Samstag, 28. Juli 2007

Louise IV

Dies ist ein neues Schreibprojekt. Am Mittwoch, den 4.10.2006 fielen mir die ersten Zeilen eines Textes ein. Ich schrieb sie auf und schrieb den Text weiter. Als ich am Ende angelangt war, stellte ich fest, dass die Geschichte einen ganz anderen Verlauf genommen hatte, als ich gedacht hatte. Also nahm ich mir nochmal die ersten Zeilen und schrieb eine andere Geschichte daraus. Und auch wenn die Namen und zunächst vielleicht die Erzählperspektive gleich bleiben, sind es total unterschiedliche Geschichten. In nächster Zeit möchte ich noch mehr von diesen "Louise"-Geschichten schreiben, die immer gleich beginnen und unterschiedlich enden.Diese ist nun die vierte im Bunde:

„Sie heißt Louise. Louise.“ Seine Augen strahlten. Ich kannte sein Strahlen, auch wenn es schon lange nicht mehr seine Augen erhellt hatte. „Lousie wiederholte Natalie und fügte hinzu: „Schöner Name.“ „Das tut ja nicht so sehr viel zur Sache.“, meinte er. „Viel wichtiger ist..“, er sah zu mir hinüber. „Viel wichtiger ist, ob ihr mit ihr zurecht kommt.“ Natalie lachte und flötete: „Ach Papa! Hauptsache du magst sie und sie mag dich!“ Er lächelte Natalie an. Ich habe ihr Art schon immer gehasst, alles auf die leichte Schulter zu nehmen. Ich sagte nichts und versuchte auch sonst keinerlei Regung von mir zu geben. Er sah mich wieder an. So hatte er mich früher auch schon immer angesehen, als ich noch ein kleines Kind war. Er versuchte meine Gedanken mit seinem Blicken zu fassen, besonders in solchen Situationen, in denen ich nichts sagte und die Situation um uns herum unruhig war. Natalie schien davon nichts mitzubekommen – damals wie heute. Ich war froh darum. Zum einen, weil sie meine Nachdenklichkeit noch nie verstanden hatte und zum anderen, weil dieser Blickaustausch etwas war, was sie mir nicht wegnehmen konnte.

Er drehte sich wieder Natalie zu und fragt offen heraus: „Du meinst also, dass es dir nichts ausmacht meine neue Freundin mal kennen zu lernen? Und es macht dir auch nichts aus, wenn Louise und ich zusammen ziehen?“ Natalie zuckte mit den Achseln und sagte: „Ist doch dein Leben.“ Ich wäre ihr am liebsten an die Kehle gesprungen. Es fiel mir schwer die Haltung zu wahren. „Hast du Mama davon erzählt?“ Es war der erste Satz, den ich zustande brachte, seit dem sich das Gespräch um Papas neues Leben drehte. „Ich habe es erwähnt, ja.“, sagte er, aber er sah mich nicht an. „Ist ja auch deren Sache.“, meinte Natalie zu mir.

Ich merkte langsam, dass ich die Einzige zu sein schien in dieser Familie, die der Vergangenheit hinterher trauerte und der das neue Leben nicht allzu sehr gefiel. Auch wenn der einzig grundlegende Unterschied war, dass Papa nicht mehr zu Hause wohnte und wir ihn nur ab und an zu sehen bekamen. Trotzdem schienen alle die neue Lebensform zu genießen. Mama und Papa sowieso und Natalie war offensichtlich eh alles egal. Ich sammelte alle meine Kräfte zusammen und schob alle Trauer und Enttäuschung und alles in die hinterste Ecke meines Herzens, atmete tief durch, versuchte zu lächeln und sagte dann: „Ja natürlich. Es ist ihre Sache. Solange sie glücklich werden soll es mir egal sein.“ Seine Augen strahlten noch mehr und er verfiel sehr plötzlich in geschäftiges Treiben zum Aufbruch. Vielleicht hatte er Angst, wir könnten es uns anders überlegen. „Gut. Dann bin ich wirklich erleichtert, ihr beiden Süßen.“ Er stand auf und zog sich seine Jacke an. „Entschuldigt mich, ich habe gleich noch einen wichtigen Termin in der Firma. Ich melde mich bald wieder bei euch.“ Er ging zur Tür. „Schöne Grüße an Louise!“, rief Natalie ihm fröhlich hinterher. „Oh! Das werde ich ihr gerne von euch ausrichten.“, rief er zurück und dann fiel die Tür ins Schloss. Von uns? Ich hatte keinen Ton gesagt. Und wenn er mich nur noch einmal so angesehen hätte wie er es damals immer gemacht hatte, dann hätte er vermutlich gesehen, dass ich diese ganze neue Lebenssituation immer noch hasste. Aber er hatte es nicht getan.


