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Es werden Posts vom April, 2014 angezeigt.

Ein Ende.

„Aber hast du nicht immer gesagt, du wärst so zufrieden mit allem?“ Das Entsetzten, das ihr ins Gesicht geschrieben stand, schmerzte ihn mehr, als er gedacht hätte. Sichtbar erschüttert, klammerte sie sich an die Armlehnen des alten Stuhls, den er von seinem Großvater geerbt hatte. „Ich weiß, dass das alles jetzt sehr überraschend kommt..“ Seine Stimme hörte sich seltsam an. „Ja, das kannst du aber glauben, dass das alles sehr überraschend kommt!“ Ihr Echo half ihm nicht weiter. „Ich muss es jetzt tun. Ich muss einfach.“ In dem Entsetzten in ihren Augen stieg Missbilligung auf. „Und es ist dir nicht in den Sinn gekommen, all das vor sagen wir einem halben Jahr sagen zu können? Einfach mal ehrlich zu sein und zu sagen: Du, das Leben, dass ich lebe, gefällt mir nicht, ich glaube, ich brauche eine radikale Veränderung! ?“ Er sah sie an und wusste, sie würde ihm nicht glauben, aber er musste es sagen: „Vor einem halben Jahr habe ich das noch nicht gewusst.“ Sie lachte laut und unpasssend…

15/40

Das ist die Ausbeute meiner Zeit des Faulheitsverzichts. Nach zwei Monaten völliger Blogleere habe ich die Zeit genutzt für 15 Einträge innerhalb von vierzig Tage.
Bin ich damit zufrieden? Ja! Auch wenn die Zahlen im Vergleich nicht so umwerfend aussehen. 15 sind nun mal weniger als die Hälfte der möglichen Tage. Und trotzdem bin ich zufrieden. Es hätte auch noch weniger werden können...
Und wie geht es jetzt weiter? Wieder gähnende Blogleere? Ich hoffe nicht! Ich werde hier zwar nicht direkt ein neues Projekt starten, aber ich habe Hoffnung, dass ich dran bleibe. Und wenn nicht hier, dann vielleicht in einem der Nebenblogs:
So kann der geneigte Leser sich heute noch ein bisschen mit Theo und mir auseinandersetzen. Und auch in den nächsten Wochen wird dort gewiss Dienstags ein bisschen von uns beiden zu lesen sein.
Wo auch immer: Auf baldigst!

Treffend.

Manchmal scheint es mir ein Zeichen der Zeit, dass jeder ein Buch über sein Leben schreibt. Zeichen der Zeit - Felix Meyer

Inside.

Everyday there is a missing part. Dont know how to explain. Dont know how to change. But something is missing. And sometimes I think you are the missing part. And sometime I think its just myself - broken.

Mehr als Konsum.

Ich konsumiere gerne Geschichten. In Form von Büchern. Oder Filmen. Oder Serien. Oder auch einfach so erzählt. Ich liebe es, wenn Geschichten mich fesseln. Wenn schwarze Buchstaben auf weißem Papier lebendig werden und wie Stimmen in meinem Kopf reden. Wenn Filme irgendetwas an meiner Seele ankratzen und somit Spuren hinterlassen. Wenn man Charaktere begleitet und mitfiebert, wohin sie sich entwickeln. Und wenn reale Menschen mir reale Geschichten erzählen und ich versuche in meinem Kopf und Herz nachzuvollziehen, was sie mit mir teilen wollen. Wissend, dass es in meinem Kopf nicht so ist, wie es wirklich war, und trotzdem das Gefühl zu haben, dabei gewesen zu sein.
Ich konsumiere gerne. Aber nicht nur des Konsum wegens. Sondern wegen der Berührung der Seele. Wegen des leisen Klopfens und manchmal auch Kratzens an meinem Innersten. Diese Anrührung, die mich bewegt. Und die nicht selten neues Hervorbrechen lässt. Dinge in Bewegung setzt, die in meinem Innersten ruhen. Gedanken. Worte. …

Alltagsweisheit

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Wiedergefunden. Für gut befunden.

Neuer Blick.

Menschen wahrnehmen bedeutet Menschen wahrzunehmen.
Bedeutet, den Menschen zu sehen, bedeutet, zu sehen, was da ist.
Bedeutet, Vorurteile, Wünsche und Erwartungen auszuschalten.
Bedeutet, den Blick frei zu bekommen auf das, was ist: Der Mensch, so wie er ist.
Bedeutet aber auch, sich zu interessieren, wahrnehmen zu wollen.
Menschen wahrzunehmen als das, was sie sind: Menschen. Persönlichkeiten. Individuen. Geschichten. Charaktere und Wesen, mit Kopf und Herz und Sein.
Denn Menschen sind mehr als der Haufen von Erwartungen, Hoffnungen und Vorerfahrungen.
Menschen sind Menschen und wollen auch als solche wahrgenommen werden.

Lerneffekt.

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Ich habe etwas gelernt. Letztens berichtete ich ja davon, dass mir eine grandiose Schreibidee auf einer Autofahrt kam und ich sie wieder vergessen hatte, bis ich mein Ziel erreicht hatte. Sie ist mir bis heute nicht mehr so recht eingefallen. (Es gibt einen Halbsatz, der in meinem Gehirn rumschwirrt und mit der Idee zusammenhängen könnte, aber es ist nicht das, was es mal war.)
Jetzt war ich wieder mit meinem Auto unterwegs. Und mein Gehirn ist nicht so nett. Denn ich hatte eine Pause eingelegt und alle Zeit gehabt, tolle Gedanken aufzuschreiben. Aber natürlich kam mir in der Pause gar nicht der Gedanke ans Schreiben. Erst als ich schon wieder zehn Minuten auf der Autobahn war und mit gewissem Tempo Richtung zu Hause düste, formte mein liebes Gehirn schreibwerte Gedanken. Und ich so: Och nö. Ich halt doch jetzt nicht nochmal an, um die paar Gedanken festzuhalten. Gleichzeitig wusste ich aber, dass es mir letztes Mal alles entglitten ist und dass ich den kleinen Gedanken nicht die näch…