Samstag, 30. Dezember 2006

One of us

Es ist doch immer wieder schön, wenn man Geschenke zu Weihnachten bekommt an denen man richtig Freude hat.
So zum Beispiel ein Liederbuch in dem ich das tolle (und wohl bekannte) Lied "One of us" gefunden hab.
Zum Abschied des Tages, und weil mich das Lied heute so bewegt hat, fier ein paar Zeilen:

If God had a name,
what would it be?
And woul you call it to his face
if you were faced with him
and all his glory
What would you ask
if you had just one question?

If God had a face,
what would it look and
would you want to see?
If seeing meant
that you  would have to believe
in things like heaven and in Jesus
and the saints and all the prophets.


Wichtige Fragen für die einsamen Nächte.....

*Weißt du wieviel Sternlein stehen`an dem blauen Himmelszelt?*

Tapetenwechsel



Auf Gurnd des baldigen Umzuges steht eine ganze Menge arbeit an. Die letzten Drei TAge hab ich damit zugebracht, Tapeten von den Wänden zu reißen. Acht Schichten übereinander... Bei so einer müsamen Arbeit hat man viel Zeit DInge zu tun, für die man sonst vielleicht nicht so viel Zeit übrig hat oder eigentlich keine Lust zu hat.. Sowas wie Nachdenken zum Beispiel. Dafür hatt' ich eine Menge Zeit. Vorallem weil das Tapetenabreißen ungefähr genauso ist wie Nachdenken.
Schicht für Schicht und immer nur Stückchenweise und alles hängt irgendwie zusammen. Da ist zum Beispiel das bei rum gekommen:

FREUNDE
Freunde sind eine komische Erfindung. Jeder braucht sie, nicht jeder hat sie. Ich würd' nicht sagen, dass ich keine Freunde hab, auf keinen Fall. Aber ich hab ein komisches Verhältnis zu ihnen. Oftmals pflege ich Freundschaften nicht so sehr, weil ich befürchte es auf Dauer eh nciht hinzukriegen. Sogar wenn mich jemand fragt: Darf ich dein Freund sein? bin ich immer sehr zögerlich. 
Dabei hab ich viele Personen sehr gern. Bloß hab ich Angst nicht "perfekt" zu sein (wer ist das schon..) und lass es deswegen immer ganz. Dass mir diese Freunde sehr fehlen fällt mir in letzter Zeit immer mehr auf, da ich viel auf mich allein gestellt bin. In solchen Situationen fält mir dann auf, dass ich mich bei mindestens vier Personen, die ich wirklich sehr gern hab, schon seit einigen Mnaten nicht mehr gemeldet hab und bei einer Person, die sich gern mit mir treffen wollte, nicht drauf eigenagen bin.
Sowas muss man ändern. Freundschaften leben nicht von allein, man muss für sie sorgen.

Ja.. Aus diesem Grund widme ich folgenden Liedtexten den Menschen, bei denen ich mich lange nicht mehr gemeldet hab..  und ich hoffe, es ist noch nicht zu spät...

Es ist immer zu spät,
ungläubig siehst du zu.
Es ist immer zu spät,
die Dinge sind schneller als du.
Die Zeit ist immer zu knapp,
schreib deinen Brief noch heut und lauf,
gib ihn heute noch ab,
es wartet jemand darauf,
mit Bangen und Hoffen,
die Arme weit offen.
Doch die Zeit kommt dir zuvor,
und wieder stehst du vor verschlossenem Tor.
Es ist immer zu spät.

Es ist immer zu spät.
Wie du dich sträubst, egal.
Es ist immer zu spät,
es gibt kein nächstes Mal.
Du bist so nah dran,
steh auf, da ist ein Telefon.
Nimm deinen Mur, ruf eindach an,
so lange warten sie schon.
Du kannst sie noch erreichen,
gib nur ein Lebenszeichen.
Ja, sofort. Ja, nachher.
Sie warten nicht mehr.
Das Zimmer ist leer.
Es ist immer zu spät.

Es ist immer zu spät, du hast es nicht gewagt,
dein "Ich liebe dich!" bleibt immer ungesagt.
Den versproch'nen Besuch hast du nicht gemacht,
du hast nciht mehr an ihrem Bett gewacht,
du hast die Blumen nicht ins Haus gebracht
vorm ersten Frost in der sternklaren Nacht.
Es ist immer zu spät.

Es ist immer zu spät,
die Chance ist verpasst.
Es ist immer zu spät,
wenn du begriffen hast.
Die Bitte zu verzeihn,
die du zögernd verdrängst,
sprich sie aus und lenk ein,
du wolltest es längst.
Du musst sie jetzt sagen
oder ewig rumtragen,
deine Worte: "Verzeih!"
Hätt ich doch!
-Einerlei.
Könnt ich doch noch!
- Vorbei!
(Reinhard Mey)


 

Donnerstag, 28. Dezember 2006

Zwischen den Jahren

Es ist mal wieder soweit. 
Obwohl es "total aus der Mode" ist in einen Blog zu schreibenund außerdem MySpace ja viel kuhlera ist, wollt ich mich mal wieder melden. Ist ja auch immer wieder schön gegen den Strom zu schwimmen ^^..
Mir ist aufgefallen das ich jeweils vor dem neuen Jahr immer am liebesten meine Gedanken in Worte fasse. Vielleicht leigt es in der Natur des Menschen, dass er zum Jahresende reflektiert und philosophiert. Spannende ist es trotzdem immer wieder...
So werden nun ab JETZT immer mal wieder schlaue Gedanken von der schlauen Anna hier zu finden sein, ich geb mir Mühe, so das es sich lohnt vorbei zu schauen :)

Bis dahin erstmal, schönen Tag noch.

Übrigens ist heut Abend Godi von den JesusFreaks im Kulti, also wer lust hat.. 19.30 oder so


Donnerstag, 22. Juni 2006

flieg


Flieg.
Soweit dich deine Flügel tragen.
Soweit der Wind dich trägt.
Flieg.
Bevor der Regen dich durchnässt.
Bevor du dich irgendwo verfängst.
Flieg.
Um von deinem alten Platz zu verschwinden.
Um auf einen neunen Platz zu kommen.
Flieg.
Auch wenn du dich zu schwach fühlst.
Auch wenn du Angst hast.
Flieg.
Dem Himmel entgegen.
Der Sonne entgegen.
Flieg.

Donnerstag, 15. Juni 2006

Mein Herz

Es gibt immer mal wieder Gedichte, die ich vor längerer Zeit geschrieben hab und die plötzlich wieder so gut passen..

Mein Herz ist bertübt,
wenn es auf das Vergangene zurückblickt.
Die Momente des Lachens sind verstummt,
die Momente der Fröhlichkeit verblichen.
Was bleibt ist ein grauer Nebel
voller Erinnerungen an Tage,
die so nie wiederkehren werden.
unbehagen macht sich breit.

Mein Herz ist ängstlich
wenn es auf das Kommende vorausblickt.
Die Momente des Lachens verstecken sich,
die Momente der Fröhlichkeit sind (noch) nicht sichtbar.
Was bleibt ist ein grauer Nebel
voller Ungewissheit auf Tage,
die so nun kommen werden.
Unbehagen macht sich breit.

Mein Herz ist unentschlossen
wenn es auf die Schwelle sieht, auf der es steht.
Das es hier nicht bleiben kann,
ist ihm bewusst.
Aber einfach vorwärtsgehen,
kann es auch nicht.

Vater, nimm du mein Herz
und trag es über die Schwelle
in die von dir vorbereitete
kommende Zeit.

Dienstag, 30. Mai 2006

Irgendwo

Irgendwo, weit weg.
Dort wo niemand mich findet.

Irgendwo, weit weg.
Dort wo mir niemand hin folgen kann.

Irgendwo, weit weg.
Um endlich Ruhe zu finden.

Irgendwo, weit weg.
Um endlich Klarheit zu bekommen.

Irgendwo, weit weg.
Die Flucht vor den Gedanken.

Irgendwo, weit weg.
Um endlich allein zu sein.

Mittwoch, 24. Mai 2006

^^


Tja und sowas entsteht wenn man Vormittags Langeweile hat.. Ich finds toll...

Das Foto

Dieser Text ist heute entstanden. Die Person dürfte sich darin wiederfinden. Falls Kritik aufkommt, immer wieder gerne.

