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Mangelhaft?

Ich bin ein Schisser. Wirklich. Vor allem wenn es um die Probleme anderer Menschen geht. Dabei höre ich gerne zu, bin dankbar für Vertrauen, dass andere mir entgegenbringen, wenn sie mir von ihren Herausforderungen erzählen. Manchmal hilft es ja auch schon, wenn sie einfach mal ihren Frust losgeworden sind, ihre Probleme verbalisiert haben, die großen Emotionen freien Lauf haben. Aber nicht immer. Genau genommen eigentlich nie. Denn ja, es hilft in dem Moment, es fühlt sich befreiend an, alles loszuwerden. Aber in den allermeisten Fällen, packt man das Problem danach einfach wieder in seine Tasche und geht wieder seines Weges. Und der Zuhörer (ich in dem Falle) nehme auch gleich noch ein Stück davon mit. Trage die Herausforderung des anderen in meinem Herzen, mache mir Gedanken und Sorgen, stelle Fragen und suche nach Antworten. Und das macht mir Angst. Denn ich weiß: Damit ist nicht geholfen. Und zu oft sind es Dinge, die sich nicht mit einem Lächeln, einer Umarmung, einem lieben Wo...

Auf dem Weg.

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Und plötzlich ist er da. Dieser Weg. Dieser eine Weg. Von dem du wusstest, dass er kommen wird. An dessen Existenz du trotzdem manchmal gezweifelt hast. Wie ein kleiner Pfad, der zwischen Geäst plötzlich auftaucht. Den man nicht sieht, bis man auf ihm steht. Du musst nicht weiter mit den Ästen kämpfen, die dir ins Gesicht schlagen, den Wurzeln, über die du stolperst und die dein Vorankommen hindern. Aber du bist weiterhin im Wald. Nicht auf der asphaltierten, ausgebauten Straße. Du musst weiter Schritt für Schritt vertrauen. Aber du bist auf dem Weg. Auf dem richtigen Weg. Und ich will, dass du aufhörst zu denken, alles vorher sei nur Fehler gewesen. Die ganze Zeit habe ich dich geführt und vorbereitet. Geh einfach weiter. Mit mir.  Wirklich interessant, was ich fast genau vor einem Jahr zu diesem Thema schrieb: Auf der Spur .

Dasein

Mein Dasein soll ein da sein sein. Anwesend. Erreichbar. Verfügbar. Das ist eine Kunst. Denn die meiste Zeit sind wir: Abwesend. Unerreichbar. Nicht Verfügbar. Zu beschäftigt mit dem eigenen Dasein um da zu sein. Zeit zu investieren. Zuhören. Einfühlen. Nachfragen. Mein eigenes Dasein erweitern. Nich nur Dasein sein, sondern für andere da sein. Ohne mein Sein zu verlieren.

Ich und mein Gaul.

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Ich soll was schreiben. Mit Vorgaben zum Thema und Deadline. Also schon irgendwie ernsthaft. An Ideen mangelt es nicht, es ist eigentlich schon alles in meinem Kopf. Auch die Zeit ist da, die Ruhe, selbst der Zeitdruck ist nicht zu hoch sondern motivierend. Und trotzdem ist jedes Wort ein Kampf, jeder Abschnitt ein Grund zur Ablenkung. Warum? Weil ich Angst habe. Angst, den Erwartungen nicht zu entsprechen. Angst, nicht verstanden zu werden. Angst, nicht gut genug zu sein. Immer und immer und immer wieder das gleiche Thema. Es fehlt das Selbstbewusstsein, das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und die Inspiration aus der Höhe. Ich will das doch eigentlich. Und ich will es selbstbewusst. Aber die ausgesprochenen und unausgesprochenen Erwartungen, die Angst davor, dass mein Text, meine Ideen, mein Autorenherz in der Luft zerrissen werden, sind lähmend. Es ist so viel leichter für sich in seinem Kopf zu bleiben. Wörter und Geschichten zu denken, anstatt zu schreiben. Vom Veröffent...

