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Jahresabschlussfazit

Jetzt ist es tatsächlich schon wieder soweit: Das Jahr 2010 verlebt seine letzten knapp 27 Stunden, die ihm geblieben sind. Nun ist die Zeit gekommen, um ein Fazit zu ziehen. Vielleicht ein allgemeines, vielleicht ein ganz persönliches. Dabei helfen dir vielleicht diese Fragen: War das Jahr 2010 eher gut oder eher schlecht? Gab es etwas, was dich das ganze Jahr begleitet hat (ein Gedanke, ein Lied, ein Mensch etc.)? Was hat dir in diesem Jahr am meisten Freude bereitet? Was hat dich in diesem Jahr am meisten traurig gemacht? Was hat dich in diesem Jahr am meisten an dir selbst gestört? Was hat dich in diesem Jahr am meisten an deiner Umwelt gestört? Bist du rückblickend zufrieden mit dir selbst? Welcher Mensch hat dir dieses Jahr am nächsten gestanden? Über welchen Menschen hast du dich am stärksten gefreut? Was war das wichtigste Ereignis für dich im Jahr 2010? Ich denke, wenn man diese Fragen ehrlich beantwortet, hat man schon einen guten Rückblick auf sein ganz persönliches...

Finale

Heute ist es schon soweit: Das letzte Türchen wird geöffnet, der Tannenbaum ist geschmückt, das Essen wird vorbereitet und später gibt’s einen großen Haufen Geschenke! Weihnachten, wie es bei uns aussieht. Vielleicht schaffen wir es an diesem Tag zwischen durch mal an die Menschen zu denken und vielleicht sogar für sie zu beten, die nicht in dem selben Überfluss leben wie wir zur Zeit. Ansonsten gelten für diesen Tag folgende „Regeln“: Freue dich Welt, der Herr ist DA! Um mit Paulus zu sprechen: „Wiederum will ich sagen: Freut euch!“ (Philipper 4,4). Versuch doch heute mal wirklich fröhlich zu sein und mit mehr Geduld an die Dinge ran zu gehen. Versuch dich an der FREUDE festzuklammern und aus ihr deine Kraft zu ziehen und dich nicht von jeder Kleinigkeit verärgern zu lassen oder genervt zu sein. Genieße das gute Essen und die Aufmerksamkeiten! Gutes Essen ist immer was feines. Und wenn du Geschenke bekommst heute, dann freue dich und nimm die Aufmerksamkeit deines Schenkers an! ...

Weihnachtswahnsinn

Heute habe ich mich auf etwas beinahe wahnsinniges eingelassen: Wir sind einkaufen gefahren in den großen, großen Globus um noch ein paar Essenssachen für die Feiertage zu besorgen. Und was soll ich euch sagen? Wir waren NICHT allein. Der Laden war so unglaublich voll (obwohl er eigentlich so riesig ist), dass man nicht einfach mal die Richtung wechseln konnte mit seinem Einkaufswagen. Man musste auf eine winzige Sekunde warten, in der es vielleicht beinahe grade so aussah, dass man drehen könnte, und wenn man glück hatte, klappte es auch. Es ist ja auch nicht so, dass wir nicht vorgewarnt wären, dass Weihnachten kommt. Aber der Großeinkauf eignet sich natürlich am besten am letzten Tag vor den Feiertagen. Wenn man sich in so einem Spektakel befindet, kann man wieder ein bisschen mehr verstehen, warum so viele Menschen Weihnachten nur mit Stress verbinden. Ich habe dieses Jahr auch von einigen Menschen gehört, die Weihnachten „vorfeiern“ - also ein oder zwei Wochenenden vor dem eigent...

Die Kunst sich beschenken zu lassen

Zu Weihnachten verbringt man eine Menge Zeit damit, Geschenke für andere Menschen zu suchen. Manche Menschen nehmen sich viel Zeit dafür, andere machen es lieber auf den letzten Drücker. Bei den momentanen Wetterverhältnissen ist letzteres vielleicht nicht der schlauste Plan, vor allem, wenn man seine Geschenke über das Internet bestellt – es kommt zu Lieferverzögerungen. Aber wenn man alle Geschenke da hat, ist man meistens ziemlich gespannt, was der Beschenkte wohl sagt, wenn er sein Geschenk auspackt. Ich glaube, grundsätzlich lassen wir uns gerne beschenken. Das grundlegende Gefühl sollte Freude und vielleicht auch Überraschung sein, wenn wir ein Geschenk erhalten. Aber nicht immer verhalten wir uns so. Mit Phrasen wie „Das wäre doch nicht nötig gewesen“ oder „Warum hast du dir denn solche Umstände gemacht“ oder „Du musst mir nichts schenken“ versuchen wir bescheiden zu sein. Vielleicht sind wir es auch wirklich und vielleicht ist es uns unangenehm, wenn andere uns viel Aufmerk...