Das Foto vor mir war schon über acht Jahre alt. Doch das Gesicht mit den klaren, blauen Augen, der hellen Haut und den hellbraunen Haaren, das mir entgegen blickte, war genau so aktuell in meinem Kopf. Ich schmunzelte, die Person würde es vermutlich nicht als eins der schönsten Fotos bewerten: Festgehalten mitten beim reden. Aber grade das gefiel mir so gut. So hatte ich diese Person in meinem Herzen behalten. Diese Person, die weit weg war, die ich selten sah, zu der ich nur sporadisch Kontakt hatte, bei der ich selten zugab, wie nah sie mir stand.
Doch in diesem Augenblick, in dem ich allein in meinem Zimmer saß und dieses Bild in den Händen hielt, wurde mir wieder bewusst, wie sehr sie mir fehlte.
Ich konnte mich kaum an die zehn Jahre erinnern, die wir zusammen verbracht hatten, dafür gut an die Zeit, wo sie nicht mehr da war. Den Fotos zufolge mussten wir uns gut verstanden haben in den zehn Jahren, denn es gab eine ganze Reihe von denen, wo wir zusammen drauf waren. Ich seufzte. Oft behauptete ich, ich hätte keine Lsut auf diesen ganzen sozialen Zusammenhalt. Aber da wurde mir wieder bewusst, dass man sich gegen manche Dinge nicht wehren kann und dass das Herz oft anders entscheidet als der Kopf.
Ich nahm das Foto aus dem Stapel der anderen und legte es beiseite. Ich wollte es aufhängen, irgendwo wo ich es oft sehen würde. Man sollte zu seiner Meinung stehen, auch dazu, dass man Menschen vermisst in seinem Leben, egal warum sie nicht da sind.
Es sah so aus, als ob die Person auf dem Foto eine ihrer lustigen Geschichten erzählt und gerne hätte ich sie gehört. Doch es war ja nur ein Foto und sie war erstarrt in dieser Position seit über acht Jahren. Ich wollte ihr zu hören und sie lebendig neben mir haben. Und ich hab sie so sehr vermisst wie schon ganz lange nicht mehr.

Samstag, 20. Mai 2006

just fly

Donnerstag, 4. Mai 2006

Sonne im Café

Hier mal eine Kostprobe meiner "Schreibkünste", Kritik erwünscht:

Es war wärmer als sonst zu dieser Jahreszeit, was unweigerlich daran lag, dass die Sonne in ihrer vollen Kraft schien.
Er war als erster gekommen, hatte sich einen Kaffe bestellt und sich schräg an den Tisch gesetzt, so dass er einen direkten Blick auf die Tür hatte. Seine Gesichtszüge waren kantig und jeder Muskel angespannt, was ihm noch mehr Härte verlieh.
Als sie das Café betrat, sah er wieder erwartungsvoll zur Tür und man konnte ihm die Enttäuschung ansehen, als dieses rothaarige Mädchen im blauen Sommerkleid sich an den Tisch ihm gegenüber ans Fenster setzte. Sie bestellte sich eine heiße Schokolade.
Nun saßen sie beide da, sahen in unregelmäßig häufigen Abständen auf die uhr die über der Theke hing und schauten bei jedem Windstoß, der an der Cafétür rüttelte, aufgeschreckt zur Tür.
Sie sah traurig aus, als nach einiger Zeit keinen neuen Gäste mehr kamen und strich sich nervös durch die Haare. Er sah aus dem Fenster, an ihr vorbei. Ich bestellte mir einen weitern Cappocino und redete ein paar Sätze mit der Bedienung und als ich wieder zu ihnen sah, merkte ich, dass er nicht mehr aus dem Fenster sah, sondern zu ihr. Er holte seine Zigaretten heraus, zündete sich eine und wollte sie grade zurückstecken, als sie aufsah. "Auch eine?", fragte er. Sie schüttelte verlegen den Kopf. Die Sonne war gewandert, er saß nun im Schatten. "Schöner Tag, nicht wahr?", bemerkte er, doch seine Stimme klang nicht überzeugend. Sie sah ihn an. Länger. Zumindest länger als sich Fremde sonst ansahen. "Ich weiß nicht." Ihr Stimme genauso zierlich wie ihr Aussehen. "Warum nicht?" Sie spielte mit der Servierte zwischen den Fingern. "Ist wohl nicht mein Tag heute." er stand zögerlich auf, nahm Aschenbecher und Kaffetasse und ging auf den Stuhl ihr gegenüber zu. "Darf ich?" Wieder nickte sie, sah ihn an, als er sich niederließ und sah weg, als er sie an sah. "Der Tag ist zu schön um ihn sich vermiesen zu lassen.", meinte er und nahm einen Schluck Kaffee. Sie lachte auf unf sah aus dem Fenster. "Zu spät.", erwiederte sie kühl. "Man kann Ihnen nichts gutes tun um Sie zum lachen zu bringen?" Sie drehte ihren Kopf langsam in seine Richtung, sah ihn ungläubig an und fing dann an zu lächeln: "Meinen Sie das ernst?" Er nickte: "Wenn Sie mich dafür mit Ihrem Lachen ermuntern, ja!" Sie überlget nicht lang: "Dann lassen Sie uns zum Park gehen, an den großen Brunnen und Sie tanzen für mich durch den Wasserfall!" Nun schaute er etwas verwirrt drein. "Vergessen Sie dabei Ihren Kummer?" - "Nein.", sagte sie "Aber ich werde abgelenkt." Und lächelte. Er stand auf: "Zahlen bitte!"

Dienstag, 25. April 2006

...

Nimm mich an die Hand,
sag kein Wort
und bring mich einfach
nur hier weg.

Sonntag, 16. April 2006

Lebendig tot

Aufrund von Ostern und Tod und Auferstehung bin ich auch folgenden Liedtext von Gerhard Schöne gestoßen, der mich serh bewegt hat.

Manchmal ist man nicht erst tot, wenn das Herz aufhört zuschlagen,
wenn sie einen auf der Barre in den Kühlraum tragen,
nicht erst, wenn die Hand das letzte Mal ins Leere krallt,
nicht erst, wenn ne Schaufel Erde aufn Sargdeckel knallt.
Manchmal ist man laengst schon tot, obwohl man noch spazieren geht,
eigentlich schon unterm Rasen, obwohl man noch den Rasen mäht,
an der Fernbedienung spielt, sich mit Sonnenöl einreibt,
noch Geburtstagskarten kriegt und selbst Geburtstagskartenschreibt.
Nur noch leere Muscheln, nur noch schöner Schein.
Ist es nicht das Schlimmste - Lebendig tot zu sein?
Manchmal kann es ganz schnell gehen, wenn der Aufstieg nur noch zählt,
wenn man etwas sagen müsste, aber doch die Schnauze hält.
Katastrophenmeldung, Lottozahlen, Actionfilm anguckt
und das Ganze unverdaut mit einem Bierchen runterschluckt.
Manchmal stirbt man, wenn man völlig arglos eine Fliege quält.
Manchmal stirbt man, wenn man grinsend einen Judenwitz erzählt.
Manchmal stirbt man, weil die Watte einem aus den Ohren quillt.
Manchmal stirbt man daran, dass man immer seine Pflicht erfüllt.
Nur noch leere Muscheln, nur noch schöner Schein.
Ist es nicht das Schlimmste - Lebendig tot zu sein?
Wenn man mitkriegt, dass man tot ist, muss man laut um Hilfe schrein.
Manchmal haucht ein Gott persönlich einem nochmal Leben ein.
Manchmal schickt er einen Engel, der die Herzmassage macht,
bis die Tränen wieder fließen und das Herz im Leibe lacht.
Oh, dass ist das größte Wunder, wenn ein Toter aufersteht,
wenn die Leichenstarre endet und in Leben übergeht.
Wenn die Brust vor Schmerz und Freude, Glück und Trauer wiederbebt,
wenn die Augen wieder schauen und das Antlitz wieder lebt.

Sanfte, weiche Muscheln, heller Lichterschein.
Ist das nicht das Größte - Vom Tod erwacht zu sein?
*
In diesem Sinne: Frohe Ostern.

