Mittwoch, 23. Dezember 2009

Weihnachten und Co

"Einmal werden wir noch wach, heissa dann ist Weihnachtsnacht!"
Ja, der Dezember ging fürchterlich schnell vorbei, ungefähr genauso schnell wie die letzten 4 Monate. Was ein neues Leben halt so mitsich bringt.
Eigentlich hatte ich vor im Dezember mehr zu schreiben, was mir offensichtlich nicht gelungen ist. Obwohl ich dies Jahr eine so große Weihnachtsvorfreude und Weihnachtsstimmung hatte wie schon sehr lange nicht mehr.
Ich war viermal auf dem Weihnachtsmarkt in Mannheim, habe meine Wohnung geschmückt, mich lange mit Geschenkfragen auseinandergesetzt, die ganze Weihnachtszeit sehr genau geplant und sogar versucht Kekse zu backen (was mir leider nicht sonderlich gut gelungen ist). Es war eine sehr schöne Adventszeit, die ich sehr genossen habe. Wobei ich "nebenher" auch noch meine erste Vorlesungszeit hinter mich gebracht hab, abschließend gekrönt mir vier Klausuren.

Jetzt bin ich sehr gespannt auf morgen, denn ich feier dieses Jahr das erste mal den Heiligabend nicht bei meinen Eltern sondern bei meinem Freund mit seiner Familie - sehr aufregend! Danach gehts natürlich auch noch zu meiner Familie, wo ich mich auch sehr drauf freue, alle zusammen mal wieder zu treffen.

Im großen und ganzen kann ich nur sagen: Ein sehr ereignissreiches Jahr liegt hinter mir, ich bin sehr gespannt auf das kommende und ich wünsche allen, die dies hier lesen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes Ankommen in das neue Jahr!

Mittwoch, 28. Oktober 2009

What is life all about?

Worum geht es im Leben? Eine Frage, die mich sehr intensiv in den letzten Tag beschäftigt.
Und das nicht unbedingt aus der geistlichen oder philosophischen Perspektive. Ich frage mich viel mehr, wie man sein Leben gestalten soll, was ganz konkrete Lebenschritte sind wie Studium, Karriere, Hochzeit, Ehe, Kinder, Leben – alles irgendwie. Was tut man und was lässt man? An wem oder was orientiert man sich? Wer setzt die Maßstäbe? Wer kann wissen, was mich glücklich macht? Wieviele Wege gibt es? Und welchen soll ich gehen?

Ich höre so viele Stimmen, die mir sagen, dass ich alles selbst entscheiden muss, dass alles an mir liegt und ich freie Wahl habe. Ich höre Stimmen die sagen, dass ich mich an niemanden orientieren muss oder darf. Und ich höre viele Stimmen, die mir sagen, dass ich mit dieser oder jener Entscheidung nicht glücklich werden kann.

Wenn ich über all das nachdenke, kommt mir das Leben unheimlich anstrengend vor. Das liegt sicherlich daran, dass ich darauf versessen bin es immer allen Menschen Recht zu machen und ich mich dazu verpflichtet fühle, auf die Stimmen zu hören – selbst wenn sie sich widersprechen.
Doch bei all dem höre ich nicht mehr, was meine eigenen Träume und Vorstellungen vom Leben sind. Und ich werfe mir selbst vor, niemals solche Vorstellungen gehabt zu haben, weil ich mich schon viel zu lange an irgendwelchen Stimmen orientiere.
Woher weiß ich, was ich will? Wer sagt mir, dass es nicht die Vorstellungen anderer Menschen sind, die ich versuche um zu setzten?
Wenn mir jemand sagt, dass ich mit dieser oder jener Entscheidung nicht glücklich werden kann, dann habe ich Angst diese Entscheidung zu treffen und gleichzeitig habe ich Angst davor, dass genau diese Entscheidung vielleicht ein Wunsch meines Herzens war.