Adventsstimmung?

Advent ist ja so ne Sache. Eigentlich denkt man schon langsam in „besinnlicher Stimmung“ zu sein. Aber irgendwie dann doch nicht, weil drumherum alles nur nass und grau (selten weiß), kalt und Alltag ist. Weil man noch arbeiten gehen muss und tausend normale Sachen zu tun hat, die eigentlich so gar nichts mit Advent zu tun haben. Und dann kommen noch die tausend Sachen, die man für Weihnachten machen will oder muss, aber der Kopf und vielleicht auch das Herz haben keinen Nerv dafür. In einem englischen Weihnachtslied heißt es: Everybody knows a turkey and some mistletoe, help to make the season bright.  Frei gesagt: Jeder weiß, ein Truthahn und ein Mistelzweig helfen dabei, dass die Jahreszeit glänzt. Beides hat in der deutschen Tradition nicht so viel zu sagen. Und ich will auch nicht nochmal einen Artikel über den Sinn und Zweck von ein bisschen Kerzenschein schreiben. (Das kannst du hier nachlesen.) Aber heute morgen kam mir ein anderer Gedanke zu diesem Thema: ...

Mit Brille wäre das nicht passiert.

Ich bin seit fünf Jahren Brillenträger. Als ich meinen Führerschein machte, fiel auf, dass ich wesentlich klarer durch die Weltgeschichte komme, wenn meine Augen eine Unterstützung haben. Ich bin kurzsichtig und sehe damit das, was mir direkt vor Augen liegt ohne Schwierigkeiten. Doch die Ferne wird ohne Brille verschwommen und unklar und vieles erkenne ich nicht, auch nicht, wenn ich meine Augen zusammenkneife, um es besser fokussieren zu können. Ich trage meine Brille eigentlich gerne und weiß, dass sie mir eine große Hilfe ist, vor allem wenn ich aus dem Haus gehe. Aber manchmal bin ich faul oder denke nicht sehr weit. Gestern bin ich mit meinem Mann einkaufen gefahren. Er fährt – also brauche ich meine Brille ja nicht suchen und aufsetzen. Ich sehe ja alles! Kaum war ich im Laden wusste ich wieder, dass das zu kurz gedacht ist. Denn wenn man so durch die Regale streift, will man vielleicht gerne schon von weitem sehen, ob das gesuchte Objekt sich am Ende dieser Regalreihe befi...

Gehorsam.

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Gehorsam zu sein, also das zu machen, was einem gesagt wird, ist eigentlich nie eine freudvolle und glückselige Angelegenheit, die auf bunten Blumenwiesen und unter fröhlichem Gelächter vollzogen wird. Gehorsam muss man meistens dann sein, wenn es brenzlig wird, jemand das Kommando übernimmt, man sich unterordnet und man sein eigens Wollen und Bedenken zur Seite legt. In unserem Leben gibt es wenig Momente, in denen man wirklich „gehorsam“ sein muss. Früher vielleicht den Erziehungsberechtigen gegenüber (kommt aber auch immer auf den Erziehungsstil an) und den klassischen „Autoritätspersonen“ wie Lehrern, Vorgesetzten oder Polizisten. Und auch das stellt sich in meiner Weltsicht schwammig dar. Wenn man also plötzlich zum Gehorsam angehalten ist, dann fühlt sich das befremdlich an. Weil es eben nicht nach dem eigenen Kopf geht, der doch zu jedem Sachverhalt was beizutragen hat. Gehorsam hat m.E. unglaublich viel mit Vertrauen zu tun – denn ich muss irgendwie dem Gegenüber vertraue...

Can u send God to Syria, please?

