Mittwoch, 28. Juli 2010

Seltene Geschenke

Menschen beschenken sich, oft, reichlich und meistens sogar regelmäßig. Zum Geburtstag, zu Weihnachten, zur Geburt, zu einem Erfolg, zur Hochzeit. Manchmal sind es große Geschenke, manchmal kleine. Selbstgemacht und gekauft. Materiell wertvoll und von Herzen. Sie wickeln die Dinge in farbiges Papier, binden eine Schleife darum und jeder, der eins erhält, ist freudig gespannt, was sich darin verbergen könnte.
Aber nicht alle Geschenke sind sichtbar und zum verpacken geeignet. So schenken sich Menschen Liebe und Zuneigung. Und auch Aufmerksamkeit ist ein Geschenk. Und auch Vertrauen.
Diese Formulierungen sind so alltäglich und dennoch eigentlich viel kostbarer, als man es sich oftmals bewusst macht: „Schenkst du mir bitte deine Aufmerksamkeit?“ „Ich schenke dir mein Vertrauen.“
Man schenkt, um jemanden eine Freude zu machen. Was man verschenkt hat, kann man nicht zurückfordern. Und eigentlich darf man auch keine Gegenleistung erwarten. Doch besonders bei Aufmerksamkeit und noch mehr bei Vertrauen, sind die Schenkungen oftmals eher unbewusst oder fast beiläufig.

Und was passiert, wenn man jemanden sein Vertrauen geschenkt hat. GESCHENKT. Und dieser jemand hat dein Geschenk, dein sehr persönliches Geschenk, öffentlich zur Schau gestellt oder ausgenutzt oder weggeworfen? Was passiert, wenn man merkt, dass alle Geschenke dem anderen nichts bedeutet haben?

Man hört auf zu schenken. Man verschenkt sein Vertrauen nicht mehr. Und wenn dann nur einen kleinen Bruchteil davon. Und man behält den, den man beschenkt, immer im Auge, um zu sehen, ob er wirklich ehrenhaft mit dem Geschenk umgeht.

Manchmal verliert man sogar das Vertrauen in sich selbst. Und wenn man sich selbst nicht traut, kann einem auch kein anderer vertrauen.

In der Welt ohne Vertrauen zu leben, ist anstrengend, mühselig und frustrierend. Man ist immerzu damit beschäftigt, andere Menschen zu beobachten und zu hinterfragen und tut das selbe mit sich selbst. Wie wichtig ist das Geschenk des Vertrauens. Wie schwer ist es zu verschenken.

"Werft nun euer Vertrauen nicht weg! Es wird sich erfüllen, worauf ihr hofft." (Bibel, Hebräer 10,35)

Mittwoch, 14. Juli 2010

Der frühe Vogel...

...fängt den Wurm. Die frühe Fliege raubt den Schlaf. Es ist noch nicht mal sieben Uhr morgens und ich bin schon so wach, dass ich mich im Stande fühle, was für den Blog zu schreiben. Was ja auch dringend mal wieder dran ist. Und hier zeigt sich, dass mein Hirn eindeutig mehr Bloggedanken an den Tag bringt, wenn ich viel zu tun habe. Dass ich nur dann denke: Man, du musst mal wieder was schreiben, wenn eigentlich genug anderes zu tun ist.
Die letzten zwei Wochen waren richtig Urlaub. Abgesehen davon, dass ich immer relativ früh wach bin – der frühe Vogel halt. Aber ich mag ja auch das Frühchillen. Und sonst war es schön, mit viel Sonne und Wassermelone und Gesprächen. So schön, dass ich fast ein bisschen traurig bin, heute wieder weiter zu fahren. Obwohl ich ja weiterhin Semesterferien habe. Aber ab Morgen gilt meine ganze Aufmerksamkeit den letzten Vorbereitungen für die Hochzeit meiner Schwester. Da freue ich mich auch drauf.
Aber nach zwei sehr entspannten Urlaubswochen, fällt es mir etwas schwer, die imaginären Zelte hier abzubrechen und in 300km wieder aufzubauen. Aber wie war das mit dem Guten im Leben? Nicht traurig sein, sondern dankbar für die schöne vergangene Zeit und freudig auf die kommende.

In diesem Sinne werde ich jetzt noch ein bisschen im Bett rumchillen und dann irgendwann meine Sachen packen. Der frühe Vogel war nicht so ergiebig.

Aber immerhin gab es mal wieder ein paar Zeilen sinnvolle Buchstabenreihen.

Genießt den Sommer und lasst die Sonne in euer Herz scheinen!

Montag, 5. Juli 2010

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Freitag, 2. Juli 2010

Das Gute im Leben

Das Leben eines Menschen ist meistens sehr durchwachsen. Es gibt kaum jemand, dem es nur gut geht und ebenso wenig jemanden, dem es immer nur schlecht geht. In manchen Lebensphasen gibt es von dem einen mehr und von dem anderen weniger. Und wenn einem viel schlechtes passiert, sieht man vielleicht nicht immer das Gute und wenn man es gewohnt ist überwiegend gute Dinge zu erleben, können einen schlechte Phasen besonders hart treffen.
Leider passiert es manchmal, dass man den Blick auf die schlechten, traurigen und schlimmen Dinge versteift. Wenn mich jemand fragen würde: Was war der beste oder was waren gute Momente in deinem Leben? muss ich immer erstmal nachdenken. Wenn mich jemand fragen würde: Was waren die schlimmsten Momente in deinem Leben? könnte ich aus dem Stand fünf oder sechs sofort aufzählen.
Vielleicht liegt es „in der Natur des Menschen“, dass er sich besser an die schlechten Dinge erinnert und sich somit vor ihnen schützen kann, falls nochmal so etwas passiert.
Vielleicht ist der Mensch aber auch einfach nur ein Jammerlappen, der es nicht auf die Reihe bekommt, sich die guten Dinge zu merken.
So sitze ich jetzt auch manchmal in meinen geliebten Semesterferien im Garten und denke nach und komme immer wieder viel zu schnell auf Erinnerungen, die mich traurig machen. Dabei geht es mir eigentlich so gut. Ich habe frei, das Wetter ist erstklassig und um mich herum zwitschern zig unterschiedliche Vögel (was ich wunderschön finde, in Mannheim hör ich die nie..). Aber ich muss mich so anstrengen, in einer fröhlichen und dankbaren Einstellung zu bleiben, weil es mir schwerfällt, mich an die guten und schönen Dinge im Leben zu erinnern.
Dabei gibt es vermutlich in meinem Leben mehr schöne Dinge als schlechte Dinge, wenn man sie alle nochmal auflisten und gegenüber stellen würde.

Ich werde versuchen mich in den nächsten Tagen und Wochen an das Gute im Leben zu erinnern, damit es wieder mehr Platz in meinem Kopf einnimmt.

Vielleicht solltest du das auch mal probieren.

„Lobe den Herrn, meine Seele, und seinen heiligen Namen. Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan!“ (Psalm 103, 1+2)
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