28.7.07

Danke fürs lesen.

Mittwoch, 25. Juli 2007

Überfordert und unnütz?!

„Hast du wirklich geglaubt, ich würde dich auch nur einen Augenblick im Stich lassen?“

Dieser Satz schoss durch meinen Kopf. Ich saß hier am Computer, den Kopf voller Gedanken, voller Ideen und Fragen. Und niemand war da mit dem ich meinen Gedankenwust hätte teilen können. Pläne zu schmieden und Ideen der Veränderung zuzulassen ist eigentich ein spannendes Unterfangen. Vorallem wenn man nicht allein auf diese Pläne gekommen ist, sondern mit anderen Personen und man schon positive Resonanz dafür erhalten hat. Man kann überlgen und planen, schreiben, zeichnen, verwerfen, neudenken. Und das völligst ungestört.

Doch in solchen Momenten, wo der Kopf überquillt mit Gedanken und Ideen und eben auch vielen Fragen und Ungereimtheiten und man selbst schon nicht sorecht weiß, was man da eigentlich denkt, dann kann das Gefühl aufkommen überfordert zu werden.

„Ich würd mich gern verstehen, aber ich weiß nicht wie das geht – der Grundriss ist weg.“

Überfordet von den eigenen Gedanken und Wünschen und Plänen und Fragen. Überfordert und Alleingelassen – was so ja nicht stimmt. Es würde ein Anruf, eine SMS, eine Nachricht übers ICQ reichen und ich hätte jemanden, dem ich den Gedankenwust zuschieben könnte. Doch davon hätte ich ja auch wieder nicht soviel, schließlich weiß cih selbst nicht so recht, was ich denke und habe auch keine Ahnung, wie ich meine Pläne richtig in Worte fassen kann.

„Ich sollte aufhören mein Hirn zu strapaziren.“

Und dann die Hauptfrage, die mich in den letzten Tagen immer wieder einholt: „Gott, was willst DU von mir?“ In den letzten Wochen gab es Momente, in denen ich glaubt, Gott sehr fern zu sein. Nicht etwa, weil ich das fühlte, sondern eher weil ich glaubte „das müsste so sein“ im Zusammenhang mit den unzählbaren Veränderung die sich momentan in meinem Leben abspielen. Quasi unter dem Motto: „Hm, und ist Gott noch da? Oder vernachlässige ich ihn zu viel?“
Ich glaube, dass ich grade in der momentanen Zeit viel näher bei Gott bin, als ich es ahne. Schon allein die Frage, „ob ich ihn zu sehr vernachlässige“ zeigt auf, dass ich mir viele Gedanken darum mache, manchmal sogar Sorgen, aber damit erreiche, dass ich eigentlich nur noch mehr darauf achte in Gottes Gegenwart zu sein und ihn an meinem Leben aktiv teilhaben zu lassen.