Diese Frage las ich heute morgen bei Facebook. „Kannst du Gott bitte nach Syrien schicken?“ So wie wir Ärzte und Freiwillige nach Westafrika schicken, um dem Ebola-Virus Einhalt zu gebieten. So wie wir Geld an bedürftige Menschen schicken oder Hilfsgüter in Katastrophengebiete. Wir schicken alles mögliche in Regionen, in denen Hilfe benötigt wird. Aber schicken wir Gott dahin? Nicht so wirklich. Zum einen, weil sich Gott nicht so gut in Pakete stecken lässt und zum anderen, weil er schon da ist. Gott ist an all den Orten, an denen Leid und Unrecht geschieht, dort, wo wir Dinge hinschicken, und dort, wo wir noch nicht realisiert haben, dass dort Leid passiert. „Kannst du mir Gott vorbeischicken?“ Manchmal wünschte ich, das ginge genau so. Eine Portion Gott in eine Schachtel abfüllen und jemanden schicken, der ihn gerade braucht. Und wenn derjenige dann die Schachtel öffnet, wird es erfüllt von Gottes Frieden, seine Liebe macht sich breit und die Person wird von all dem Leid ...

Auf der Spur.

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Ich fahre gerade aus. Schon seit langer Zeit in die gleiche Richtung. Ich rase nicht und ich schleiche nicht. Ich bewege mich vorwärts, ohne genau zu wissen, wohin. Keine Abfahrt und kein Rastplatz scheint richtig zu sein. Das Benzin reicht noch ein Weile, glaube ich zumindest. Egal, wie das Wetter wird, egal, wer mich überholt, egal, we abfährt, ich bleibe auf dieser Strecke. Denn ich weiß, du sagst mir Bescheid, wenn die richtige Abfahrt kommt und du wirst mich nicht in irgendwelche Abgründe leiten, sondern hast ein Ziel vor Augen, zu dem du mich hinführen willst. Und bis dahin bleibe ich auf der Spur.

trust fall.

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„trust fall“ war gestern mein Lieblingswort. Ich habe es in unterschiedlichen Zusammenhängen gesagt und mich über mich selbst gewundert, dass mein Gehirn damit um die Ecke kam. Mit Einem „trust fall“ bezeichnet man die Übung, bei der sich jemand rückwärts von etwas runterfallen lässt und andere ihn auffangen – eine Frage des Vertrauen. Ich bin kein Fan davon. Weiß auch gar nicht, ob ich es jemals so bewusst gemacht habe. Es ist eine Gruppenübung, damit man lernt, anderen Menschen zu vertrauen, dass sie einen auffangen wenn man fällt. Denn im Leben fällt man oft. Vielleicht mehr sinnbildlich als körperlich, aber es ist meistens gleichermaßen angsteinflößend, wenn man den Boden unter den Füßen verliert und im freien Fall keine Sicherheit mehr hat. Das Gefühl im Leben zu fallen, nicht mehr auf der sicheren Seite zu sein, keinen Halt mehr zu haben und mindestens innerlich panisch kreischend mit den Armen zu rudern, kennt vermutlich jeder. Und wie oft glaubt man, am Ende zerk...

Wiederholung.

Du sagst die Worte, die ich selbst sage. Aber wenn du sie sagst, klingen sie wahr. Wenn du sie sagst, nehme ich sie ernst. Wenn du sie sagst, fange ich an nach ihnen zu leben. Wenn du sie sagst, werden sie real.

Lebenshoffnung.

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Zeit ist Geld. So sagt man. Und Geld brauchen wir alle. Zum Leben. So wie Luft. So wie Wasser. Zeit ist Wasser. Zeit ist Luft. Zeit ist Leben. Leben ist Zeit. Lebenszeit. Geht voran, eilt vorbei, geht vorbei. Lebenszeit ist begrenzt auf Jahre und Stunden, Minuten, Sekunden. Leben ist Zeit. Zeit ist Leben. Ohne Zeit, kein Leben. Keine Zeit zum Leben. Doch was. Wenn wir arm sind. Kein Geld haben. Keine Zeit. Unser Leben nicht bezahlen können. Mit der einzigen Währung, die zählt. Die Zeit. Gibt es was. Das wichtiger sein kann als die Zeit? Etwas, was bleibt, wenn Zeit verstreicht? Etwas, das gibt und nicht nimmt. Was Leben schenkt und nicht entreißt. Etwas, was bleibt, wenn das Leben entweicht? Die Hoffnung. Sie bleibt. Lebt. Besteht. Blüht. Glüht. In Herzen und Seelen. In Menschen. Im Leben. Sie ist wichtiger. Als Zeit. Die Hoffnung, die Leben gibt. Wichtiger als die Zeit, ist die Hoffnung. In unseren Herzen. Der Blick auf die Hoffnung schenkt Leben. Der Blick auf d...