Solang ich mich erinnern kann, habe ich meine Entscheidungen von anderen Menschen abhängig gemacht. Und vermutlich ist dies auch natürlich, denn zu den meisten Entscheidungen in meinem Leben habe ich immer zwei Meinungen gehört, eine die dafür und eine die dagegen sprach. Und egal für welche ich mich entschieden hab, bin ich einer „vorgegeben“ Meinung gefolgt.
Ist das im Leben immer so? Ich hoffe es irgendwie, weil ich ansonsten irgendetwas gewaltig falsch mache.
Es ist schwer wenn man plötzlich noch mehr Meinungen hört, hinterfragt wird und sich überlegen muss, welcher Meinung man folgt. Ich finde es anstrengend. Eine Garantie gibt es halt einfach nicht.
Deswegen möchte ich diese Gedanken mit folgendem Zitat abschließen:

„So oder so muss man sich darauf verlassen, dass das was passieren soll auch passiert.“

Sonntag, 18. Oktober 2009

Stempellos

Man sagt ja „Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“. Auf den Sinn und Unsinn dieses Satzes will ich nicht weiter eingehen, aber ich frage mich, ob man ihn nicht auch übertragen kann auf „Eine neue Peer-Group ist wie ein neues Leben.“?

Wie ich darauf komme:
Ich glaube, wenn man mit einigen Menschen eine längere Zeit verbringt und sie vielleicht nicht direkt persönlich kennen lernt, verfestigt sich ein ganz bestimmtes Bild von der Person in deinem Kopf. Und auch wenn du die Person kennen lernst, bleibt immer noch irgendwo etwas von diesem ersten Bild in deinem Hinterkopf.
So habe ich es zumindest in der Schule erlebt. Wenn du einmal irgendwas machst, was einen Eindruck bei den Menschen hinterlässt, dann bleibt der. Egal ob positiv oder negativ. Du musst den Menschen nur auffallen. Ich bin in der Schule wohl am meisten damit aufgefallen, dass ich zwei Jahre lang grün gefärbte Haare hatte und auch mein sonstiges Erscheinungsbild nicht unauffällig war. Damit muss ich doch einen gewissen Eindruck hinterlassen haben. Denn besonders in der Stufe 13 habe ich öfters zu hören bekommen „Ach Anna, damals, als du noch grüne Haare hattest..“ Das war eine besondere Zeit, die mich selbst auch sehr geprägt hat. Aber am Ende meiner Schulzeit hätte ich mir an manchen Stellen gewünscht, dass nicht immer alle die grünen Haare an mir gesehen hätten, sondern eher die Person, die ich heute bin – die sich, meines Erachtens nach, schon teilweise von der grünhaarigen Anna unterscheidet. Wobei das gar kein Vorwurf sein soll, denn ich sehe auch in Menschen, die ich schon länger kenne, teilweise noch das Bild von dem ersten Augenblick, als sie mir aufgefallen sind. Aber trotzdem habe ich mir immer mal wieder gewünscht, dass man das alte Bild einfach mal ausschalten könnte.

Und jetzt?
Jetzt lerne ich eine ganze, ganze Menge neuer Leute kennen und das ist sehr spannend. Denn man lernt sie JETZT kennen, wie sie HEUTE sind. Und nicht, wie sie in ihrer rebelligen, chicsigen, depressiven, durchgeknallten „Jugendzeit“ waren. Ich will nicht sagen, dass solche Zeiten einen nicht bis ins Heute prägen. Keine Ahnung, wo ich heute wäre, wenn ich nicht all die Phasen durchgemacht hätte, die ich durchgemacht habe. Aber dennoch steht auf meiner Stirn nicht mehr: Anna mit den grünen Haaren.
Allerdings mache ich kein Geheimnis daraus, dass ich mal grüne Haare hatte – die Reaktionen sind amüsierend unterschiedlich von „Das glaub ich dir nicht.“ bis hin zu „Hatte ich auch.“ Aber auch wenn es MICH geprägt hat, es prägt nicht mehr das Bild der Menschen, die mich jetzt kennen lernen. Diese Erkenntnis hat mich irgendwie tief berührt. Und seit ich das weiß, genieße ich mein neues Leben noch mehr. Ich hab das Gefühl, ganz anders auf Menschen zugehen zu können, weil ich weiß, dass sie nur das Bild in erster Linie speichern, dass sie JETZT sehen. Denn alles was wir im Nachhinein über die Person erfahren, was die Person früher mal war oder gemacht hat, prägt das Bild nicht so sehr – so denke ich.

