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Posts mit dem Label "Geschenke" werden angezeigt.

Auf dem Weg.

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Und plötzlich ist er da. Dieser Weg. Dieser eine Weg. Von dem du wusstest, dass er kommen wird. An dessen Existenz du trotzdem manchmal gezweifelt hast. Wie ein kleiner Pfad, der zwischen Geäst plötzlich auftaucht. Den man nicht sieht, bis man auf ihm steht. Du musst nicht weiter mit den Ästen kämpfen, die dir ins Gesicht schlagen, den Wurzeln, über die du stolperst und die dein Vorankommen hindern. Aber du bist weiterhin im Wald. Nicht auf der asphaltierten, ausgebauten Straße. Du musst weiter Schritt für Schritt vertrauen. Aber du bist auf dem Weg. Auf dem richtigen Weg. Und ich will, dass du aufhörst zu denken, alles vorher sei nur Fehler gewesen. Die ganze Zeit habe ich dich geführt und vorbereitet. Geh einfach weiter. Mit mir.  Wirklich interessant, was ich fast genau vor einem Jahr zu diesem Thema schrieb: Auf der Spur .

Was wäre wenn...

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Es ist Anfang Januar. Einer der ersten Tage im neuen Jahr. Das Wetter draußen vor dem Fenster schwankt zwischen winterlicher Schneelandschaft und graubraunen Matsch. Es ist kalt und ich bin müde. Das neue Jahr, das vor mir liegt, ist ein graues Nebelfeld mit wenig Lichtern. Was kommen wird ist unklar, was bleiben wird nicht sichtbar und das was gehen wird, versteckt sich. Ich könnte Trübsal blasen auf meiner Selbstmitleidsoboe. Ungehalten sein über die Unsicherheiten. Panisch im Kreis rennen oder Winterschlaf einlegen. Alles würde mein Innerstes befriedigen. Aber nichts würde mich davon irgendwo hinbringen. Doch wo will ich hin und welches Gefährt bringt mich dorthin, Ganz ohne alle Antworten zu kennen und den völligen Durchblick von jetzt auf gleich zu haben? Folgender Satz bringt mich in den letzten Tagen immer wieder mindestens gedanklich in Bewegung: Zu deutsch: Was wäre wenn du morgen nur mit den Dingen aufwachst, für die du Gott heute gedankt hast? Ein Gedankenexperiment...

Verschwendung.

Ich bin ein Horti. Ich horte gerne Sachen. Jetzt nicht so messimäßig. Aber ich hebe Sachen auf und überlege mir, für welche gute Gelegenheit man sie gebrauchen könnte. Schächtelchen, Geschenkpapier, Postkarten, Kleinigkeiten und manchmal (vermutlich auch zu oft) Gedanken. Alles ist da, aber nichts wird benutzt. Schließlich ist gerade nicht der passende Moment, diese eine Postkarte (von der ich auch wirklich nur dieses eine Exemplar habe) zu verschicken. Und will ich wirklich dieses Geschenkpapier verwenden oder nehme ich nicht doch die Standartversion? Schon als Kind war ich ein Fan von Stickeralben, in denen man die Sticker einklebt und sie theoretisch jederzeit verwenden könnte. Um sich nicht festzulegen, sie genau an diesen einen Ort festzukleben und dann nicht mehr anderweitig verarbeiten zu können. Mein Stickeralbum ist heute noch voll. Und jetzt beobachte ich mich wieder dabei, wie ich Dinge habe, die man wunderbar verwenden kann - und es fällt mir so schwer zu sagen: Ja, ich g...

Erinnerungsstücke.

Es gibt Tage, an denen vermisse ich dich sehr. Tage, an denen ich gerne deine Stimme hören würde, deinen Rat einholen möchte oder dir Dinge zeigen und erzählen will, die mir wichtig sind. Aber das geht nicht. Und trotzdem sind diese Tage so besonders, weil mich dann so vieles an dich erinnert. Besonders die Dinge, die du mir geschenkt hast, werden plötzlich lebendig und zeigen mir, wie wertvoll die Zeit mit dir war. Ich sehe und spüre, welche Gedanken du dir gemacht hast, als du diese Geschenke, auch die tausend Kleinigkeiten, ausgesucht hast - wieviel Liebe darin steckt. Ein schnödes "Dankeschön" drückt niemals das aus, was diese vielen schönen kleinen Erinnerungen wert sind. Deine Liebe steckt in so vielen Details. Darin bist du deinem König viel ähnlicher, als du es vermutlich je dachtest. // Zehntausend Jahre und in Ewigkeit - Ich denke an dich. 