„Ich gehe nicht weg, hab meine Frist verlängert. Neue Zeitreise – offene Welt. Ich habe dich sicher in meiner Seele.“

Seltsam das, vermutlich liegt es daran, dass ICH seltsam bin. Vielleicht versteht auch keiner dieses Problem, Angst davor zu haben, sich von Gott zu entfernen ohne es eigentlich zu wollen.
Gestern hab ich mir eine Bibelgeschichte als Hörspiel angehört, sie ging über die Jünger, insbesondere um Petrus. Ich kenne die Geschichten um die Jünger, insbesondere die um Petrus, ziemlich gut. Und trotzdem hat mich dieses Hörspiel fasziniert und ich dachte mir igrendwann: „Meine Güte, Jesus hat sich da ne ganze Menge an Typen angelacht, die echt lang aufm Schlauch stehen zeitweise und letztendlich doch ne ganze Menge krasse Dinge für Gott gemacht haben.“ Ermutigt hat mich das.
Weil mir mal wieder klar geworden ist, dass Gott auch durch meinen Gedankenwust blickt und ne genaue Ahnung hat, warum mich manche Dinge so derbst bewegen und mich nicht mehr loslassen, dass ich stundenlang über sie nachdenken muss und trotzdem noch nicht wirklich wieß wie ich sie formulieren soll.
Vielleicht ein Schritt in die richitge Richtung bezüglich der Dinge die ich mit meinem chaotischen Leben für Gott machen kann. Bin erstaunt sowas hier zu schreiben, Aber halte es irgendwie für wichtig.
Ich weiß irgendwie wieder, dass Gott auch mit sehr schrägen Typen was anfangen kann, die zwischenzeitlich meinen ihr Leben nicht auf die Kette kriegen.Aber er hat auch genauso krasse Dinge mit Menschen vor, die sich ab und an sowas von 0815 halten und auch nicht wissen wie sie ihr Leben besonders machen können. Ich glaibe, Gott hat ne ganze große Menge Dinge vor. In meinem Leben. Und in deinem.Zum Glück. :)

„Hast du wirklich geglaubt, ich würde dich auch nur einen Augenblick im Stich lassen?"

Ja, ich hab es geglaubt in menen Chaos Gedanken. Aber schön, dass man sich vom Gegenteil überzeugen lassen kann.


Ich hoffe das alles war net zu chaotisch. Danke an alle dies zu Ende gelesen haben :P

Dienstag, 17. Juli 2007

Die Sache mit den Erinnerungen

Es liegt in der Natur des Menschen, Dinge, die er erlebt, zu speichern. Im Herzen oder im Kopf, lebendig oder schwach. Man spricht von Erinnerungen. Manchmal kann man sagen, dass ganze Leben besteht aus Erinnerungen. Sie begleiten uns jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, in jede Situation. Das ist uns zwar nur selten bewusst, doch es stimmt. Viele der Verhaltenweisen, die der Mensch an den Tag legt beruhen auf Erinnerungen. Diese lassen sich in dem Fall dann als „Erfahrungen“ spezialisieren. Doch auch Erfahrungen gehören zu den Erinnerungen. Man erinnert sich an Situationen, Sätze, einzelne Worte, an Blicke, Gestiken, Gerüche, an Gedanken und sogar an Gefühle. Es gibt Menschen die viele Kindheitserinnerungen haben, andere, die diese Zeit kaum in ihr Gedächtnis zurückrufen können.

Oftmals sind es nur kleine Dinge, Gegenstände oder Wörter die uns urplötzlich in das Reich der Erinnerungen verfallen lassen. Denn selten kramen wir bewusst in den Erinnerungen, selbst wenn sie uns tagtäglich begleiten. Wir erleben etwas, reagieren darauf und denken nicht darüber nach warum wir wie reagieren und welche Erinnerungen und Erfahrungen wir nun damit eingebunden und hervorgerufen haben. Es wäre auch zu viel, zu anstrengend, zu hirnrissig sich das jedes Mal, bei jeder Aktion und Reaktion vor Augen zu führen. Das würde einen jedem an etwas ganz entscheidenden hindern: Am Leben selbst.

