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Einmal Mythodea und zurück.

Zu später Stunde möchte ich nun heute doch noch einen Beitrag zu den vergangenen sechs Tagen machen... Im Leben kommt es mir manchmal so vor, als würde ich in einer anderen Welt leben, weil ich andere Vorstellungen von meinem Leben, vom zwischenmenschlichen Umgang und solchen Sachen habe. Doch letztendlich bleib ich in dieser Welt. Jetzt ist es mir gelungen in eine andere Welt zu reisen. In eine VÖLLIG andere Welt, die mir absolut unbekannt war, sich meiner Vorstellungskraft entzog und mich trotzdem reizte. Die Welt des Live Role Action Play kurz LARP oder auch Rollenspiel. Für alle Unwissenden (und ich hoffe, ich erkläre es richtig): In einem solchen Rollenspiel spielt man einen Charakter seiner Wahl, der einen eigenen Namen bekommt und eine eigene Hintergrundgeschichte (zumindest wenn man sich die Mühe macht) und dann trifft man sich mit anderen Menschen, die auch andere Charaktere spielen und all diese Charaktere erleben zusammen ein Abenteuer. In meinem Fall bewegt sich das Rollens...

Seltene Geschenke

Menschen beschenken sich, oft, reichlich und meistens sogar regelmäßig. Zum Geburtstag, zu Weihnachten, zur Geburt, zu einem Erfolg, zur Hochzeit. Manchmal sind es große Geschenke, manchmal kleine. Selbstgemacht und gekauft. Materiell wertvoll und von Herzen. Sie wickeln die Dinge in farbiges Papier, binden eine Schleife darum und jeder, der eins erhält, ist freudig gespannt, was sich darin verbergen könnte. Aber nicht alle Geschenke sind sichtbar und zum verpacken geeignet. So schenken sich Menschen Liebe und Zuneigung. Und auch Aufmerksamkeit ist ein Geschenk. Und auch Vertrauen. Diese Formulierungen sind so alltäglich und dennoch eigentlich viel kostbarer, als man es sich oftmals bewusst macht: „Schenkst du mir bitte deine Aufmerksamkeit?“ „Ich schenke dir mein Vertrauen.“ Man schenkt, um jemanden eine Freude zu machen. Was man verschenkt hat, kann man nicht zurückfordern. Und eigentlich darf man auch keine Gegenleistung erwarten. Doch besonders bei Aufmerksamkeit und noch mehr bei ...

Der frühe Vogel...

...fängt den Wurm. Die frühe Fliege raubt den Schlaf. Es ist noch nicht mal sieben Uhr morgens und ich bin schon so wach, dass ich mich im Stande fühle, was für den Blog zu schreiben. Was ja auch dringend mal wieder dran ist. Und hier zeigt sich, dass mein Hirn eindeutig mehr Bloggedanken an den Tag bringt, wenn ich viel zu tun habe. Dass ich nur dann denke: Man, du musst mal wieder was schreiben, wenn eigentlich genug anderes zu tun ist. Die letzten zwei Wochen waren richtig Urlaub. Abgesehen davon, dass ich immer relativ früh wach bin – der frühe Vogel halt. Aber ich mag ja auch das Frühchillen. Und sonst war es schön, mit viel Sonne und Wassermelone und Gesprächen. So schön, dass ich fast ein bisschen traurig bin, heute wieder weiter zu fahren. Obwohl ich ja weiterhin Semesterferien habe. Aber ab Morgen gilt meine ganze Aufmerksamkeit den letzten Vorbereitungen für die Hochzeit meiner Schwester. Da freue ich mich auch drauf. Aber nach zwei sehr entspannten Urlaubswochen, fällt es mi...

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Das Gute im Leben

Das Leben eines Menschen ist meistens sehr durchwachsen. Es gibt kaum jemand, dem es nur gut geht und ebenso wenig jemanden, dem es immer nur schlecht geht. In manchen Lebensphasen gibt es von dem einen mehr und von dem anderen weniger. Und wenn einem viel schlechtes passiert, sieht man vielleicht nicht immer das Gute und wenn man es gewohnt ist überwiegend gute Dinge zu erleben, können einen schlechte Phasen besonders hart treffen. Leider passiert es manchmal, dass man den Blick auf die schlechten, traurigen und schlimmen Dinge versteift. Wenn mich jemand fragen würde: Was war der beste oder was waren gute Momente in deinem Leben? muss ich immer erstmal nachdenken. Wenn mich jemand fragen würde: Was waren die schlimmsten Momente in deinem Leben? könnte ich aus dem Stand fünf oder sechs sofort aufzählen. Vielleicht liegt es „in der Natur des Menschen“, dass er sich besser an die schlechten Dinge erinnert und sich somit vor ihnen schützen kann, falls nochmal so etwas passiert. Vielleich...

Ohne Garantie.

Als ich mich letztens mit einer Freundin unterhielt fragte sie mich, ob ich keine Angst vor der Zukunft hätte und ich antwortete ihr mit dem tollen Postkartenspruch: Wer im Leben eine Garantie haben will, soll sich einen Toaster kaufen. Die meisten Dinge machen wir im Leben ohne Garantie. Wir gehen schlafen, ohne die Garantie zu haben, dass wir am nächsten Morgen wieder aufwachen. Wir fahren Auto, ohne die Garantie zu haben, dass wir keinen Unfall bauen. Wir lassen uns auf Menschen ein, ohne die Garantie zu haben, dass es immer funktioniert. Was ist eigentlich Garantie? Nach Wikipedia ist Garantie in der Umgangssprache „die Zusicherung der Funktionsfähigkeit von Gütern – insbesondere technischer Konsumgüter – für eine bestimmte Periode. Bei Funktionsmängeln während dieser Periode verpflichtet sich der Hersteller, der die Garantie abgegeben hat, die Funktionsfähigkeit kostenlos wieder herzustellen.“ Garantie heißt also eigentlich nicht „für immer“. Es heißt eher, dass man etwas immer wi...

Tausend und ein Buch.

Da ich im letzten Post geschrieben habe, dass ich faktisch eine Menge (guter) Bücher habe, wollte ich heute nochmal darauf eingehen. Ich habe wirklich schon eine Menge Bücher, die alle schön in meiner dunklen IVAR-Wand in meiner kleiner Wohnung stehen. Ich muss gestehen, dass ich eigentlich nie übermäßig viel gelesen habe. Als ich kleiner war fand ich es mühselig. In der anfänglichen Jugendzeit gab es keine Bücher, die mich begeistert haben. Entweder waren sie zu „kindisch“ und langweilig oder zu spannend oder zu dick. Deswegen hab ich angefangen Geschichten zu schreiben (wer sich daran erinnern kann: die „Sara und Ben“-Geschichte), damit mal GUTE Geschichten auf den Markt kommen. Haben auch einige Menschen gelesen. Aber fertig geworden ist sie bis heute nicht. Dann musste ich einige Bücher für die Schule lesen, was mich aber nicht dazu gebracht hat, auch in der Freizeit zu lesen. Dann kamen die Harry Potter Bücher, die ich alle gelesen hab und dann kamen noch ein paar mehr dazu. Aber ...