Freitag, 14. April 2006

Too small a price

I awoke to hear the jailor turn the key and push the door
"Get out here" he shouted, but stayed there on the floor
Frozen in the terror that rose an filled my brain
For I knew what they intended
I could not face the pain.
The soldiers came into the cell they dragged me to the yard
They threw me down before a cross an brought the whip down hard
"Carry it" they shoute as I struggled to my feet
I put my shoulder under it and dragged it to the street
I stumbled through a wall of screams as they drove me through the gate
It seemed that thousend lined the street
Thei voices filled with hate
Like a wolf-pack in the night that moves in for the kill
They closed tha gap an followed us as we started up to hill.
And it seemed I barely reached the top when they grabbed me from behind
They threw the cross down under me an tied the ropes that bind
The arms close to the beams as they nailed my feet an hands
And they raised the cross up in the air and dropped it in it’s stand.
Through a blur of pain I saw the cross there next to mine
There were people all around it so I looked to read the sign
It was nailed there above his head so the world could see the news
That the man who seemed so helpless there was the King of Jews.
And the crowd who stood around his cross made jokes about his name
They shouted, laughed and spat on him so I joined the game
I said "Hey if you’re the King why don’t you get us down from here"
But the taunt just sounded hollow, it echoed in my ears
‘Cause he looked at me with eyes that seemed to reach into my heart
They showed a light on all my lies ans tore my life apart
There was more that lay behind that gaze than simple blood and clay
But knowing was too much for me, I had to look away.
I chanced another look at him while he was looking down
Where the soldiers who’d just crucified us drank there on the ground
And although he spoke them quietly somebow his words came through
He said "Father please forgive them, they don’t know what they do"
Then as if they’d heard him speaking the crowd began to roar
Whipped into a frenzy by the priests who urged them on to more
But the worse the accusations now plainer I could see
The guilt of the accusers not one there next to me.
But the man upon the other cross began to curse an swear
And his voice was filled with venom as he hurled in through the air
All the horror that was in him and had laid his life was waste
Came out in every syllable he flung in Jesus face
Jesus only looked at him but something rose inside of me
In spite of all that watched us there, it coudn’t be denide
Because his righteousness at innocence were shining bright and strong
And I just could’t keep my silence if that cursing still went on
I cried out "Don’t you fear the wrath of God even at the end
You’ll curse us both into a pit, is that what you intend?
We’re only getting what we’re due, we sinned our whole life long
But don’t you talk to him taht way, he’s done nothing wrong!"
And then with all my courage and in a voice not quite me own
I asked him "Lord, remember me when you come into your throne"
He answerd me and even then his love was undisguised
He said "Before the sun has set today you’ll be with me in paradise".
The shouts an curses did not stop even when the sunlight ceased
But somehow in the midst of it my soul had been released
An though the agony continued it was still too small a price
To be allowed to hear those words and to die beside the Christ.

Don Francisco 1978

Donnerstag, 6. April 2006

mhpf

zum zweiten malden blog gelöscht..
ich glaub ich lass es heute besser..

Montag, 3. April 2006

vermissen...


Sonntag, 2. April 2006

Frage:


Wer setzt eigentlich die Maßstäbe?
Und warum meinen wir,
alle den selben Weg laufen zu müssen?
Wo wir doch angeblich ach so verschieden sind?
Warum kann es nicht einfach mal anders sein?
Warum könnt ihr nur nach hinten sehen
und dann meinen vorne gehts genauso weiter?
Und warum hör ich mir das eigentlich immer wieder an?
Wieso glaub ich nicht das, was ich in meinem Herzen erkannt hab?
Nur weil ihr nicht die Vorstellungskraft dafür habt?

Freitag, 31. März 2006


Denn im tiefen Wasser kann man nicht mehr stehn.
Man kann nur weiter schwimmen
oder untergehen.

Sonntag, 26. März 2006

Türen


Ich sitze vor verschlossener Tür.
Mache dir Vorwürfe, dass du sie nicht öffnest.
Ich lasse meine Wut an ihr aus,
polter dagegen,
bis ich nicht mehr kann
und erschöpft zusammen sinke.
Ich zieh mich zurück,
weil du mich ja nich hörst.
Bis ich merke,
dass es meine Tür ist
und nicht deine
die verschlossen ist.
Dass ich von dir verlange
durch die geschlossene Tür zukommen.
Ich will sie öffnen die Tür,
aufreißen,
damit du freien Zugang hast.
Und da erst merk ich,
dass ich den Schlüssel verlegt hab.
Ich hoffe das du wartest,
bis ich ihn gefunden hab
in meinem Chaos.
Und ich hoffe,
dass du dann auch herin kommst.
Ich suche...

26.3.06- A.B.

Sonntag, 19. März 2006

Antworten

Man kann sich seine Verwandschaft nicht immer aussuchen.
Weder in der leiblichen Familie noch in der geistlichen.
Ein Gedanke der mir gestern Abend kam als ich auf dem Pro Christ Mitarbeiter Gottesdienst war. Es klingt sicherlich sehr böse.. Aber was soll ich sagen? Die Verwandschaft ist gewöhnungsbedürftig anders. Sicherlich eine tolle Erfahrung zu sehen mit wem man alles die Lebensbasis teilt. Sicherlich. Aber manchmal will ich das gar nicht wissen. Um ehrlich zu sein. Und manchmal fällt es mir auch sehr schwer das zu glauben.
Zeifeln und Staunen.
DAS Motto von der diesjährigen ProChrist Veranstaltung.
Zweifeln, Hinterfragen, Dinge erkennen und staunen.
Etwas was ich zur Zeit schon unabhängig davon tue.
Hab die letzte Nacht damit verbracht in meinem Denkarium zu wühlen und bin auf erstaunlich Dinge gestoßen. Fragen die ich Gott heute Stelle und Antworten die ich von ihm vor 1 1/2 Jahren bekommen habe. Antworten die mich lehren mit Situationen um zu gehen. Antworten die mir Verhaltensweisen erklären. Antworten die mich beruhigen. Antworten die mich aufwühlen.
Gefühle sind eine Sache der Einstellung. So hab ich es dieses Wochenende vernommen. Ist da wahr? Lassen sich unsere Gefühle durch die Einstellung ändern, manipulieren?
Ich will keine Antwort darauf. Ich denke nicht das es eine Antwort darauf gibt. Ich denke viel mehr, das man soetwas in seinem Leben selbst erfahren muss.
Ich bin seltsam drauf zur Zeit. Hin und hergerissen zwischen Dankbarkeit und Ratlosigkeit. Zwischen Lachen und Weinen. Zwischen Verständnis und Trotz.
Aber eigentlich ist das normal. Wenn Gott mein Herz bearbeitet und grundlegende Dinge ändernt. Und gleichzeitig ist es nervig.
Aber dafür gibt es eine Antwort von Gott, ganz persönlich für meine Situation, vllt. auch für deine. Denn er sagt:
"ICH, euer Herr und Gott, werde euch durch schwierige Zeiten tragen. ICH werde meine Versprechen einhalten, denn ICH hab einen großen, genialen Plan für euch."

*Geh unter der Gnade, geh mit seinem Segen, geh in seinem Frieden, was auch immer du tust*

Freitag, 17. März 2006

gefunden

Als ich grade im tiefen Chaos meiner Schreibtischschubladen wühlte, um einen Briefumschlag zu finden, bekam ich einen Zettel zwischen die Finger mit einem intressanten Text drauf. Handschriftlich und von der Schrift und der Thematik in einen Zeitraum von den letzten zwei Jahren ein zu ordnen. Schon spannend, wenn man Texte wieder findet, die in der heutigen Situation genau die gleichen Gefühle wieder spiegeln wie zu dem Zeitpunkt, als der Text wirklich verfasst wurde.. Hier also dieser Text, der mir auch heut ganz gut in den Kram passt:

Es gibt Tage, an denen ich mir abends, wenn ich im Bett liege, wünsche, ich hätte sie nicht erlebt.
Tage, an denen gar nichts ordentlich gelaufen ist. Sie fangen meistens damit an, dass man morgens hoffnungsvoll aufsteht in dem Glauben, einen neuen, unberührten Tag vor sich zu haben und das man genau an diesem Tag die Welt verändern kann. Und dann passieren andauernd Dinge, die überhaupt völlig überflüssig und nervtötent sind. So als ob sich jemand einen roten Stift genommen und an jede Situation, die schief laufen soll, ein fettes X dran gemalt hätte. Allerdings ist dieses X für einen selber nicht sichtbar. Und man läuft in so eine gekennzeichnete Situation, mit dem Glauben alles verändern zu können, und an allen Ecken und Kanten stößt man sich. Und das läuft den ganzen Tag so.
Wenn ich mir dann abends noch ein paar Gedanken mache, liegen alle Hoffnungen blank und irgendwann fällt man in einen hoffnungslosen Schlaf, um ein paar Stunden vor der Realität zu fliehen.
Ist so ein Tagesablauf nicht scheiße?
Und wenn man am nächsten Morgen dann wieder so drauf ist... kannste den Tag gleich ganz mit 'nem roten X versehen....