Wenn wir gegangen sind

Wenn wir gegangen sind haben wir Frieden. Mit uns selbst, mit unseren Mitmenschen, mit der Welt, mit allem, was gewesen ist. Wenn wir gegangen sind haben wir Ruhe. Keine Sorgen. Keine Schmerzen. Keine Angst. Keine Fragen mehr. Wenn wir gegangen sind und uns richtig entschieden haben, sind wir bei dir. In Wärme und Licht, in Weisheit und Erkenntnis, in Freude und Hoffnung. In deiner Gegenwart. Was könnte besser sein?

Insgesamt.

Wir hängen. Hängen zwischen den Jahren. Hängen zwischen den Feiertagen. Wir sind müde. Erschöpft, ein bisschen hilflos weil kraftlos. Ein Jahr geht zu Ende. Ein Jahr voller Begegnungen, Erfahrungen, Worten, Taten, Gedanken, verwirklicht und unverwirklicht. Insgesamt gesehen war das Jahr voll. So voll wie vermutlich jedes andere Jahr davor auch. Aber 2011 kam mir besonders gefüllt vor. Wenn man sich mediale Jahresrückblicke anschaut, erinnert man sich gar nicht mehr an alles. Genauso wenig wie man sich an alles erinnert, dass im eigenen Leben alles passiert ist. Das Markante, das Scharfkantige bleibt hängen. Das, was für Einschnitte im Leben gesorgt hat – egal ob die Einschnitte positiv oder negativ waren. Sie hinterlassen Spuren, manchmal auch Narben auf unserem Leben, begleiten uns vielleicht noch ins Neue Jahr. Am Ende bleibt, was uns verändert hat. Insgesamt kann ich sagen, war mein ganz persönliches 2011 ein unfassbar durchwachsenes Jahr. Es hat sich unheimlich viel verändert. ...

23 - Da war doch was..

„Einmal werden wir noch wach..“ Die Adventszeit ging ganz schön schnell vorbei. Noch einmal schlafen, dann ist der vierundzwanzigste Dezember und wir feiern Weihnachten.. oder so was ähnliches.. Was feiern wir nochmal genau? Wenn man sich mal so umhört kann man sehr verwirrt werden. Das Fest, das wir in den nächsten Tagen begehen werden, scheint ein Fest der Geschenke zu sein. Es geht irgendwie um Liebe und vielleicht auch um Frieden. Sagt man. Das, was man wirklich spürt, ist Stress und Gewusel. Von Entspannung und Ruhe oder gar Besinnlichkeit meistens keine Spur. Dann gibt es noch die Sache mit dem Weihnachtsmann und den Rehen und Schlitten und Schnee und Wichtel.. Aber, war da nicht noch was anderes? Diese Geschichte von der Frau, die verlobt war mit einem Mann und auf wundersame Weise schwanger geworden war. Hochschwanger reiste sie mit ihm in eine völlig fremde Stadt für einen nervigen Behördengang. Ohne Reisebüro, Internet oder HotelApp suchten sie vergeblich nach einem Platz...

11 - Wartezeit.

