Der Gedankenflug ist eine Ansammlungen von Gedanken, die sich im Laufe der Zeit in meinem Kopf aufgestaut haben. Hier lass ich sie wieder frei und andere können auch noch daran teilhaben.
Ich wollte heute eigentlich einen Blog posten, warum ich zur Zeit nicht blogge. Und warum der Mai relativ unergiebig war. Und warum ich nicht versprechen kann, dass es sich im Juni und Juli verbessern wird. Glaubt mir, ich habe eine Menge Argumente und Gründe in meiner Hosentasche.. Aber dann fiel mir auf, dass ich, wenn ich diesen Post veröffentlichen würde, genau wieder das mache, was ich sehr gerne tue in letzter Zeit (meine ich zumindest, oder es fällt mir jetzt erst auf) und was wir alle ziemlich gerne tun. Man könnte es auch als ein Hobby bezeichnen: Wir finden Ausreden. Und dabei meine ich nicht Ausreden im eigentlichen Sinne, nämlich Lügen, die wir benutzen um etwas nicht tun oder sagen zu müssen und meinen, dass wir uns damit schützen. - Nein. Ich meine eher Ausreden in dem Sinne: Gute und am besten viele Argumente finden, mit denene wir (manchmal sogar sehr plausibel und nachvollziehbar) begründen können, warum wir dieses oder jenes nicht tun können und wolle...
In unserem Leben sind die meisten Dinge ziemlich genau durchgeplant. Wir besitzen einen Wecker, damit wir vor Sonnenaufgang aufstehen können und uns zu jeder Zeit aus dem Schlaf reißen, egal wie viel Schlaf wir hatten. Wir besitzen Terminkalender, um alle Ereignisse zu dokumentieren und uns an alles zu erinnern. Wir besitzen Telefone und Handys um alle Termine bis zur Minute genau planen und absprechen zu können. Wir besitzen Lampen, um die Nacht zum Tag zu machen und Rollladen, um den Tag zur Nacht zu machen – je nachdem wie es uns gerade am besten passt. Die meisten Menschen sind strukturiert, bemüht pünktlich und oftmals verplant. Und an den Stellen wo wir es nicht sind, wird es uns oftmals als Makel angelastet. (Die „schlimmste“ Kombination ist demnach ein unpünktlicher Chaot, der zu viel Zeit hat ;) ) Ich möchte das Ganze gar nicht als furchtbar schlecht darstellen. Wer mich kennt, weiß, dass ich ein starker Zukunftsmensch bin, der meistens bis zu 1 ½ Jahre voraus plant. Die meist...
Ständig bekomme ich folgende Meldung von meinem Smartphone: „Systemspeicher voll“. Was ist passiert? Zu viele Bilder und Videos wurden gemacht, gespeichert, versendet, (dadurch erneut gespeichert), empfangen, gespeichert. Manch eine App speichert Daten im Hintergrund, von denen man nichts ahnt. Aber am meisten zum Verhängnis werden mit die Bilder und Videos. Genervt nehme ich etwas von meiner wenigen freien Zeit, um Momentaufnahmen zu löschen und anderes, was länger bleiben soll, auf die externe SD-Karte zu verschieben. Wenn meine Zeit knapp und meine Geduld noch knapper ist, verschiebe ich manchmal auch einfach alle Daten auf die externe Speicherplatte. Und ärgere mich hinterher. Weil dann die teilweisen doppeltgespeicherten Bilder jetzt doppelt und dreifach extern gespeichert sind. Und auch das verwackelte Bild von meinem Mittagessen, das ich einer Freundin geschickt habe, ist dann im ewigen Externspeicher versunken. Denn wann soll ich mir bitte noch die Zeit nehmen, ...
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