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Was für ein Monat.. Was für eine Woche.. Was für ein Tag.
Alles hat sich zur Zeit zur Aufgabe gemacht, genau das zu tun, was ich mir nich gedacht habe.
Das fängt schon allein damit an, dass ich irgendwie merke, dass ich voll das tolle Verhältnis zu meiner "großen" Schwester Irmela habe. Die ist hier zu Hause vorrübergehend eingezogen, und wir haben seit fünf Jahren nicht mehr sooo die super enge Beziehung, was sicherlich auch an den zehn Jahren Altersunterschied liegt.. Aber jetzt wo sie hier ist und wir den Alltag zusammen leben, ist das echt schön und ich genieße die Zeit mit ihr. Außerdem hat sie mir ihre Gitarre zur Verfügung gestellt, weshalb ich jetzt tagein tagaus üben kann..
Dann bin ich eigentlich krank, so mit Nase zu und Stimmer manchma weg und so.. Aber dadurch, dass ich ja den ganzen Tag Gitarre spiele und zwar nur Lobpreislieder, gehts mir erstaunlich gut auch einfach von der Stimmung her. Allerdings hab ich mir vorgenommen bis morgen Nachmittag wieder gesund zu sein.. Ich denk, dass könnt ich schaffen :-)!
Schule ist zu Zeit auch alles andere als normal. Von den Leistungen her ist es noch nicht so tragisch, Arbeiten fangen erst nächste Woche wieder an. Jedoch die zwischenmenschlichen Beziehungen sind sehr seltsam, zum Teil einfach ungewohnt zum Teil echt einfach nur ätzend.
Und das, was im Moment am mein Gedankengut beansprucht, ist die große Frage nach der Zukunft. Ich muss ja gestehn, dass ich mich aus diesem ganzen Krempel gedanklich ziemlich rausgehalten hab. Es gibt zur Zeit so viele Leute die , zu Recht, Gedanken und Sorgenund Fragen an die Zukunft stelln. Aber ich? Drei lange Jahre Schule liegen noch vor mir.. Und dann solls ja erst mal ein Jahr ganz raus ausm Ruhrpott ins FSJ gehen.. Also im Prinzip noch vier Jahre bis wieder schwerwiegende Entscheidungen gefallen werden müssen. Und trotzdem bin ich Montagabend doch wieder auf den Zukunfstgedankenquark zurückgekommen. Wir hatten Gemeindeversammlung und wir sind auf der Suche nach neuen Räumen. Da kommen so viele Fragen auf die echt großteils nur an die Grundeinstellung gehen: Was wollen wir? Was ist unser Weg? Was will Gott? Wie groß sind unsere Kräfte? Vertraun wir auf Gott? Wie geht unser (gemeinde)Leben weiter?
Und dann kommen erst solche Fragen wie: Wie kann das alles finaziert werden? etc.
Und diese ganzen allgemeinen Fragen an die ganze Gemeinde, sind doch bei mir wieder sehr im persönlich Bereich gelandet. Was will ich? Was ist mein Weg? Was will Gott? Wie groß ist meine Kraft? Vertrau ich Gott? Wie geht mein Leben weiter?
Das nervige an solchen Fragen ist, dass man sie teilweise gar nicht beantworten kann und sich trotzdem stundenlang an ihnen aufhält. Ich weiß es einfach nicht, wie mein Leben weiter geht, was passieren wird. Und wenn ich grad in der Schule erleben darf wie Freundschaft in Feindschaft umschlägt und wie schnell manche Zwischenmenschlichkeiten im Nichts verschwinden ohne das man etwas dagegen unternehmen kann, wenn man das denn überhaupt will. Ich finds irgendwo immer wieder erschreckend.. Aber da ich mich diese Woche soviel mit Lobpreis beschäftige bin ich auf folgende Liedzeilen gestoßen:
Du hälst mich fest
und du leistest mich.
Ich bin in deiner Hand.
(Auszug aus: Du bist mein Hirte)
Ja und in diesem Sinne, sind es halt doch noch drei Jahre in den Gott mir schon zeigen wird, was richtig ist.
In diesem Sinne, Gute Nacht.
*Morgen Früh, wenn Gott will, wirst du wieder geweckt*

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