Der dritte Advent. Heute schon eine Kerze angezündet? Bei jedem Adventskranz fällt es auf: Es fehlt nur noch wenig bis Weihnachten. Auch wenn es einem so vor kommen kann, als ob der ganze Advent Weihnachten wäre, ist und bleibt die Adventszeit das was sie ist: eine Zeit des Wartens. Und worauf warten wir? Auf Geschenke? Auf den Urlaub zwischen den Jahren? Auf gutes Essen? Oder darauf, dass der Weihnachtswahnsinn wieder ein Ende hat? Jeder Mensch geht anders mit einer Wartezeit um. Manche sind sehr geduldig oder wissen sich wenigstens erfolgreich abzulenken, andere schauen ständig auf die Uhr, können nicht abwarten. Und wer muss heute schon warten? Alles was man braucht, kriegt man ohne große Verzögerungen. Wenn ein Laden etwas nicht anbietet oder etwas ausverkauft ist, geht man einfach zu einem anderen Laden und wird dort fündig. Wir müssen selten lange warten, um etwas zu erreichen. Und wir brauchen fast gar keine Wartezeit mehr bei der Kommunikation. Warum also dies komische Gesch...

Durch den Wind.

Der Wind schlägt dir ins Gesicht und du glaubst, du siehst es nicht. Das Ziel, auf das wir zulaufen, scheint bewacht zu sein von einem Feind. Er will uns in die andere Richtung wehen, damit wir unser Ziel nicht mehr sehen. Mach die Augen zu und lauf weiter Am Horizont wird es wieder heiter. Lauf weiter auch wenn du nichts siehst, es ist unser Herz, dass uns zieht. Unser Herz trägt uns durch den Wind, wenn wir nur glauben wie ein Kind.  A. Buddeberg Danke fürs Lesen.

Sprachlosigkeit

Ich hab eine Weile überlegt, ob ich mich zu dem aktuellen Weltgeschehen, der Umwelt- und Nichtumweltkatastrophe in Japan äußern soll. Es fällt mir nicht leicht und das aus einem einzigen Grund: Es verschlägt mir einfach die Sprache. Ich finde keine Worte dafür und mein Gehirn ist maßlos überfordert. Ganz nach dem Motto: Was kann man da noch sagen? Es passieren immer wieder Dinge, die einen überwältigen, sowohl im positiven als auch im negativen Sinne. Aber wenn man für die positiven Dinge keine Worte findet, dann freut man sich einfach. Und wenn man für die negativen Dinge keine Worte findet, dann.. ja dann was? Ist man einfach traurig? Ich befürchte eher nicht. Ich glaube, man kommt schnell dorthin, die schlimmen und furchtbaren und schrecklichen und traurigen und erschütternden Ereignisse zu verdrängen und wegzuschieben. Oftmals sind sie viel zu riesig um in unseren kleinen, strukturierten Alltag rein zu passen. Und wenn es dann noch Ereignisse sind, die „so weit weg“ sind wie Japan...

Ein Toaster fürs Leben.

Ich besitze eine Postkarte mit dem Spruch: Wer eine Garantie im Leben haben will, soll sich einen Toaster kaufen. Ich mag die Postkarte und den Spruch sehr, weil sie unser Leben so stark widerspiegeln. Unser Leben ist ziemlich garantielos. Und sobald man anfängt, sich auf das Leben und die momentane Lebenssituation und die Lebensumstände zu verlassen, verändert sich meistens sehr schnell und plötzlich etwas, was uns zeigt, dass es keine Garantie gibt. Du kannst dich heute noch total gesund und fit fühlen und liegst morgen im Krankenhaus. Du kannst dich heute noch mit jemanden gut verstehen, der sich morgen von dir abwendet. Du kannst heute einen Job haben und morgen gefeuert werden. Du kannst heute glücklich sein und morgen unendlich traurig. Ich weiß, das ist sehr pessimistisch und auch nicht unbedingt realistisch. Denn für die meisten Dinge gibt es Auslöser, die selten einfach mal so über Nacht kommen. Aber eine Garantie gibt es nicht. Und am wenigsten für zwischenmenschliche D...