Montag, 13. März 2006

*seufz*

You give an take away
You give and take away
My heart will choose to say
Lord blessed be your name

Freitag, 10. März 2006

Gedankensplitter

Splitter sind ja ansich nicht angenehm. Holzsplitter im Finger tun weh und man will sie schleunigst entfernen. Splitter sind aber auch einfach kleine Teile eines großen ganzem die sich absondern, die vielleicht ohne Zusammenhang seltsam oder auch störend erscheinen, im ganzen aber ihren Sinn ergeben. Ich hab keine Lust diesen Tag ganz zu beschreiben .. Deswegen nur "Splitter" von diesemTag..

Heute war...
.. Irmela diejenige über die ich mich speziell gefreut hab
.. Thomas ein echt toller Gesprächspatner =)
.. Suse diejenige an die ich oft gedacht hab
.. Lisa diejenige die mich zu unheimlicher Heftigkeit gebracht hat

Heute hab ich...
.. viel über das Wort "Neeejooo"nachgedacht
.. unheimlich viele Menschen gesehn, die mich an irgendwas erinnerten
.. Kettcar gehört und bin auf folgende Liedzeile gestoßen: "In der Einsicht verbunden: Du gibst was du brauchst, ich glaub was ich seh"
.. ein paar echt schlaue Gedanken gehabt

Splitter die die Welt nicht braucht, für manchen sicherlich unverständlich und zusammenhanglos sind, mir aber trotzdem sehr wichtig.

In diesem Sinne

*Und schwarz wird zu grau wird zu rot wird zu Licht*

Mittwoch, 8. März 2006

Licht


Siehst du das Licht?
Spürst du die Wärme?
Gottes Gegenwart?

Samstag, 4. März 2006

verkrochen

Das Gegenteil von Gut ist Gutgemeint.
Der Blick - zu lange
Die Tonlage - zu hönisch
Der Kommentar - unpassend
Man kann es mir zur Zeit nicht Recht machen. Oder vielleicht ist es grade das was mich so aufregt, das es mir so viele Recht machen wollen und nicht sehen das ich das nicht will. Ich verkriech mich in meine Welt, bin ganz auf den Beobachterposten zurück geklettert. Ich guck mir alles nur an, mach mir meine Gedanken dazu und kritisiere.. Im stillen. Ich lebe mein Leben. Zur Zeit eher schweigend. Na und? Warum wundert ihr euch alle darüber? Selbst wenn ihr meinen Standpunkt verstehen würdet, in euer Denken würde es doch nicht passen. Mir hat mal eine liebe Person gesagt: "Hör auf es allen Recht zu machen, du schaffst es doch eh nicht." Recht hatte diese Person. Könnt ihr euch das nicht auch zu Herzen nehmen? Könnt ihr nicht aufhören mir alles Recht zu machen? Nach wessen Meinung handelt ihr denn wenn ich etwas Recht macht? Gott hat mit mir noch viel vor, so scheint es mir. Und wenn er mich anderen Wege führt als ihr euch das vorstellen könnt? Und wenn er mir JETZT schon sagt was dran ist, könnt ihr das nicht glauben? Mensch, glaubt ihr wirklich, wenn ich mich zurückziehe, schweige ich die Wand an? Oder begrab mich unter den Problemen meiner Freunde? Glaubt ihr das?
Zurückziehn, schweigen, genießen, träumen, zuhören, aufpassen, beobachten. Ja, alles Dinge, die man nicht regelmäßig von mir erwartet. Aber sind es nicht Dinge, die wichtig sind? Endlich zu Ruhe zu kommen? Zur Ruhe vor Gott? Stundenlang in der Hängematte liegen und die Volxbibel verschlingen? Auf Gottes reden warten? Hören? Und lernen Dinge zu verstehen? Warum könnt ihr das nicht einfach hinnehmen?
Ihr kostet mich so viel Kraft und ihr erschwert es mir meinen Weg zu gehen. Ich weiß nicht, warum ihr das tut. Ich weiß nur, dass ich allein aus Gottes Gnade leben kann. Und das ich mich dafür nichr rechtfertigen muss.
Ich weiß nicht, das oben geschriebene ist so ein Gedankenmonolog der mir zur Zeit viel zu oft kommt. Viele Fragen die nur profan beantwortet werden..
In diesem Sinne...
*Ein kleiner Käfer krabbelt einsam über die beschlagene Fensterscheibe.*

Dienstag, 28. Februar 2006

Kleine Träume

Kleine Träume sind immer die empfindlichsten.

Dienstag, 14. Februar 2006

wieder zurück...

Was für ein Monat.. Was für eine Woche.. Was für ein Tag.
Alles hat sich zur Zeit zur Aufgabe gemacht, genau das zu tun, was ich mir nich gedacht habe.
Das fängt schon allein damit an, dass ich irgendwie merke, dass ich voll das tolle Verhältnis zu meiner "großen" Schwester Irmela habe. Die ist hier zu Hause vorrübergehend eingezogen, und wir haben seit fünf Jahren nicht mehr sooo die super enge Beziehung, was sicherlich auch an den zehn Jahren Altersunterschied liegt.. Aber jetzt wo sie hier ist und wir den Alltag zusammen leben, ist das echt schön und ich genieße die Zeit mit ihr. Außerdem hat sie mir ihre Gitarre zur Verfügung gestellt, weshalb ich jetzt tagein tagaus üben kann..
Dann bin ich eigentlich krank, so mit Nase zu und Stimmer manchma weg und so.. Aber dadurch, dass ich ja den ganzen Tag Gitarre spiele und zwar nur Lobpreislieder, gehts mir erstaunlich gut auch einfach von der Stimmung her. Allerdings hab ich mir vorgenommen bis morgen Nachmittag wieder gesund zu sein.. Ich denk, dass könnt ich schaffen :-)!
Schule ist zu Zeit auch alles andere als normal. Von den Leistungen her ist es noch nicht so tragisch, Arbeiten fangen erst nächste Woche wieder an. Jedoch die zwischenmenschlichen Beziehungen sind sehr seltsam, zum Teil einfach ungewohnt zum Teil echt einfach nur ätzend.
Und das, was im Moment am mein Gedankengut beansprucht, ist die große Frage nach der Zukunft. Ich muss ja gestehn, dass ich mich aus diesem ganzen Krempel gedanklich ziemlich rausgehalten hab. Es gibt zur Zeit so viele Leute die , zu Recht, Gedanken und Sorgenund Fragen an die Zukunft stelln. Aber ich? Drei lange Jahre Schule liegen noch vor mir.. Und dann solls ja erst mal ein Jahr ganz raus ausm Ruhrpott ins FSJ gehen.. Also im Prinzip noch vier Jahre bis wieder schwerwiegende Entscheidungen gefallen werden müssen. Und trotzdem bin ich Montagabend doch wieder auf den Zukunfstgedankenquark zurückgekommen. Wir hatten Gemeindeversammlung und wir sind auf der Suche nach neuen Räumen. Da kommen so viele Fragen auf die echt großteils nur an die Grundeinstellung gehen: Was wollen wir? Was ist unser Weg? Was will Gott? Wie groß sind unsere Kräfte? Vertraun wir auf Gott? Wie geht unser (gemeinde)Leben weiter?
Und dann kommen erst solche Fragen wie: Wie kann das alles finaziert werden? etc.
Und diese ganzen allgemeinen Fragen an die ganze Gemeinde, sind doch bei mir wieder sehr im persönlich Bereich gelandet. Was will ich? Was ist mein Weg? Was will Gott? Wie groß ist meine Kraft? Vertrau ich Gott? Wie geht mein Leben weiter?
Das nervige an solchen Fragen ist, dass man sie teilweise gar nicht beantworten kann und sich trotzdem stundenlang an ihnen aufhält. Ich weiß es einfach nicht, wie mein Leben weiter geht, was passieren wird. Und wenn ich grad in der Schule erleben darf wie Freundschaft in Feindschaft umschlägt und wie schnell manche Zwischenmenschlichkeiten im Nichts verschwinden ohne das man etwas dagegen unternehmen kann, wenn man das denn überhaupt will. Ich finds irgendwo immer wieder erschreckend.. Aber da ich mich diese Woche soviel mit Lobpreis beschäftige bin ich auf folgende Liedzeilen gestoßen:
Du hälst mich fest
und du leistest mich.
Ich bin in deiner Hand.
(Auszug aus: Du bist mein Hirte)
Ja und in diesem Sinne, sind es halt doch noch drei Jahre in den Gott mir schon zeigen wird, was richtig ist.
In diesem Sinne, Gute Nacht.
*Morgen Früh, wenn Gott will, wirst du wieder geweckt*