Mich hat diese Erkenntnis glücklich gemacht.

Aber ich habe noch einmal das Bedürfnis zu sagen, dass mir all die Menschen, die mir meine grünen Haare heute immer noch anrechnen, auch sehr wichtig sind. Man kann ja auch nichts dafür, wann man eine Person kennen lernt. Und vielleicht lern ich in zehn Jahren neue Menschen kennen und denke mir: Angenehm, dass sie mich jetzt kennen lernen und nicht die verwirrte Studentin in mir sehen.. :D

Hach, ich hoffe meine Gedanken waren nicht zu konfus.
Danke fürs Lesen.

Sonntag, 4. Oktober 2009

Kreativität

Heute Abend habe ich mal wieder meine kreative Ader schlagen lassen und es ist ein Lied dabei heraus gekommen, was mir irgendwie sehr sympathisch ist. Vielleicht mag es ja auch jemand von euch unbekannten Lesern ;)


Life goes on

Und plötzlich ist es weg
Alles was du dir erträumt hast.
Was bleibt, ist der Dreck
und du denkst, du hast die Zeit verprasst.

Doch das Leben
geht weiter.
Bleib nict stehen -
geh mit ihm.

Und da sind die ganzen Gedanken
an Freundschaft, Liebe, Spaß und Lachen
die in deinem Herz versanken
und du denkst, du kannst nicht von ihnen lassen.

Doch das Leben
geht weiter.
Bleib nicht stehen -
geh mit ihm.

Du musst nicht alles vergessen.
Doch richte deinen Blick nach vorn.
Höre auf deine Kopf so zu stressen.
Dein Leben wird es dir danken.

Und das Leben
geht weiter.
Bleib nicht stehen -
geh mit ihm!


Donnerstag, 1. Oktober 2009

Die ersten Schritte..

..in die große, weite Welt hab ich jetzt wohl überstanden. Seit genau einem Monat wohne, lebe, studiere und chill ich nun in Mannheim. In manchen Augenblicken kann ich das immer noch nicht so ganz glauben. Sowohl das ich nun „Mein eigenes Leben“ führe, als auch, dass dieses in Mannheim stattfindet. Diese Stadt ist erst vor zwei Jahren in meine Kopflandkarte eingetragen worden, weil ich hier immer umsteigen musste, wenn ich zu Michy gefahren bin. Und meine ersten Begegnungen mit der Stadt oder besser gesagt mit dem städtischen Bahnhof beruhten nicht auf gegenseitigem Interesse. Der Bahnhof ist nämlich nicht sonderlich hübsch, unpraktisch gebaut (so dass mir dort viel Kälte, Regen und Schnee begegnet sind) und was ich sonst vom vorbeifahren gesehen hatte, war auch nicht einladend.

Und dann kam der denkwürdige Tag, an dem ich das Barockschloss – das größte Deutschlands – entdeckte, welches mitten in der Stadt steht, oder die Stadt steht um das Schloss herum. Es ist wundervoll. Und am wundervollsten ist, dass die Universität in diesem wunderschönen Schloss untergebracht ist. Das war Liebe auf den ersten Blick!
Nun lebe ich in der Stadt der Quadrate (es lohnt sich mal ein Blick auf den Mannheimer Stadtplan zu werfen) und studiere in einem Schloss.

Das eigene Leben erweist sich als ein sehr spannendes Unterfangen. Ich hätte nicht gedacht, dass es mir so viel Spaß macht. Ich lebe alleine (also weder WG noch Studentenwohnheim) und bin äußerst zufrieden damit, vor allem, weil es sehr zentral ist. Außerdem bin ich mir selbst ein zufrieden stellender Mitbewohner und sonst hab ich ja auch noch meine Festnetz-Flat – zum Glück! Mein Lebensmotto lautet im Moment: Übung macht den Meister! Später dazu mehr.