Schöne Tage.

An Weihnachten bekamen wir eine „Schöne-Tage-Box“ geschenkt. Also mein Mann und ich. Sie ist dafür da, sich an die schönen Tage zu erinnern. Eine Art immerwährender Kalender mit Platz für eigene Erlebnisse. Ein schönes Geschenk. Ich war selbst schon so manchmal virtuell drumherum geschlichen und hatte mir gedacht, dass das ein tolles Teil ist. Und man es so richtig gut nutzen kann, um sich auf die schönen Sachen zu erinnern. Auch langfristig. Aufgestellt ist die Box ein schönes Dekoelement. Und mehr war sie auch nicht in den ersten zwei Monaten des Jahres. Ist unser Leben so trübsinnig? Nein. Aber ich habe lange auf DEN schönen Tag gewartet. Auf DAS Erlebnis, was es wert ist, schriftlich erinnert zu werden. Auf einen WIRKLICH schönen Tag. So einen, den man nicht vergisst. ---- Ah. Fehler. Wenn man ihn eh nicht vergisst, dann muss man sich nicht besonders daran erinnern. Geht es also um die kleinen, aber schönen Erlebnisse? Es ist schön, wenn man Besuch von Herzmenschen bek...

09 – Heimlichkeiten

"...und ein Hauch von Heimlichkeiten liegt schon in der Luft.“ Dieses „alte“ Kinder-Adventslied von Rolf Krenzer begleitet meine Familie schon seit vielen Jahren, wodurch das Wort „Heimlichkeiten“ eine ganz große Rolle spielt. In der Vorweihnachtszeit macht man sich viele Gedanken um Geschenke. Wer soll was bekommen, beschenkt man sich überhaupt, wenn ja, wie viel will/kann/darf man dafür ausgeben? Tauscht man Wunschlisten aus oder beschränkt man sich auf das Übergeben von Geldscheinen oder darfs was selbstgebasteltes sein? Fragen über Fragen und keiner weiß eine richtige Antwort, weil es wohl kein richtig oder falsch gibt. Es gibt nur, was dir selbst wichtig ist. Ich persönlich mache sehr gerne Geschenke und ich freue mich auch über sie. Eine Zeit lang habe ich gern gesagt „Ich mache gerne Geschenke, wenn ich nicht unter Druck stehe und es erwartet wird“ - womit Weihnachten ja eigentlich rausfällt, denn hier hat man einen festen Termin, bis wohin man seine Geschenke ...

05 – Dunkel

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Eigentlich hat es nicht direkt etwas mit dem Advent oder Weihnachten zu tun, aber da diese Ereignisse immer in eine bestimmte Jahreszeit fallen, beschäftigt es uns doch: Es ist Dunkel! Morgens, wenn man früh aufstehen muss ist es dunkel und meisten ist es auch schon wieder dunkel, bevor man wieder zu Hause ist. Und wenn das Wetter dann noch so ist wie derzeit, bewölkt, verschneit oder regnerisch und besonders wenig Sonne, erscheinen viele Tage beinahe nur noch dunkel. Ich hab heute morgen einen kurzen Artikel zum Thema Winterdepressionen gelesen und wie gut es doch Hundebesitzer haben, die bei jedem (Hunde)wetter raus müssen und deswegen mehr Bewegung und Licht abbekommen. Ein Satz hat mich sehr zum Nachdenken gebracht: „Wer beim Weckerklingen nicht aufsteht, beginnt den Tag mit einer Niederlage.“ Ich weiß, dass Bett ist kuschelig, warm und sehr verlockend. Aber an manchen dunklen Tagen (egal ob es nur außen oder auch in uns drinnen Dunkel ist), vergessen wir, dass es un...

23 - Da war doch was..

„Einmal werden wir noch wach..“ Die Adventszeit ging ganz schön schnell vorbei. Noch einmal schlafen, dann ist der vierundzwanzigste Dezember und wir feiern Weihnachten.. oder so was ähnliches.. Was feiern wir nochmal genau? Wenn man sich mal so umhört kann man sehr verwirrt werden. Das Fest, das wir in den nächsten Tagen begehen werden, scheint ein Fest der Geschenke zu sein. Es geht irgendwie um Liebe und vielleicht auch um Frieden. Sagt man. Das, was man wirklich spürt, ist Stress und Gewusel. Von Entspannung und Ruhe oder gar Besinnlichkeit meistens keine Spur. Dann gibt es noch die Sache mit dem Weihnachtsmann und den Rehen und Schlitten und Schnee und Wichtel.. Aber, war da nicht noch was anderes? Diese Geschichte von der Frau, die verlobt war mit einem Mann und auf wundersame Weise schwanger geworden war. Hochschwanger reiste sie mit ihm in eine völlig fremde Stadt für einen nervigen Behördengang. Ohne Reisebüro, Internet oder HotelApp suchten sie vergeblich nach einem Platz...