Samstag, 11. Februar 2006

Wir

Ich glaub kaum, dass ich dazuschreiben muss, für wen dieses Bild und dieses Gedicht ist. Grade in dieser Zeit der vollen Terminkalender, wollt ichs dir doch nochmal so sagen.. Es ist toll dich zu kennen und ich bin Gott so dankbar dafür.

Donnerstag, 9. Februar 2006

Erzähl mir nichts

Du blickst in die Welt
erst oder kühl.
Du lachst nicht mehr so viel
gedankenversunken oder gedankenlos.
Du stehst allein
einsam oder verlassen.
Und du sagst mir
Da ist nichts.
Vergiss es einfach.
Doch ich kann es nicht vergessen.
Ich sah doch dein Blick
dein Lachen.
und du warst nicht allein.
Weißt du noch?
Augen lügen nie.
Man muss nur ihre Sprache verstehen.
Ich kann den Weg nicht mit dirbestreiten.
Nicht so wie du es dachtest.
Aber ich seh dich doch noch.
Wir sind doch noch beide hier.
Auf der Erde.
Oder beide fort.
In den Träumen.
Das kann doch nicht das Ende sein.
Ich kann es sehen.
Glaubst du mir nicht?

A.B. - 9.2.06

Montag, 6. Februar 2006

Ich wills nicht mehr hörn!


Heute nochmals ein Bild.. Irgendwie find ich im Moment immer Bilder die total meinem empfinden entsprechen.. Das letzte Wochenende war nicht einfach für mich. Und jetzt, am Anfang der Woche, bekomm ich so ne "Ich-will-das-alles-nicht-mehr-hören"-Stimmung. Alle reden an mir vorbei und keiner scheint zu verstehn, was mich bewegt.. Gut, teilweise versteh ich es selbst nicht.. Aber manche Sachen sind echt nicht soo kopliziert. Da will ich nur noch in mein Bett, mich unter meiner Decke verkirechen und hoffen das das alles bald vorbei ist..
In diesem Sinne, Gute NAcht.

Samstag, 4. Februar 2006

nur kurz


Heute nur ein Bild.. So wie ich mich heute immer mal wieder gefühlt habe.. Dank an Doro und Lisa fürs aufbauen.. Hab euch lieb..

Freitag, 3. Februar 2006

Das Spiel bei Nacht.

Sie sind klein.
Unbedeutend in der Masse.
So grau wie alle anderen.
Und doch sind sie anders.
Mischen sich ein.
Sagen ihre Meinung.

Sie rotten sich zusammen.
Denn allein sind sie zu schwach.
Sie tauschen sich aus.
Untereinander.
Und jeder trägt noch was bei.

Sie kommen nur in der Dunkelheit.
Damit man sie nicht erkennt.
Am bestens Nachts.
Denn im Dunkeln kommen sie mehr zur Geltung.
Und nutzen ihre Macht.

Es ist eine gemischte Truppe.
Jeder aus einer anderen Zeit.
Und doch haben sie alle überlebt.
Warum auch immer.

Es sind Bilder.
Szenen.
Gedanken.
Gefühle.
Wunden.

Solche die es nicht ertragen können,
dass sie überflüssig sind.
Unerwünscht.
Gehasst.
Dehalb kommen sie.

Immer wieder finden sie sich.
Egal wie weit sie zeitlich auseinander sind.
Sie tun sich zusammen.
Und spielen ein grausames Spiel.

Sie verändern die Vergangenheit.
Lassen alles negative schlimmer werden.
Eindrücklicher.
Angsteinjagender.
Unberechenbarer.

Und sie wissen,
dass du sie hasst.
Sie kennen deine Angst.
Sie kennen deine Hilflosigkeit.
Das alles gibt ihnen Kraft.

Kraft zum überleben.
Für Jahre hinweg.
Schau dir nur einmal ihr Spiel an.
Du vergisst es nie.

Du wirst abhängig.
Vom Gegenmittel.
Von Hoffnung.
Von Anerkennung.
Von Geborgenheit.
Von Liebe.

Es scheint dir in greifbarer Nähe.
Das Gegenmittel.
Und du siehst es doch nicht.
Du suchst es überall.
In der Familie.
In der Freundschaft.
In der Beziehung.

Doch nirgends findest du genug.
Genung um dagegen anzukämpfen.
Genung um stark zu sein.
Genung um Frieden zu haben.
Genung um das Spiel zu beenden.
Genung um zu überleben.
Genung um zu leben.

Nur an einer Stelle kannst du es finden.
Da wo du immer erst zum Schluss hingehst.
Wenn das Spiel schon wieder im vollem Gang ist.
Oder sogar schon wieder kurzfristig vorbei.

Dort wo das Spiel schlagartig endet.
Und du das Gegenmittel bekommst.
Soviel du brauchst und noch mehr.
Hoffnung.
Anerkennung.
Geborgenheit.
Liebe.

Der Weg zum Kreuz.
Immer wieder eine Überwindung.
Immer wieder gekennzeichnet.
Von den Folgen des Spieles.
Und immer wieder Vergebung.
Und immer wieder Heilung.

A.B. - 3.2.06

Mittwoch, 1. Februar 2006

für doro


guckstu =).

Dienstag, 31. Januar 2006

soo viele gedanken

Einen angenehmen Dienstag wünsch ich gehabt zu haben.
Ja, ich schaffs tatsächlich heute noch zu bloggen. Nach sooo langer Zeit^^.. Nee eigentlich weiß ich mal so gar nicht wo ich anfangen soll. Da war ja das Wochenende.. welches den tollen Namen "Chill-Out-Wochenende" bekommen hat. Kurz gesagt, die Doro war hier. Die Doro die ich erst seit Borkum kenne. Die Doro, die so weit weg wohnt. Die Doro die drei Jahre älter ist. Und vorallem DIE DORO mit der ich stunden lang reden kann und das auch getan hab. Echt ma. Man sagt das ja manchma so schnell "Mit xy könnt ich stuuuuuundenlang reden!" Und dann fehlt einem nach einer Stunde der Gesprächsstoff und es entstehen plöde Pausen.. Kennt man, oder? Ja, und mit Doro saß ich bei mir im Zimmer, wir redeten und schauten nur sehr selten auf die Uhr meistens mit dem Spruch: "Was?Es ist schon so spät?" Und uns ging der Gesprächsstoff nie aus. Ich glaub es gibt nur verdammt wenig Themen die wir NICHT besprochen haben. Und ich hab einige Dinge klar bekommen, von neuen Seite betrachten können und zum Teil auch endlich abschließen können.. Danke, Doro, dass du da warst. War echt toll. wirklich.
Zum Thema abschließen: Ich hab sehr überraschend ein Gedankenbuch wieder gefunden, welches genau aus diesen Monaten in 2005 stammt. Und eine Diskette mit Texten von den Weihnachtsferien 04/05. Ich will nur soviel sagen: Wie schnell vergisst man, wie tief unten man war und wie verdammt nah man der endlosen Tiefe war. Haben mich schockiert. Diese texte. Und es ist gut zu wissen, das ich das wirklich abgeschlossen hab.
Ja, am Montag ist die Doro dann wieder nach Hause gefahren und für mich hat das 2.Schulhalbjahr begonnen. Das heißt ich werd mich bemühen zu lernen, schließlich steht der 10er Abschluss vor der Tür. Ich hoffe, ich krieg das alles vernünftig gebacken. Das wäre echt mal was.
Heute ist ja bekanntlicherweise der 31.1.2006. So nochmalvon dieser Stelle einen liebsten Gruß zu Thilo, der nämlich heute Geburtstag hat. Ja und ichwar vorhin bei ihm und freu mich sehr darüber das es ihn gibt weil ich ihn soo lieb.
In diesem Sinne wünsche ich euch allen, dass ihr den ersten Montat dieses neuen jahres gut überstanden habt und das ihr den nächsten noch besser übersteht. Gottes Segen dazu.