Das Studium macht mir Spaß. Wirklich. Es entspricht sehr meinen Vorstellungen. Ich studieren im System „Bachelor of Arts“ und zwar die Fächer Germanistik (Kernfach) und Soziologie (Beifach). Mein persönlicher Stundenplan ist nicht sonderlich voll, dafür steht viel eigenes Arbeiten und vor allem – wer hätte das gedacht – seitenweise Lesen auf dem Plan. Hier hat die Vorlesungszeit übrigens schon im September begonnen, weshalb ich schon sehr fleißig sein darf und in drei Wochen schon meine erste Teilklausur schreibe.. Ich hoffe, ich erreiche meine Ansprüche und falls nicht, dass ich damit auch leben kann.

In meiner freien Zeit beschäftige ich mich zur Zeit vor allem mit meinem kleinen Haushalt und telefoniere mit meiner Familie und meinem Liebsten. Aber auch ein nettes Treffen im Cafe mit Komolitonen ist nicht außer Acht zu lassen. Zudem hab ich mich der SMD angeschlossen und hab somit wieder alle zwei Wochen Hauskreis – was mir gut tut und mich herausfordert. Ich bin sehr gespannt, wie sich das alles in nächster Zeit entwickelt.

Das Leben bleibt spannend.

Zum Abschluss noch ein paar „Lebensweisheiten“ und Erfahrungen aus meinen ersten vier Wochen:

• Es ist spaßig mit einem Wäscheständer Straßenbahn zu fahren.
• Die Bahn kommt regelmäßig zu früh.
• Kartoffelbrei kann über Nacht schlecht werden.
• Knoblauch hinterlässt nach Verwendung beim Kochen einen intensiven Geruch in der ganzen Wohnung.
• Gepriesen sei der Erfinder des Duschvorhangs.
• Ich verpasse regelmäßig die Bahn.
• Umwege erhöhen die Ortskenntnis.
• Quadratstädte dienen zur Übersichtlichkeit.
• Alice-Vertreter sehen aus wie Bruce.
• Wäsche waschen tut nicht weh, sondern macht glücklich.
• Autofahren macht sehr viel Spaß.
• Man sollte keine Petersilie in heißes Öl werfen.
• Wenn man früher aufsteht, hat man mehr Zeit zum Früh-Chillen
• Im Kühlschrank sollte man keine Eier stapeln.
• Zu Fuß laufen, weil man die Bahn verpasst hat, hält fit.

Danke fürs lesen ;-)

Montag, 24. August 2009

Mehr als heiße Luft..

Mit schnellen Schritten bewege ich mich auf meinen neuen Lebensabschnitt zu. In einer Woche ziehe ich in eine fremde Stadt, in ein fremdes Bundesland und besuche eine Universität - wie schnell das alles geht! 2006 habe ich mit diesem Blog angefangen - ein ereignisreiches Jahr und jetzt ist 2009 und ich zieh aus. Doch der BLog kommt mit und ich werde versuchen hier ein bisschen von meinem neuen Leben hineinzupfropfen!

Ich hoffe, dass ist mehr als nur heiße Luft. Sowohl die Aussage, hier mehr zu schreiben als auch mein "neues Leben".
Mir ist heute aufgefallen, wie viel wir und wieviel ich mein Leben mit heißer Luft fülle. All die Ängste und Sorgen und Befürchtungen, die zwar nachvollziehbar aber nicht hilfreich sind, im Bezug auf mein Studentenleben füllen mich aus. All die Gedanken um das was ich hier zurücklassen werde, sowohl die guten, als auch die schlechten Dinge, füllen mich aus, auch wenn vieles jetzt schon anfängt der Vergangenheit anzugehören. Es füllt mich aus. Es belastet mich, es nimmt mir teilweise die Luft zum atmen und die Freude übers Leben.
Ich hatte heute den Gedanken, dass wir alle eigentlich Luftballons sind. Luftballons die gefüllt sind mit heißer Luft, mit Sorgen und Frust und Ängsten und Unsicherheiten. Mit Verletzungen und Widersprüchen. Und wir fliegen durch die gegend, gefüllt mit alle dem. Und dann bleiben wir in einem Baum hängen und ein Spatz kommt vorbei und hackt mit seinem Schnabel auf uns ein und wir zerplatzen. Alles was übrigbleibt ist ein Fetzen aus Gummi.
Irgendwie habe ich keine Lust, ein Luftballon zu sein, der mit all dem gefüllt ist und so endet.