20 - Voraussetzung.

Mit großen Schritten gehen wir auf Weihnachten zu. Heute gibt’s schon wieder Schnee, die ersten Weihnachtsgeschenke sind eingepackt, gespannt wird auf den Postboten gewartet, letzte Kekse werden gebacken, Tannenbäume werden gekauft und das Weihnachtsmenü steht auch schon. Also ist alles im grünen (oder eher weißen) Bereich, oder? Natürlich schwingt immer so ein bisschen Stress mit, mit dem was noch gemacht werden muss.. Und wie soll es werden wenn ich auf diesen oder jenen Menschen an Weihnachten treffe? Und überhaupt weiß ich gar nicht, ob ich mich wirklich auf Weihnachten freuen kann. Die Welt ist doch total aus den Fugen. Alle halten die Luft an wegen des Machtwechsels in Nordkorea. Und in den letzten Jahren ist doch um Weihnachten immer irgendwo eine Naturkatastrophe gewesen. Und was ist, wenn es kurz vor Weihnachten noch eine größere Auseinandersetzung geben sollte? Größere Menschenversammlungen sind doch bekannt für Konflikte.. Und wenn ich mich nicht über meine Geschenke freuen...

19 - Wundersam.

Jetzt hat es also doch geklappt. Als ich heute morgen aufstand und aus dem Fenster sah, fiel mir nichts besonderes auf. Als ich dann in der Küche wartete, bis der Wasserkocher mir heißes Wasser für den Tee geben konnte, betrachtete ich das Dach des Nachbarhauses und stutzte.. Das Dach sah anders aus als sonst und ich brauchte wirklich einen Augenblick, bis mein noch etwas müdes Gehirn verstanden hat, dass sich dort doch wirklich eine dünne weiße Schneeschicht auf den Dachziegeln breit gemacht hat!! Viele Menschen, die mich kennen, wissen, dass ich Schnee liebe. Also eigentlich nicht. Oder doch? Natürlich mag ich es auch, wenn überall eine weiße Schneedecke liegt, aber seit ich selber Auto fahre, habe ich auch die Nachteile von Schnee entdeckt. Aber was ich wirklich liebe ist der Schneefall, die Schneeflocken. Jede einzelne die so einzigartig und leicht vom Himmel herunterschweben.. Hach, das ist so schön! Sobald ich sehe, dass es schneit, würde ich am liebsten ans nächste Fenster renn...

15 - Geben und Nehmen.

Der Mensch hat Bedürfnisse, gegen die er sich nicht wehren kann. Wir müssen atmen, trinken, essen, schlafen und aufs Klo. Wenn wir irgendetwas davon länger nicht tun, gehen wir drauf. Aber es gibt auch noch andere Bedürfnisse, die man hat. Jeder Mensch sehnt sich nach Anerkennung (egal von wem), nach Aufmerksamkeit, nach jemanden, der ihm zuhört. Wir gehen nicht direkt drauf, wenn wir es nicht bekommen, aber es geht uns auch nicht gut damit.Wir werden unzufrieden, mürrisch, abweisend, kühl, wenn wir eine Zeit lang ganz ohne menschliche Zuwendung auskommen müssen. Also ist es nicht falsch, sich nach solchen „zweitrangigen“ Bedürfnissen, bzw. nach ihrer Erfüllung auszustrecken.. Und wie machen wir das? Vielleicht geht man zu jemanden hin und labert ihn so lange voll, bis man seine ungeteilte Aufmerksamkeit bekommt. Oder man forumliert den Wunsch: „Ich möchte gerne deine Aufmerksamkeit haben. Kannst du mir mal eben zu hören? Kannst du mich mal eben in den Arm nehmen? Ich brauch dich je...

10 - Brillenwechsel.