Donnerstag, 26. Januar 2006

Zeit der Stürme


Ein kurzer Blick zur Seite.
LAng genug um sie wahrzunehmen.
Riesig. Gigantisch. Schäumend.
Die Welle.
Kurz bevor sie in sich zusammen bricht.
Noch ist sie nicht da.
Noch berührt sie einen nicht.
Aber allein ihr Anblick
und die anderen Wellen
die sie mit ihrem Zusammenbruch losstößt.
Alles genug um den Boden unter den Füßen wegzureißen.
Boden?
Schwarzes, tiefes, unruhiges Wasser,
das ist der Untergrund.
Es ist die Zeit der Stürme.
Wer ist so wahnsinnig und tut das Unmögliche?
Auf Wasser gehen.
Über endlosen Tiefen stehen.
Von der Unruhe wegsehen.
Der erste Schritt ist leicht gemacht.
Mit sturem Blick nach vorn.
Mit der Vorfreude auf das Ziel.
Aber der Weg dorthin?
Jede noch so kleine Regung um einen herum,
lässt das Wasser aufspritzen
den Untergrund aufreißen
den Weg wegschwimmen.
Und dort, wo das Wasser spritzt
der Untergrund aufreißt
da kann man sie sehen.
Die endlosen, schwarzen Tiefen.
Tiefen die verschlingen.
Tiefen die unberechenbar sind.
Wenn man allein ist.
Der sture Blick nach vorn.
Die ständige Gewissheit auf das Ziel.
Das sichere Vertrauen darauf,
dass man nicht allein ist.
Das ist es, was man für das Unmögliche braucht.
In der Zeit der Stürme.
Der sture Blick auf Jesus.
Die ständige Gewissheit in Gottes Plan.
Das sichere Vertrauen darauf,
dass Jesus uns hält und wir nicht allein sind.
Das Unmögliche tun.
Auf Wasser gehen.
Über endlosen Tiefen stehen.
Von der Unruhe wegsehen.
Und das
jeden Tag aufs neue.
25.1.2006

Sonntag, 22. Januar 2006

Verhaltensweisen

Heute ist schon wieder Sonntag. Der erste Tag in der Woche.
Da Wochenende ist und mein Opa gestern 78 Jahre alt geworden ist, ist fast die ganze Familie zu Hause. Und natürlich bin ich zur Zeit ein toller Grund für die sogenannte "Fam. Buddeberg - Live Comedy" da ich ja in fester Bindung zu einer tollen Person stehe. Und überhaupt. Auf jeden Fall sind wir auf alte Kinderlieder gekommen (die natürlich erstmal umgedichtet wurden, worauf ich jetzt aber NICHT näher eingehe) und mir ist ein altes Kinderlied von dem ostdeutschen Liedermacher Gerhard Schöne eigefallen, welches den Titel trägt "Schmusen muss sein" (ja ich weiß.. toller Titel..) und daruaf hin hab ich eine der Strophen umgeschrieben, so das der Sinn jedoch erhalten blieb:

Und du bist der Meinung,
dass keiner dich liebt.
Drum kannst du nich lachen,
drum bist du betrübt.
Du seufzt bis zum umfallen
manchmal suchst du Streit
und haust irgendeinen,
danach tuts dir Leid.
Wie gesagt, es ist ein Kinderlied. Aber es ist schön und ich habs den halben Tag schon als Ohrwurm. Viellleicht passt dieses Lied auch so gut, weil mir grad ne ganze Menge Leute einfallen, die (zum Teil zu Recht) total gefrustet sind von ihrem Leben oder mindestens mit der gesamt Situation unzufrieden. Mir fallen auch ne Menge Leute ein, die sich nicht geliebt fühlen und deswegen alles nur schwarz sehen. Und eigentlich find ich das echt traurig. Ja oke, ich hab gut reden, ich hab n super lieben Freund den ich liebe und der mich liebt. Und ich bin glücklich. Aber auch sonst.. Gottes Liebe ist doch tausendmal größer, tausendmal wirkungsvoller und er liebt uns immer, auch wenn wir nich gut drauf sind. Oder sonst was gemacht haben. Seine Liebe endet nie. Und das ist ein Grund, weshalb ich finde, dass man wesentlich glücklicher durchs Leben gehen kann oder/und auch sollte. Man, das baut doch echt auf, wenn man weiß, dass man rund um die Uhr geliebt ist. Und das wiederrum sollte doch auch Auswirkungen auf das Verhalten haben, oder etwa nicht? Zum einen vielleicht, das man aufrechter surchs Leben geht, aber auch das man anderen Menschen Gottes Liebe noch vieeeeel mehr zeigt. Weiß grad nich wie man das im Alltag umsetzten soll.. Aber ich bin mir sicher das das geht. Und das soll hier jetzt nicht so klingen wie: "Hey ihr da draußen, liebt euch mal mehr weil Gott euch liebt!" =) Eigentlich heißt es eher: "Hey Anna, lieb mal mehr die anderen da draußen, weil Gott dich liebt!" Jo.. So ist das.. Für die neue Woche ein "neuer" Vorsatz.
Ach übrings gibts noch zwei andere schöne Sachen, für die neue Woche:
1. Der Thilo wohnt in Hagen.. also nicht mehr ganz so weit weg.
2. Am nächsten Wochenende will die Doro vorbeikommen! Das freut mich echt sehr!
Wünsche euch allen eine gute neue Woche.

Donnerstag, 19. Januar 2006

Gleise


Einen angenehmen Donnerstagabend wünsch ich.
Heute mal mit Bild. Eines das ich im Netz gefunden hab, was mich unheimlich bewegt. Und ich bin mir noch nicht so ganz sicher warum.. Obwohl eigentlich weiß ich warum mich dieses Bild so bewegt.. Und ich versuchs mal zu erklären. Gestern Abend im Hauskreis über unser aller zur Zeit "Lieblingsthema" Gesprochen: Zukunft. Bzw. Auftrag von Gott und wie man das umsetzt soll. Petra hat uns dann irgendwann darauf zurück gebracht ist, dass das wichtigste im Leben überhaupt ist, dass Gott uns liebt. Und das allein das schon genug ist. Wo sie Recht hat, hat sie Recht. Aber ich musste an unangenehme Zeiten zurück denken. Sowohl vor drei Jahren, als auch vor einem Jahr. Da gabs dunkle Zeiten in meinem Leben, verdammt dunkel. Die meisten Leute verbinden mit Zuggleisen: einen Weg finden, seinen Weg gehen, ein vorgegebener Weg etc. pp. Ich verbinde mit Gleisen eigentlich fast immer Selbstmord. So wie die (schlechte) Band EXAKT singt: "Und wieder fehlt dir, der Sinn im Leben. Und es zieht dich zu den Gleisen raus. Komm, nimm dir doch dein beschissnes Leben, flüstert dir diese Stimme ins Ohr." Ein sehr unschönes Thema. Eine Zeit an die ich gestern Abend erinnert wurde. Und gleichzeit wurde mir wieder gesagt: Jesus ist der Sinn deines Lebens. Das Gott dich liebt, ist Grund genug um zu Leben. Und er hat was mit dir vor, und wie das sein wird, wird er dir zeigen.
Ja und jetzt dieses Bild. Diese kaputten Schienen. Von außen zerstört, für jeden sichtbar. Diese Schienen, diese vergangenen dunklen Zeiten, sie sind keine Gefahr mehr für mich. Jesus hat den Tod überwunden und er hat mich zu Gottes Kind gemacht. Und deswegen bewegt mich dieses Bild so. Weil es genau das zeigt, was in meinem Leben Tatsache ist. Ist sicherlich eine sehr subjektive Interpretation. Aber mir gefällt sie^^.. Es ist schön und gut zu leben, denn Gott hat mich hier hin gestellt. Auch wenns manchmal echt ne ganze Menge Dinge gibt die einen ankotzen, die einen fertig machen oder die einfach nur dumm sind: Gott weiß warum man grade in einer solchen Situation steckt und vorallem: Er wird einem helfen wenn er nicht schon längst dabei ist.. =)
Soviel zu heute.
Segen euch.