Ich wäre lieber mit was anderem gefüllt und ich wäre gerne von außen standhafter, so dass nicht jeder dahergeflogener Vogel mich kaputt machen kann. Ich wäre gerne gefüllt mit Liebe und Sicherheit und Ruhe und Frieden. Ich möchte mehr in mir haben als nur heiße Luft.

Und das schöne ist, dass ich merke, dass ich grade meine Luftballonexistenz aufgebe und mich mit anderen Dingen füllen lasse. Das tut so gut. Ich kann es nur empfehlen.

"Just remember: I'm here praying and God will do the rest."

Danke fürs lesen.

Freitag, 15. Mai 2009

Zukunftsentscheidungen

Ein Paar Gedanken zum Thema Entscheidungen für die Zukunft treffen...

"Weißt du..", sagte sie und dabei fixierte sie mit ihrem Blick den weißen Milchschaum, der sich auf der heißen Schokolade türmte, um dann langsam in sich zusammen zu fallen. "Ich habe einfach Angst davor mich falsch zu entscheiden." Sie blickte weiter auf die Tasse vor sich. Ihr Gegenüber schwieg und sie ging davon aus, dass ein weiterer Satz von ihr erwartet wurde. Sie umspielte den Rand der Tasse mit ihrem Zeigefinger und etwas von dem Milchschaum blieb daran hängen. Als ihr dies bemerkte, strich die ihren Finger direkt an der Servierte ab.
"Dir stehen doch alle Türen offen! Mach doch das, was dir am meisten zusagt.", meinte ihr Gegenüber um das Gespräch am laufen zu halten und sie zu ermutigen.
Sie sah auf und ihrem Gegenüber ins Gesicht. Sie seuftze und erklärte dann:
"Ich finde, diese Entscheidung zu treffen ist ungefähr so, wie wenn du von einem Freund in ein schönes Restaurant eingeladen wirst. Du bekommst eine Speisekarte und der Freund fordert dich dazu auf, dir ein Essen deiner Wahl auszusuchen. Und dann musst du die Entscheidung treffen: Nimmst du das Gericht, was du immer nimmst? Oder probierst du mal etwas Neues? Isst du nur das, was du kennst oder lässt du dich auf eine Überraschung ein? Schaust du auf den Preis, um deinem Freund nicht zur Last zu fallen oder fühlst du dich vollkommen eingeladen? Und am Ende hat man immer zwei bis drei Favoirten: Das eine Gericht ist vielleicht etwas exotisch, ein anderes etwas günstiger und eines ist dein Standart Gericht.
Was nimmst du dann? Überlässt du die Entscheidung dem Zufall oder wartest du auf deine spontane Entscheidung, wenn die Bedienung dich nach deiner Bestellung fragt?
Dein Freund wird sagen: "Du musst dich selbst entscheiden, schließlich musst du es ja essen und gut schmecken wird wohl jedes auf seine Art."
Und wenn du die Entscheidung getroffen hast, wirst du dann nicht vielleicht traurig sein über deine Wahl? Weil du vielleicht das günstigere genommen hast, obwohl du vollkommen eingeladen warst, oder du dein Standartgericht vermisst oder du bereust, dass du dich nichts neues getraut hast.
Die Wahl einer Speise ist verschmerzbar. Die Wahl der Zukunft wohl eher nicht."
Und sie nahm den Teelöffel, um den Milchschaum in die heiße Schokolade unterzurühren. Ihr Gegenüber sah sie nachdenklich an und sagte dann: "Vielleicht denkst du einfach zuviel über diese ganze Sache nach."

Donnerstag, 12. März 2009

einfach um mal wieder...