Rekordjahr 2010

Ich weiß nicht, ob es jemanden schon aufgefallen ist, aber das Jahr 2010 ist mein absolutes Rekordjahr im Blog. Im Januar 2006 habe ich mit dem bloggen angefangen im Zuge einer „wir-schreiben-jetzt-alle-Blogs“-Aktion meines Freundeskreises. Und es hat mir auch direkt ziemlich viel Spaß gemacht. Das zeigt sich auch an den Beiträgen: Mit 42 Posts war 2006 bis jetzt Spitzenreiter. 2007 kommt noch ziemlich nah dran mit 33 Beiträgen. Dass es 2008 und 2009 viel weniger zu lesen gab, hat unterschiedliche Gründe. Unter anderem lag es daran, dass ich nicht viel zu sagen, aber viel zu tun hatte. Dieses Jahr hatte ich keines Falls das Ziel, den Rekord zu brechen. Heute sind es genau zehn Posts mehr als 2006 – und der Adventskalender und das Jahr sind noch nicht zu Ende. Dass ich (vor allem im Sommer) viel geschrieben habe, lag wohl daran, dass ich ziemlich viel Zeit hatte und auch von ein paar Personen gefragt wurde, warum ich nicht mehr so viel blogge. Ja, warum eigentlich, hab ich mich dann auc...

Kleine Freuden

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Manchmal braucht mal kleine Freuden im Alltag, damit man überleben kann. Wenn der Alltag voll und schnell und vielleicht dunkel ist, brauchen wir ein Licht und ein Lächeln, damit wir nicht versinken in all dem was uns zu schaffen macht. An Weihnachten ist es vielleicht ein kleineres Problem, weil man bedacht wird von allen Menschen um ein herum, mit Geschenken oder wenigstens einen Wunsch über fröhliche Weihnachten. Wahrscheinlich verbringt man auch ein paar der Weihnachtstage im Kreise von Verwandten oder Freunden – obwohl einen das nicht immer vor dem Gefühl der Einsamkeit schützt. Und was passiert, wenn die Weihnachtszeit „überstanden“ ist und das neue Jahr uns schon wieder in seinen Bann gezogen hat? Der Alltag ist immer so schnell wieder da. Mein bestes Rezept (und das hab ich von meiner lieben 2.ältesten Schwester „geklaut“) ist das Postkarten schreiben. Mit Postkarten kann man Licht und Lächeln verschicken und den Alltag für ein paar Augenblicke ausweichen. Deswegen mache ich he...

Gefüllte Gans

Die gefüllte Gans mit Rotkohl und Klößen gehört wohl zu den traditionellsten Weihnachtsgerichten in Deutschland. Passend dazu gibt es ja diese schöne Geschichte „Die Weihnachtsgans Auguste“, die ich als Kind sehr gemocht habe, aber von der ich euch heute nichts erzählen werde. Ebenso reichen meine Kochkünste nicht aus für ein solches Gericht, weswegen es heute auch keine Kochstunde dafür geben wird. Ich finde das Bild einer gefüllten Gans stellt ganz gut – wenn auch etwas makaber – uns Menschen dar. Wir sind Wesen, die sich relativ unbeteiligt mit allen möglichen Dingen den Bauch vollschlagen lassen und das nicht nur in kulinarischer Hinsicht. Wir lassen uns füllen mit den Dingen um uns herum, mit Bildern, Eindrücken, Meinungen, Musik, Weltanschauungen und Lebenseinstellungen, legen uns auf den Rücken, strecken die Beine in die Luft und lassen neben uns unsere Lebensumstände als Rotkohl und Klöße drapieren. Bei diesem Bild gibt es zwei Dinge zu beachten: 1. Wir sind noch lebendig! Heiß...