Dienstag, 17. Januar 2006

Ich will na Haus!

Ein wunderschönen Dienstagabend wünsch ich!

"Ich will na Haus!" Das war die Nachricht eines verzweilten Schülers, die ich heute in der letzen Stunde im Chemieraum unter den Tisch gekritzelt las. Ein Wunsch den ich ziemlich gut nachvollziehn konnte. Denn abgesehn davon, dass Chemie jetzt nicht grade das Fach ist für das ich in die Schule komme, hab ich doch einige Erkältungserscheinungen, die einem den einzien Wunsch nach einem warmen Kuschelbett immer wieder verstärkt aufkommen lassen. Aber natürlich hatte ich sechs Stunden, das heißt, der Bus war grade weg: ne halbe Stunde warten. Als ich durch den Regen, der in Bindfäden vom Himmel kam, zur Bushaltestelle lief, dacht ich immer wieder: Ich will na Hause! Und als ich dann endlich irgendwann im Bus saß, fiel mir ein Teil einesLiedes ein, was zu meinen lieblings Lobpreisliedern gehört:

So I come with confidence
into my Father's house
I believe you are the lamb
the prophets spoke about
Brian Doerksen
Ich komm in voller Zuversicht in das Haus meins Vaters. Ja, das stimmt. Bei Gott ist echt voll das tolle zu Hause. Schön warm und kuschelig, trotzdem klar und vorallem sicher. Aber es gibt soviele Tage, an denen ich es vorziehe draußen im Regen zu stehen und mir meinen Arsch abzufrieren. Und das nur, weil ich weiß das mein Vater sich für mich interessiert und es ihm nicht egal ist was ich mache und mich deswegen auch kritisiert. Es ist noch nie vorgekommen das er mir Strafreden gehalten hat, weil ich zu spät nach Hause gekommen bin oder weil ich mein Zimmer, indem Fall ein Teil meines Lebens, nicht aufgeräumt hab. Eigentlich nimmt er mich immer liebevoll zur Seite und weist mich darauf hin, DASS es unaufgräumt ist und sagt mir auch meistens warum.. Außerdem bietet er mir immer seine Hilfe beim aufräumen an. Bei soetwas macht er mich nie blöd von der Seite an oder lässt seinen ganzen Angestauten Ärger an mir aus. Nee das macht er nicht. Nur wenn ich länger nicht zu Hause war, dann spüre ich es, dass er verdammt traurig ist, dass ich den Regen und die Kälte vorziehe. Aber sobald ich wieder da bin, freut er sich total. Ja, so ist das bei Gott, bei meinem Vater.
Und trotzdem lauf ich oft so weit weg.. Durch Regen und Kälte. Und immer in dem Wissen: Mein zu Hause ist nur ein Gebet entfernd. Und trotzdem lauf ich weiter und weiter und manchmal vergess ich auch dieses Wissen. Meine zurück laufen zu müssen und finde den Weg doch nicht. Und wenn ich das Wissen vergessen hab, dann denk ich oft, dass Gott mir doch diesmal eine Strafpredigt halten wird. Letztes Mal hat er vllt. noch ein Auge zugedrückt.. Aber diesmal? Wenn ich schon so weit weg bin und ich weiß das er zu Hause sitzt und sehnsüchtig darauf wartet, das ich ihn "anrufe" das er mich zurück nach Hause holt. Dann wird er zwar froh sein, dass ich ihn anrufe und wieder da bin, aber im nachhinein ärgert er sich dann doch, dass ich ihn so lang hab warten lassen........ Das sind alles so Gedanken, die nicht grade zuversichtlich klingen. Und es sind alles Lügen. Denn Gott freut sich wirklich wenn ich ihn "anrufe" und er mich abholt, egal wie weit weg ich bin. Und jedesmal wird er mich in seine Arme schließen und sagen: "Schön, dass du wieder zu Hause bist." Über alles andere wird dann geredet, in einer liebevollen Art und Weise. Und er hilft mir wieder beim aufräumen. Und dafür bin ich Gott echt dankbar und hoffe das ich nicht mehr so oft so verdammt weit weg laufe und mir Dinge ausmale die nie so waren und die auch nie so sein werden. So I come with confindence into my Father's house.
Schön, dass heute durch ein einfaches Schülergeschmier nochmal deutlich gemacht zu kriegen.

Sonntag, 15. Januar 2006

Ordnung

Ein sehr gemütlicher Tag.. größten Teils.

  1. Heut Morgen Gottesdienst. Hatte zusammen mit meinem Thilo Lobpreis. War schon ziemlich kuhl, dafür das wir vorher nicht mehr durchspieln konnten und ich eigentlich ziemlich fertig war. Aber Gott reißt es dann meistens doch. Außerdem gabs ne echt gute Predigt. SO von wegen Jesus befreit uns von unsren Ängsten. Das ist zumindest das was bei mit am stärksten hängen gebliebn ist. Eigentlich klar so: Jesus ist am Kreuz für alles gestorben. Für meine Sünden. Für die Krankheiten. Und für sowas alles. Und auch für Ängste. In diesem Sinne im Prinzip eine Selbstverständlichkeit die ich als Christ eigentlich wissen müsste und auch annhemen. Aber irgendwie.. mhm.. Ich bin ein Mensch der sich ne ganze Menge Gedanken macht. Und Nachdenklichkeit und Depriphasen (also städiges Sorgen machen und so halt) gehen eigentlich immer Hand in Hand und oft ist die Letztere die Dominante. Und so hab ichs leider auch schon oft erlebt, dass ich ziemlich schnell in solchen Zuständen gelandet bin, wo ich mir einfach nur noch Sorgen gemacht hab und diese Sorgen sich in Ängste verwandelt haben. Und dann heute nochmal zu hörne das Jesus mich wirklich davon frei gemacht hat, das ich keine Angst mehr zu haben hab, weil Christus in mir lebt und er für mich am Kreuz gestorben ist, war echt gut. Grade weil ich in gewissen Situationen ziemlich schnell wieder in einen solchen Zustand zu fallen. Danke Jesus.. !
  2. Heut Nachmittag hab ich komischer Weise angefangen aufzuräumen. Erst meinen Schreibtisch. Dann meinen Kleiderschrank. Dann mein ganzes Zimmer. Sehr seltsam.. Hab aber eine logische Erklährung dafür =) Normaler weise ist es so, dass ich aufräume, wenn ich zuviel Gedanken im Kopf ist oder mein Leben im Chaos steht. Denn dann ist es um mich herum auch meistens ziemlich sinnlos chaotisch. Ich hab echt nix gegen Chaos.. ganz im Gegenteil.. Bisschen Chaos muss sein.. Aber so richtig durchgehend chaotisch.. Mhm. Naja auf jedenfall haben sich in meinem Leben echt ne ganze Menge Dinge geklärt, Dinge die ganz schön Chaotisch waren. Und die stehen jetzt in Ordung und deswegen kann es auch um mich herum ordentlicher sein =) Meine Eltern finden es auch sehr bezeichnent das ich aufräume^^ haben aber eine andere Begründung: Wenn man verliebt ist man meistens n bisschen durchgeknallt... haha.. mhh.
  3. Hab eine Predigtkassette (!) aus dem Jahre 1988 gefunden mit einer ziemlchen Hammerpredigt von meiner Ma (noch aus Mitarbeiteringzeiten) über das Thema: "Soziologische und gesellschaftliche Hintergründe der Okultismuswelle" Echt ziemlich heftig.. Aber sehr empfehelnswert! =) Ich glaub ich wird mir in nächster Zeit mal mehr Predigten "reinziehen". Ist echt gut.
  4. Mein Computer ist endlich wieder bei mir.. Und zum Word schreiben reichts schonma ;-


So viel zu heute.. und wieder bin ich dem Trend gefolgt.. :-P

Samstag, 14. Januar 2006

Gedanken im Zug

Ein Satz aus dem Lukasevangelium der mir heute auf der Heimfahrt von Duisburg mit dem Zug kam: Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. (Lk.2,19)
Der Satz geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Gar nicht mehr. Und ich weiß nicht wie ich drauf komme.. Aber er bewegt mich sehr, dieser Satz.. Denn irgendwie trifft er auf mich zu. Grade jetzt in diesem Augenblick meins Lebens. Schon spannend wie Gott manchmal zu einem redet. Und vorallem spannend, wenn man weiß was er meint und es trotzdem nicht so ganz wahr haben will.. Achja..