..reinzukommen und damit vielleicht mal ein kleines "update" zu schaffen!

1.) Wo bist du geboren?
Hagen-Hohenlimburg

2.) Kosenamen?
Anna, Gerald

3.) Wie ist die Farbe deiner Augen?
Blau-grau

4.) Und deine Haarfarbe?
aktuell tiefrot

5.) Wie groß bist du?
1,74

6.) Hast du Geschwister?
Jep, vier Schwestern

7.) Bist du vergeben?
Ohja :)

8.) Was für ein Anhänger ist an deinem Schlüssel?
eine Giraffe.

9.) Was hast du zuletzt gegessen? Frühstück.. Brötchen oder so.

10.) Welches Lied hörst du gerade oder was war das letzte, das du gehört hast?
"Ich laufe, ich falle" von Superzwei

11.) Was nervt dich im Moment am meisten?
Meine nichtvorhandene Motivation.

12.) Was hast du im Moment am liebsten?
Den Gedanken, dass in sechs Monaten ein neues Leben anfängt!

13.) Hast du je einen Menschen so geliebt, dass er dich zum weinen brachte?
Desöfteren.

14.) Was würdest du mit auf eine einsame Insel nehmen?
Mh, Michy und ein paar andere Menschen und ne Bibel.

15.) Welches ist dein Lieblingsgetränk?
momentan: Hohes C - Milde Orange

16.) Was ist dein Lieblingsessen?
Lasagne

17.) Was hast du für Hobbies?
Abi machen, nachdenken, schreiben, zocken

18.) Was liegt gerade direkt neben dir?
Links: Meine schwarzen Chucks
Rechts: Ein Blatt Papier

19.) Was ist dein Lieblingssender?
ich guck so selten..

20.) An welchem Ort möchtest du gerne mal geküsst werden?
Och, vorm Altar :D :D

21.) Was ist der seltsamste Name den du je gehört hast?
öhh..

22.) Welchen Film hast du zuletzt im Kino gesehen?
Effi Briest

23.) Wo willst du deine Flitterwochen verbringen?
In Nauders :P nee keine Ahnung, da wos schön ist.

24.) Hast du schon mal einen Autounfall gehabt?
Noch nicht^^

25.) Welches Buch hast du zuletzt gelesen?
"Nicht nur zur Weihnachtszeit" von Heinrich Böll

27.) Worauf schaust du beim anderen Geschlecht?
Augen und Hände

28.) Was hast du für ein Hintergrundbild?
Ein schönes Bild vom Michy

29.) Wen bewunderst du?
Meine Schwestern (jede in einer anderen Kategorie^^)

30.) Was ist zurzeit dein Lieblingslied?
"Die längste Zeit, die du verbringst" von Kettcar

31.) Wie viele Kinder willst du einmal haben? Und was?
zwei, von jedem etwas :P

32.) Welches ist dein Lieblingsfilm?
Patch Adams

33.) Wann hast du das letzte mal geweint?
samstag abend.

34.) Wie ist das Wetter gerade?
Regenzeit.

35.) Magst du Blumen? Welche?
Oja.. Gerbera. Aber Topfpflanzen überleben bei mir nicht :(

36.) Redest du viel?
Desöfteren ja :D

37.) Bist du abergläubisch?
Nein.

38.) Glaubst du an Liebe auf den ersten Blick?
brauch ich nicht.

39.) Glaubst du an Gott?
Auf jeden!

40.) Was ist die beste CD, die du hast?
"Reisefieber" von Jens Böttcher

41.) Was ist die peinlichste CD die du je gekauft hast?
ach..

42.) Wer ist die lustigste Person, die du kennst?
mhhh.. ich würd ja sponatn sagen: Meine Schwäger Jan, Elis und Micha.

43.) Wer ist die bestaussehende berühmte Person?
SEBASTIAN KOCH!!!!

44.) Glaubst du an Wunder?
Anders wäre schlecht.

45.) Mit wie viel Kissen schläfst du?
mindestens drei. Muss aber nicht umbedingt sein.

