Dienstag, 26. März 2013

Passend gemacht.

Menschen glauben an Timing. Nicht an irgendein Timing, sondern an das „Perfekte Timing“ oder den richtigen Augenblick, den passenden Moment oder die angemessene Situation. Ich glaube langsam nicht mehr daran. Denn ob es der passende Moment war oder nicht, wissen wir immer erst hinterher. Erst in der Reflektion fällt uns auf, dass dieses oder jenes Wort weise gewählt wurde, dass das Licht im rechten Moment aus- oder angegangen ist oder das jemand den Raum betreten hat und sich dadurch vieles zum Guten wendete. Aber vorher haben wir keine Ahnung. Wir können höchstens spüren, dass es ein absolut unpassend Timing gibt, aber selbst da bin ich mir nicht so sicher, denn auch manches, was zunächst als unpassend erachtet wird, stellt sich im Rückblick als gelungen heraus. Ich bin davon überzeugt, dass wir Menschen Feingefühl brauchen. Wir sollten auf uns selbst und auf unsere Mitmenschen achten und auf unser Herz hören. Aber ich glaube, dass wir nicht vorher auf dem richtigen Augenblick gefasst sein können oder ihn erspähen, weshalb es sich nicht immer lohnt auf ihn zu warten, denn dann kann es sein, dass du nie das umsetzen wirst, was du schon lange tun willst. Der richtige Zeitpunkt ist, wenn du von Herzen tust, was du auf dem Herzen hast. Alles andere wird sich finden. Und im Rückblick wirst du erkennen, wie viele passende Momente du erleben durftest, weil du den Schritt gegangen bist nicht zu warten, sondern den Moment zum passenden Moment zu machen.

Mittwoch, 20. März 2013

Was kostet?

Was kostet ein gutes Wort?
Eine Ermutigung. Ein lieber Gruß. Eine ehrliche Frage nach dem Befinden.
Es kostet uns nicht viel. Eigentlich nur Zeit. Doch das ist manchmal die teuerste Währung.
Es kostet uns, dass wir uns von uns selbst weg und jemand anderem zuwenden.
Es kostet uns, dass unser Herz offen ist für ein anderes.

Dafür fehlt uns zu oft der Sinn und scheinbar auch die Zeit.
Aber bedenke folgendes, bevor du das nächste Mal einen Gruß nicht erwiederst oder
Die Geburtstagserinnerungen von Facebook ign4orierst:

Für kritische Worte haben wir immer Zeit. Ungereimtheiten lassen wir nicht stehen, ja sogar
Für verbesserung der Grammatik oder Rechtschreibung bleibt uns genung Zeit. Wir wollen, dass Menschen uns zuhören, wenn wir uns aufregen, aber wenn sie uns von einer kleinen fröhlichen Lebensbegebenheit berichten wollen wenden wir uns unaufmerksam anderen Dingen zu?

Ein gutes Wort zur rechten Zeit - verschenke es! Es wird dich nicht viel kosten.

Dienstag, 19. März 2013

Investition.

Wir müssen sparen. Immer. Alle. Man will ja nicht verschwenderisch umgehen. Und man will sich doch gut überlegen, in was man investiert. Was ist, wenn man es später doch nicht braucht oder einem nicht gefällt? Was denken wohl die anderen, wenn ich mir dieses oder jenes gönne? Schließlich will man später nicht mit leeren Händen dastehen. Und wer gibt einem Garantien? Man kann doch nicht einfach so ins Blaue.. Und überhaupt: Jede Investition sollte wohl überlegt sein.

Sparen ist eine wichtige Sache. Es ist gut, nicht über seinen Verhältnissen zu leben und verantwortungslos zu handeln. Viele Schritte im Leben bedürfen einer reichlichen Überlegung und ein Abwiegen der Vor- und Nachteile.

Und trotzdem ist es auch wichtig zu investieren. Nicht alles zurückzuhalten. Reinbuttern. Etwas wagen. Den ersten Schritt gehen. Auch wenn es schon das zehnte Mal ist. Etwas verändern. Neuen Wind reinbringen.

Wenn man nämlich immer nur spart und nicht investiert, wird das Leben langweilig. Man gibt sich mit dem zufrieden, was da ist, auch wenn es einen vielleicht gar nicht wirklich zufriedenstellt. Und dann verliert man die Lust daran. Meckert, jault und sucht sich was anders. Anstatt in das, was schon da ist, zu investieren. Dort aus- und umbauen, wo wir unzufrieden sind und auch das ein oder andere Neue einbringen.

Und das faszinierende ist: Es funktioniert in allen Lebensbereichen. Try it.

Montag, 18. März 2013

Solche Tage.

Es gibt Tage,  da denkt man an längst vergangenes. Man will es nicht unbedingt zurück,  denn man kann ja den Weg sehen,  der einen von dort dahin gebracht hat, wo man heute steht.  Aber man denkt zurück, erinnert und fragt sich auch manchmal "Was ist passiert? " Menschen kommen in unser Leben und verlassen es wieder. Manchmal spielen sie eine Hauptrolle,  dann wiederum neigen sie in Vergessenheit zu geraten.

Heute sind wir hier.  Es gibt kein zurück. Man ist zerrissen zwischen melancholischer Erinnerung und realistischem Alltag. Das Leben ist weiter gegangen und wird auchimmer weiter gehen, ob mit oder ohne diese Menschrn. Klingt das verbittert?  Nein. Es ist nur das Leben.

Donnerstag, 14. März 2013

Ein Satz.

Ein Leben in Ruhe und Gelassenheit ist keine Straftat.


Mittwoch, 6. März 2013

Zwiegespräch.


"Wenn du immer sagst, es sei deine Leidenschaft, warum machst du es dann nicht einfach?"

"Weil ich meinen Arsch nicht hochbekomme."

"Brauchst du doch auch nicht. Dein Arsch darf schön auf dem Sofa sitzen bleiben."

"Dann bekomme ich eben meine Hand nicht bewegt."

"Für die Fernbedienung und das Handy reichts aber scheinbar noch."

"Meine Güte! Dann habe ich eben einfach keine Lust und Motivation."

"Die Lust kommt beim Machen."

"Sagt wer?"

"Sagst du. Wenn du es dann mal machst."

"Aber ich kann nicht. Ich bin so unzufrieden."

"Dann hör auf damit."

"Womit?"

"Mit dem Unzufriedensein."

"Und wie geht das?"

"Indem du das tust, was du gerne machst. Lass es raus, probier dich aus. Als ob niemand zuschaut."

"Aber ich will, dass jemand sieht, was ich fabriziere. Ich will nicht nur für mich sein. Ich will Lob."

"Und wenn du das nicht bekommst?"

"Dann bin ich unzufrieden."

"Hör einfach auf damit."

"Aber dann kann ich es auch gleich lassen. Wer sich nicht kritisch betrachtet, verbessert sich nicht."

"Ja und wer vor lauter Selbstzweifel und Unzufriedenheit gar nicht erst anfängt, verbessert sich auch nicht."

"Und wenn es niemanden gefällt?"

"Dann mach weiter. Mach es für dich. Aber mach es."

Dienstag, 5. März 2013

Vertont.

video

Das Gedicht "An die Enten der Welt" erstmalig in gelesener Form.
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