Außerdem haben mich heute zwei Leute nochmal zur Seite genommen und mir gesagt das ich umbedingt wieder Geige spieln sollte.. und überhaupt.. wie schade das alles ist und so.. Schön das solche Leute es nich hin nhemen das ich einfach keine Lust hab und nach voll tiefgehenden Gründen suchen...

Donnerstag, 12. Januar 2006

Grauer Alltag?!

Nass, kalt, diesig, ungemütlich, ermüdent, grau. Der Alltag. Ein Tag wie alle anderen. Um nicht zu sagen 0815. Und dazu noch nichtmals ein schöner, normaler Tag. Einfach nichts sagend eher.
Man arbeitet so vor sich hin.. Der umher fliegende Grippevirus zwingt einen zu einem langsamenTempo was auf dauer sehr nervig ist. Und dann ist man völlig unmotiviert noch irgendwas andres zu tun außer zu schlafen, sich zu verkriechen oder evtl. sich noch mit einer sehr lieben Person zu treffen, was natürlich nicht geht, weil diese Person auch im grauen Alltag steckt und genauso viel noch zu tun hat und genauso unmotiviert ist..
Wie wärs mal mit ein paar Farbkleckesen im grauen Alltag?
Ich hab zum Beispiel grad einen wunderschönen roten Farbklecks gefunden als ich eine Liebeserklärung vom Thilo las. *klecks* Ein toller Kontrast zu meinem etwas angenervten grauen Dasein heute. Und eine Farbe die ich im Moment sehr liebe. Sonst noch irgendwelche Farbkleckse an diesem Tag? Mhh.. Vielleicht wäre das auch mal so eine Überlegung, den grauen Alltag regelmäßig nach ein paar Farbkelcksen zu untersuchen und sich an denen zu erfreuen anstatt sich von dem monotonem Grau erdrücken zu lassen. Oder einfach mal selbst die Farbe zur Hand nehmen und ein paar Kleckse um sich werfen. Denn schließlich sieht man ja nicht immer nur seinen eigenen grauen Alltag, sondern auch den der anderen...
Ich denke, morgen wird ein etwas farbenfoherer Tag. Denn nach nur sechs Stündchen Schule gehts auf mit dem Zug nach Duisburg zum Lenchen.. Und das nicht allein. Sondern mit Thilo. Und darauf freu ich mich sehr. Denn abgesehn davon das er ein sehr guter Gesprächsparnter ist, ist er auch der Jenige, den ich total liebe.. =) Soviel zu morgen.

Mittwoch, 11. Januar 2006

Lieber glücklich sein

Heute: Ein wesentlich besserer Tag als gestern.
Schule halbwegs akzeptabel, auch wenn man sich mindestens die letzten beiden Stunden hätte stecken können.. Aber nun ja.
Dann zu meinem Liebsten gefahren und ne ganze Menge schöne Zeit mit ihm verbracht. Desto länger ich darüber nachdenke, desto krasser wird mir klar, was Gott da eigentlich gemacht hat. Und ich bin ihm sehr dankbar dafür.. sehr, sehr dankbar.. =)
Heut Abend dann Hauskreis.. Und da viel mir mal wieder auf, dass es nicht normal ist einfach nur glücklich zu sein. Hab das in den letzten elf Tagen gut verdrängt, größtenteils, wie es ist, wenn man einfach keine Bock mehr hat und einen alles ankotzt. Klar, auch wenn man imGrunde glücklich ist, gibts Tage die nicht so toll sind, so wie gestern z.B. Aber trotzdem ist ein grundlegendes Glücksgefühl vorhanden. Und das "nur" weil man mal richtig alltagsaufwirbelnd erfahren darf, dass Gott zu seinem Wort steht und das für ihn Dinge möglich sind, von denen wir noch nicht mal träumen. Schön wenn man so glücklich sein kann.. Aber traurig wenn man Menschen sieht, die diese Erfahrung so gut wie überhaupt nicht teilen oder nachvollziehn können. Als wir grad nach Hause gefahren sind, überlegte ich mir, ob ich nicht grad einfach n bissel außer weltlich lebe. So von wegen verliebt und glücklich und so.. Obwohl ich eigentlich finde das wir, oder das ich noch sehr unabgehoben bin. Manchmal sogar viel lieber mehr einfach nur glücklich wäre ohne nachzudenken, was bei mir (leider) überhaupt nicht funktioniert. Aber glücklich und Gott dankbar.. Nicht eigentlich auch ein "sollte sein" Zustand bei Christen? Oke, glücklich nicht umbedingt, aber Gott dankbar? Allein schon für die endlose Gnade (Galaterbrief =) ) in der wir leben dürfen...? Komisch sich plötzlich mal zu überlegen was eigentlich in einem Christenleben vorhanden sein sollte und doch vom grauen Alltag immer mehr und immer wieder verschluckt wird. So was einfaches wie: DANKBAR SEIN. Anstatt sich immer nur aufzuregen.. Im Vertraun geschrieben gehöre ich eigentlich auch immer zu den Leuten die sich sehr viel aufregen anstatt dankbar zu sein.. Gut das man in solchen Lebensphasen mal darauf kommt, das man manche Dinge anders machen sollte. In der stillen Hoffnung und vllt. auch im Gebet das man in anderen/schwierigen Lebensphasen daran denkt wie mans anders machen sollte..
Im Moment bin ich Gott unendlich dankbar... und glücklich!

Dienstag, 10. Januar 2006

Augen zu und durch

Irgendwie ist heute ein seltsamer Tag..
Wenn man nach Sprichwörtern geht, muss ich wohl mit dem falschen Fuß aufgestanden sein, oder mir ist eine ganze Herde Läuse über die Leber gelaufen.. wer weiß. Auf jedenfall bin ich unheimlich in meinen Gedanken versunken ohne wirklich zu denken. Besonders in der Schule kann das sehr anstrengent sein..
Als ich dann auf den Bus wartete beobachtete ich die Jungendlichen die schon seit mindestens fünf Jahren im selben Bus mit mir fahrn.. Alles solche Girlys bzw. voll die kuhln Hopper. Nicht grad e die Menschen, die mir vom Auftreten her sympathisch sind. Und als ich da so stand kam mir plötzlich der Gedanke, wie ich damit umgehen würde wenn ich solche Leute im Sommer aufm Anskar Camp in der Teeniegruppe vor mir sitzen hab.. Als Mitarbeiter muss ich sie annehmen und eigentlich ist es meine Aufgabe sie auf Gott zu bringen.. Ist das nicht im Alltag eigentlich genauso meine Aufgabe? Muss ich dafür immer erst irgendwo hin fahren? Seltsame Gedanken..
Genauso seltsam wie diese:
Saß dann endlich irgendwann im Bus, welcher vor einer Ampel stehen blieb. Neben uns hielt ein Auto. Die Fahrerin zog noch einmal intensiv und schnippte dann den Zigarettnstummel aus dem geöffnetem Fenster. Ich fragte mich: Macht das eigentlich Spaß? Die Antwort aus meinem Kopf kam promt: NEin. Dann sollte man aufhören, wenns keinen Spaß macht!, war mein nächster Gedanke. Und die Antwort: Macht man immer nur Sachen die einem Spaß machen?
Komische Folgerung. Irgendwas arbeitet da in meinem Kopf, aber ich weiß nicht soganz was.
Und wenn ich dann länger nachdenke und kuriose Fragen ans Leben stelle kommt mir das Ende des Johannesevangelium in den Kopf, was ich letztens durch Zufall wieder gelesen hab: Jesus fragt Petrus ob er ihn mehr als alles andere liebe. Drei Mal die Frage. Drei mal die Antwort. Seltsam das ganze.. und auch ein Grund, weshalb ich mir ein Blogger eingerichtet hab.. Um sowas mal nieder zu schreiben.. Vielleicht bringt das ja was.
Jetzt liegt noch ein halber Tag vor mir und das Motto gilt heute: Augen zu und durch, morgen wird sicher ein schönerer Tag.
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