Aber manchmal passiert es ja dann doch. Wir hören einen Namen, sehen ein Bild, riechen einen bestimmen Geruch, hören ein spezielles Lied, beobachten eine gewisse Verhaltensweise. Und dann ist alles wieder präsent. Oft denkt man an einen Menschen und an eine Situation. Etwas, was in Kopf und Herz gespeichert wurde. Etwas was uns einst bewegte, faszinierte, verängstigte, verletze. Dann kann ganz viel aus der Vergangenheit hochkommen. Viele Gedanken. Schöne Momente, liebevolle Gesten. Aber auch Schmerz und Wunden. Denn seltsamer Weise scheint es ebenfalls in der Natur des Menschen zu liegen, schmerzhafte Erinnerungen und Erfahrungen zu speichern. Diese begleiten einen zwar nicht unbedingt aktiv Tag für Tag, werden jedoch ganz schnell aktiv, sobald man sich erneut auch nur ansatzweise in solch eine Situation begibt.

Es ist kein einfaches Spiel, sich mit Erinnerungen auseinander zu setzen. Ich kenne eine Reihe von Menschen, und zu diesen zähle ich mich selbst, die es sich zur Leidenschaft gemacht haben, Erinnerungen und den damit zusammenhängenden Gedanken auszuweichen. Menschen, die gar nicht mehr über das reden, was sie bewegt hat, fasziniert, verängstigt oder gar verletzt. Sie fressen das in sich hinein, was menschlicher weise hochkommt, da Erinnerungen sich selten zurück halten.

Ich habe letztens gelesen, dass es anscheinend nach den neusten Erkenntnissen doch möglich ist, Dinge gezielt zu vergessen. Doch das geht nur mit gezieltem Training oder halt durch Verdrängen. Wobei Verdrängen, zumindest für mich bedeutet, dass es jeder Zeit wieder aufbrechen kann.

Es gibt Menschen die nur über ihre Erinnerungen und Erfahrungen sprechen, wenn sie einen gewissen Alkoholpegel erreicht haben. Oder solche, die Dinge vergessen, da ihr Leben so voll ist mit neuen Entdeckungen und Menschen, sodass sie für ihre Erinnerungen, ins besondere die negativen, einfach keinen Platz mehr haben.

So ist es mir letztens passiert, dass ich Zeit mit einer Freundin verbrachte und für mich völlig nebenbei den Namen einer Person erwähnte, welche wir beide kennen. Ich kenne die Erinnerungen die bei dieser Namensnennung in mir aufkommen. Sie hingegen hatte diesen Namen, diese Person und alles was mit ihr zusammenhing total verdrängt. Und durch meine Erwähnung habe ich sie sehr aus ihrer Fassung gebracht. In ihr kamen Erinnerungen auf, sowohl positive als auch negative und sie war reichlich überfordert mit ihnen.

Manche Menschen behaupten, dass Erinnerungen etwas für Träumer sind, für Menschen, die aus ihrer Realität fliehen wollen.

Ich glaube, dass Erinnerungen etwas so alltägliches sind, dass wir aufhören sollten vor ihnen zu fliehen, uns vor ihnen zu verstecken, sie zu ignorieren oder sie gar aus unseren Hirnen zu löschen. WENN es etwas „Naturgegebenes“ ist, und das wäre nach meiner Definition etwas von Gott gegebenes, DANN muss es auch möglich sein, dieses in seinen Alltag einzubauen. Zu dem zu stehen, was man erlebt und wie man Dinge empfunden hat. Auch wenn man dann ein stückweit sentimental werden könnte. Lieber wissen was in einem schlummert, als irgendwann sehr unangenehm überrascht zu werden. Auch wenn Erinnerungen, wie nun schön öfters erwähnt, nicht immer positiv sind, sollte man lernen sich ihnen zu stellen. Auf das man sich selbst nicht im Wege steht in der großen Aufgabe des Menschen Daseins: Das Leben selbst.


Danke fürs lesen.