46.) Dein Lieblingszitat?
"Demokratie ist auch nur eine Modeerscheinung" (Madagascar 2)

47.) Was ist für dich das Schlimmste?
Menschen zu verlieren und Abschied zu nehmen.

48.) Was ist das schönste Gefühl?
Das Gefühl "zu Hause" zu sein.

49.) Was sind deine Lieblings-Jungs-Namen?
Benjamin und Natanael.

50.) Und deine Lieblings-Mädchen-Namen? Emily und Johanna.

51.) Welches ist deine Lieblingsfarbe?
grüüüün.

52.) Hast du Piercings?
zwei Ohringe, gilt das?

53.) Hast du ein Tattoo?
Außer meinen Erinnerungen, die ich mir auf die Hand schreibe, nicht.

54.) Wo kaufst du am meisten ein?
H&M und Tschibo.

55.) Gewitter und Sturm. Spannend oder schrecklich?
Kommt auf meine Verfassung und den Aufenthaltsort an.

56.) Nimmst du Drogen oder rauchst du?
Beides gar nicht und stolz drauf.

57.) Welches ist dein Lieblingsferienort?
Mhh.. Ich weiß nicht?

58.) Was sammelst du am liebsten?
kleinkram

59.) Welches Shampoo benutzt du?
Herbal

60.) Sind deine haare kurz?
Nein.

61.) Welche Sportarten magst du?
Bogenschießen und Speerwurf.

62.) Magst du Shopping?
Wenn ich das Geld hätte, ja!

63.) Wie viele Telefone hast du zu Hause?
2 + Handys.

64.) Wie viele Fernseher hast du daheim?
Zwei.

65.) Was machst du, wenn du gelangweilt bist?
Moorhühner töten,
solche Fragebögen ausfüllen.

66.) Was ist dein Traumberuf?
Schriftstellerin.

67.) Auf welcher Seite schläfst du?
Links.

69.) Welches Auto willst du haben?
hihi.. MEINEN kleinen Skoda-Fabia :)

70.) Bist du lustig oder seltsam?
seltsam, definitiv.

71.) Was ist deine Glückszahl?
brauch ich auch nicht.

72.) Wenn du die Möglichkeit hättest, dich einfrieren zu lassen und nach 1000 Jahren wieder auftauen zu lassen, würdest du´s tun?
Was soll ich denn da?

73.) Betest du?
Täglich.

74.) Bist du nachtragend?
Ich glaube, nicht so wirklich.

75.) Bist du Rechts- oder Linkshänder?
rechts.

76.) Hast du schon mal versucht dich umzubringen?
Nein...

77.) Möchtest du studieren?
Auf jeden Fall.

78.) Bist du jemals für ein Verbrechen bestraft worden?
Nein, ich bin brav.

79.) Wie findest du Talkshows?
Langweilig und schlecht gemacht. Außer "hart-aber fair".

80.) Hast du schon mal geglaubt, du müsstest sterben?
Ja.

81.) Bist du kitzelig?
Oh jaaaaaaaaaaaaa :D

82.) Welche Religion hast du?
Ich bin Christ.

83.) Hast du Narben?
Ja, eine ganz kleine direkt überm Auge z.B.

84.) Wie oft machst du Ganzkörperpflege (duschen,…)?
mindestens alle zwei Tage.

85.) Was war dein schlimmster Alptraum?
Das willst du gar nicht wissen..

86.) Trägst du Brillen oder Kontaktlinsen?
Ich trag eine Brille zum Autofahren und in der Schule und zum Fehrnsehen.

87.) Was ist dein größtes Talent?
Schreiben, organisieren, da sein.

88.) Kannst du gut Menschen zuhören?
Ich glaub schon.

89.) Welches ist deine Lieblingseiscreme?
Cookie.

90.) Was machst du hiernach?
Aufräumen oder weiter nix tun.

91.) Was ist der größte Fehler den du je begangen hast?
Nicht "nein" gesagt zu haben.

92.) Dein erster Gedanke, wenn du morgens aufwachst?
"Ich lieg auf der falschen Seite"

93.) Dein Lieblingsort?
Niederkirchen, aber nicht des Ortes wegen.