Jeden Tag werden wir mit vielen Eindrücken gefüttert. Sobald wir morgens unsere Augen öffnen sehen wir etwas, vorausgesetzt es ist etwas Licht da. Manche sehen die Zimmerdecke, andere eine Person neben der sie aufwachen. Manche Menschen schauen, schon bevor sie richtig wach sind also quasi im Halbschlaf, auf ihr Handy. Dann stehen wir auf, sehen unseren Wohnraum, sehen uns selbst im Spiegel, begegnen den Menschen, mit denen wir zusammenleben. Wir sehen Kleidung, Wohnungseinrichtung, Frühstück. Wenn man sich mal überlegt, wie viele Bilder wir täglich mit unserer Gehirnkamera machen, wird einem schwindelig. Das passt auf keine Festplatte. Wir sehen die Menschen um uns herum, schauen in Augen, sehen den Mundwinkel, die Hände. Und wir sehen, was andere Menschen sind und tun. Sehen, was sie produzieren, was sie anfassen und hervorbringen. Doch oftmals haben wir eine falsche Brille auf. Wir sehen alles, nur nicht das Gute. Wir sehen negativ in die Welt hinein und die Welt schaut böse zur...

09 - Unverzichtbar.

Man kann in seinem Leben auf vieles verzichten. Manche Menschen verzichten auf Fleisch, andere auf Alkohol. Man kann sehr vieles entbehren, ohne dass es einem wirklich wesentlich schlechter geht. Selbst wenn man auf weniger Geld angewiesen ist, kann man damit zurecht kommen. Der Mensch kann auch in einem ungesunden Zustand leben und auch eine gewisse Zeit ohne Essen auskommen. Wenn man ohne etwas nicht mehr leben kann oder es übermäßig viel braucht, spricht man meistens von Sucht. Zum Beispiel beim Rauchen. Aber selbst wenn man das dem Menschen wegnehmen würde, würde er (nach ein paar Entzugserscheinungen) auch ohne das leben können. Gibt es etwas, ohne das der Mensch nicht überleben kann? Auf das er nicht verzichten kann? Vieles kann der Mensch entbehren, nur den Menschen nicht. Ludwig Börne Obwohl manche Menschen glauben, sie könnten auf andere Menschen in ihrem Leben verzichten, stimmt das wohl nicht so ganz. Natürlich gibt es die eine oder andere Person, von der man sich ...

07 - Glücksgefühle

Gestern, am Nikolaustag, war ich in der Uni. Nichts besonderes. Außer dass so ein bisschen Weihnachtszauber in der Luft lag. Jeder, der an diesem Tag eine Überraschung vor seiner Tür und/oder in seinen Stiefeln gefunden hat, erzählte davon und viele Augen strahlten wie die von kleinen Kindern. Verständlich, wer freut sich nicht? Auch wenn der Mythos des Nikolaus von den allermeisten durchschaut wurde und man sich direkt bei Eltern (vorzugsweise Müttern) oder Mitbewohnern bedankte, mögen doch alle diesen Tag. Jeder, der nichts bekommen hatte, postete es verzweifelt auf Facebook.. Da dies auch die letzte Vorlesungswoche in diesem Herbstsemester an der Uni ist, hatten auch viele Seminare ihre letzte Sitzung. In einem Seminar brachte uns der Dozent, zum Abschied und zum Nikolaus, Kekse und eine Kerze mit und wir saßen gemütlich zusammen und quatschten. Ich hatte eine eine Dose voll mit kleinen Schokoladenbärchen mitgebracht. Die bekamen aber nicht so viel Beachtung neben den selbstgebac...

01 - Inkognito

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Heute ist der erste Dezember, der Tag, an dem die Kalenderblätter auf den Weihnachtsmonat umgeblättert werden und an dem die meisten das erste Türchen ihrer Adventskalenders öffnen. Diese Kalender sind wirklich eine Freude und auch wenn ich mich inzwischen zu den erwachsenen Menschen zählen darf, geht mir bei dem Gedanken an diese Erfindung immer wieder das Herz auf. Vierundzwanzig Tage lang, jeden Tag ein kleines Stück Schokolade, ein kleines Bildchen, ein kleines Geschenk, ein Spruch oder gar ein ganzer Blogpost. Vierundzwanzig Mini-Geschenke, die die Vorfreude auf das Weihnachtsfest steigern und gleichzeitig erträglicher machen sollen. Geschenke sind etwas schönes, egal in welcher Form. Sie zeigen einem anderen Menschen, dass man an ihn denkt, oder gedacht hat. Sie sind der verzweifelte Versuch von uns Menschen, Liebe, die so unfassbar und unbegreiflich ist, begreifbar zu machen, im wahrsten Sinne des Wortes. Und es ist schön zu sehen, wenn sich der Beschenkte freut und man erkenn...