Sonntag, 1. Juli 2007

Der Draht ist entzwei

Es tut weh Menschen zu verlieren. Egal auf welche Weise und egal warum und egal wann. Jedes mal ist es schlimm. Es hinterlässt Wunden und Einsamkeit. Es hinterlässt unbeantwortete Fragen und Vorwürfe.
Gott sei Dank habe ich es noch nie erleben müssen, einen Menschen zu verlieren, der für immer gegangen ist. Zumindest niemand in meinem engen Bekanntenkreis. Es muss sehr schlimm sein.
Jedoch hab ich eine Menge anderer Menschen verloren – innerlich. Menschen, die mir sehr nahe standen, die meist sehr plötzlich einfach nicht mehr da waren.
Wunden.
Einsamkeit.
Fragen.
Vorwürfe.
Oft waren es Trennungen hervorgerufen durch Streit und Misstrauen und all solchen Dingen. Wo Menschen sich gegenseitig verletzt haben. Menschen mich verletzt haben und ich Menschen verletzt habe. Und man nicht wieder zueinander gefunden hat. Es ist, wie wenn man den Draht, den man zueinander hatte, durchkneift. Aprupt. Schnell. Und entzwei. Und beide sehen auf das jeweilige Ende was sie in den Händen halten und wissen nicht wohin mit sich. Sie wenden sich voneinander ab. Vielleicht vor Wut oder vor Scham. Weil ihnen die Selbstüberwindung fehlt, einzugestehen das es nicht in Ordnung war, was da grade passiert ist. Vielleicht auch, weil die Wunden zu groß sind und sie Angst vor dem ganzen Blut haben.
Ich mache es, wie viele Menschen auch: Ich verdränge das. Rolle den Draht zusammen und leg ihn in die Kiste mit der Aufschrift: „Besser zulassen sonst Schmerzen.“ und packe alles feinsäuberlich weg. Und vergessen.
Machen wir das wirklich so? Ich erwische mich so oft dabei wie ich da stehe mit den (vielen) Drahtenden und mir überlege, warum das alles so gekommen ist und ob es nicht irgeneine Möglichkeit gibt, zwei Drähte wieder zusammenzuschweißen. Doch wenn man einmal den Mut hatte diesen Draht zu zertrennen geht es das nächste Mal auch. Und vorallem: Man muss beide Enden erstmal wieder zusammenführen, sich mit den Menschen auseinandersetzen und überlegen wie man es wohl wieder heile machen könnte.
Es gibt aber auch Menschen die machen das anders. Mir fallen grad zwei Typen ein.
Typ1 ist der, der versucht alles besser zu machen. Wenn ein Draht mal getrennt worden ist, achtet er bei den anderen noch mehr darauf, dass dies nicht passiert. Ansich nicht falsch. Jedoch muss er bedenken, dass es in Freundschaften immer zu Spannungen kommen kann und der Draht auch sehr strapaziert werden kann. Das heißt jedoch nicht, dass er sofort reißt.
Typ2 ist der, der einfach keine Drähte mehr spannt. Auch er hat eine beträchtliche Sammlung an Drahtenden und den dazugehörigen Folgen. Und er hat kein Bock mehr und Angst vor dem Blut. Seine Konsequenz: Er spannt keine Drähte mehr. Nur die, die noch bestehen, an denen hält er fest, aber alles andere ist im egal.
Ich weiß selbst nicht welcher Umgang der beste ist. Ich weiß auch nicht, ob es wirklich geht, zwei Drähte wieder zusammenzuschweißen.
Ich glaube, man müsste einen ganz neuen Draht spannen. Aber wer freundet sich schon ein zweitesmal richitg an, wenn der Draht einmal in zwei ist?
In diesen Tage sitz ich mit vielen verschiedenen Drahtenden da und weiß nicht was ich machen soll. Es fällt mir schwer es hinzunehmen, dass diese Verbindungen getrennt sind und es tut mir noch viel mehr weh zu sehen, dass Leute mit dem anderen Ende sich nicht darum scheren, die vielleicht sogar die Enden weggeschmissen haben.
Oder sitzen sie in einsamen Nächten auch vor diesen Drähten und ihr Herz ist betrübt?
Wer weiß das schon.
Ich wünschte, ich könnte manche Dinge rückgängig machen. Und ich wünschte, man könnte neue Drähte spannen.

Danke fürs lesen.
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