94.) Wo siehst du dich in 10 Jahren?
Studiert, verheiratet und Mama :)

95.) Wird dir schlecht beim Fahren?
Wenn ich selber fahre nicht.

96.) Hast du einen Lieblingstag in der Woche?
Ja, Freitag.

97.) Sommer oder Winter?
Frühling.

98.) Deine Lieblingsseite im Netz?
mhh.. "lieblings" seite hab ich net.

99.) Was ist dein Lieblings-Disney-Film?
Rattatui oder wie auch immer man es schreibt^^

100.) Was wolltest du schon immer mal laut sagen?
BALD IST ES VORBEI!!! :)

Montag, 5. Januar 2009

Das Jahr 2009

Neues Jahr, neues Layout, alter Vorsatz: mehr im Blog schreiben.

Wenn ich mir meinen Blog von 2008 so anschaue, erschreckt es mich ein wenig, denn mit ganzen acht Einträgen scheint der Vorsatz nicht so viel gebracht zu haben. Ich hab eh gehört, in der Predigt am Silvesterabend, dass Vorsätze eh meistens ins Gegenteil ausschlagen... Naja.. Mal sehen!

Auf jedenfall würde ich eigentlich wieder gern ein bisschen von mir erzählen... Und deswegen fang ich jetzt mal an...

Nach ungefähr sechs Tagen Weihnachtsfeierei mit meiner Familie hier daheim, hatte ich die Möglcihkeit für weitere sechs Tage in mein „zweites Zuhause“ zu fahren, nämlich nach Kaiserslautern zu meinem Liebsten und seiner Familie.

4 ½ Stunden Zugfahrt hin plus eine Stunde Aufenthalt wegen 3 Minuten Verspätung der DEUTSCHEN BAHN.. Erinnert sich noch wer an diese Werbung der DB: „Drei Minuten sind drei zu viel!“ ?? Das dachte ich mir auch, als ich eine Stunde lang in Bingen (am Rhein) am Bahnhof stand und es einfach nur kalt war und meine Tasche so schwer, dass ich es vorzog lieber einfach zu warten als das nächste Cafe zu suchen.. Kaltes Bingen.

Die Zeit in Kaiserslautern war:

oft kalt aber immer gemütlich

teilweise sehr aufwühlend aber auch sehr beruhigend

einiges neues aber auch sehr viel vertrautes.

Ich fühl mich dort einfach immer so sehr wohl, dass ich mich total auf die Zeit freue, wenn ich endlich näher dran wohne.. :)

Auf der Rückfahrt heute war mein Kopf voll mit so super vielen Gedanken.. Hab sehr sehr viel geschrieben und gedacht und Bibel gelesen (!) und überhaupt. Irgendwie ist grad irgendwas im Aufbruch, so kommt es mir vor. Und damit meine ich nicht den Umstand, dass ich in vier Monaten mein Abitur mache.. Sondern eher die geistliche Ebene.. Sehr spannend das alles!

Bin irgendwann um halb 11 Abends in Hagen angekommen und oh Schock: SCHNEE!! Wie unglaublich ist das! Alles ist ganz weiß! In KL wars nur bitter kalt, immer so -2 bis -4, also gefühlte -30 aber hier: SCHNEE! Gut das ich kein Auto fahren muss in den nächsten Tagen :D


Naja, jetzt sind noch zwei Tage Ferien und ich will meinen Abikram sortieren und nochmal Universitäten checken und nachdenken und alles.. Und dann geht’s los. Das letzte viertel Jahr Schule. Und dann geht das richtige Leben los.. Ich fürchte mich ein wenig..

Aber ich habe eine sehr liebe persönliche Jahreslosung bekommen:

„Denn mein Plan mit euch steht fest: Ich will euer Glück und nicht euer Unglück. Ich habe im Sinn, euch eine Zukunft zu schenken, wie ihr sie erhofft. Das sage ich, der Herr.“

(Jeremia 29,11)

So bin ich gespannt was da kommen mag. Ich hoffe ihr auch :)


Gott sei mit euch.

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