Montag, 31. Dezember 2007

Alle Jahre wieder

Alle Jahre wieder ist Weihnachten und es folgen die Tage zwischen den Jahren in denen viel gegessen wird und nachgedacht und sich ausgeruht, vorausgetzt man hat Urlaub. So geht es mir zumindest. Dieses Jahr habe ich so manche Weihnachtslieder seltsamer Weise das erste Mal bewusst gesungen und mir länger Gedanken gemacht über so manche Texte. Dazu gehört auch das alte, allseitsbekannte und von manchen, wegen seines häufigen Auftretens, gehasste, Lied "Alle Jahre wieder".. Vielleicht ein paar Gedankenanstöße?? ;)

Alle Jahre wieder
kommt das Christuskind
auf die Erde nieder,
wo wir Menschen sind.

Alle Jahre wieder kommt Weihnachten, kommt Jesus, kommt die Erinnerung an den Anfang unserer Errettung - und keinen intressiert es. Es intressiert viel mehr ob in der Firma die Zahlen stimmen, ob die innerfamiliären Beziehung so gezügelt sind, dass das Familienfest stattfinden kann und wen man was schenkt und wieviel es kosten darf, wo man mit wem den heiligen Abend verbringt und wie man Silvester feiern wird und ob die Weihnachtsgeschenke, die man bekommen hat, passend waren oder nicht. Das alles intressiert. Darüber wird geredet und gedacht, sich gefreut und sich geärgert.
Dass diese Zeit vielleicht sinnvoll wäre um Jesus neuen Einlass in sein Leben zu lassen, ihn neu auf "seine eigene Erde" nieder kommen zu lassen und ihn nicht jedes Jahr aufs neue vor der Tür stehen zu lassen, darüber wird nicht nachgedacht.

Kehrt mit seinem Segen
ein in jedes Haus,
geht auf allen Wegen
mit uns ein und aus.

Und obwohl man ihn vor der Tür stehen lässt oder ihn zumindest nicht bewusst einlässt, kehrt er ein in jedes Haus mit seinem Segen. Doch wieviel spüren wir davon? Vollgedröhnt mit Geschenken und einem gefüllten Fehrnsehprogramm, mit der immer Erreichbarkeit per Handy und Internet und die Fülle von allem - Kann man da den Segen überhaupt noch spüren der sich wie ein schützender Mantel um unsere Herzen legt? Man nimmt es doch eher als selbstverständlich hin, die weihnachtliche Stimmung die vielleicht auch das Herz ein wenig leichter macht. Oder ist da doch der Segen mit im Spiel? Und dass er mit uns geht, das ganze Jahr, darauf kommen wir auch eher zurück wenn das Jahr nicht gut läuft und wir dann klagen "Ja, wo ist er denn nun?". Doch er geht mit und segnet.

Steht auch mir zur Seite
still und unerkannt,
daß es treu mich leite
an der lieben Hand.

Und geht auch mit mir und auch ich merks doch so oft nicht, es intressiert mit nicht, zu sehr abgelenkt von allen anderen Dingen um mich herum. Ich wünsche mir für das neue Jahr, dass ich es viel mehr lerne zu erkennen, von IHM geleitet und behütet und geliebt zu werden und daraus meine Kräfte zu ziehen, anstatt in der Welt nach alle dem zu suchen.

Sagt den Menschen allen,
dass ein Vater ist,
dem sie wohlgefallen,
der sie nicht vergisst.

Diese letzte Strophe des Liedes ist sehr unbekannt, doch grade in ihr steht das, was für jeden wichitg ist, denn der Vater denkt an uns und wir sind ihm willkommen. Ein wichtiger Merkzettel fürs neue Jahr.



Und somit beschließe ich diese Jahr in diesem Blog und wünsche allen Lesern eine schöne Silvsterfeier und ein GESEGNETES neues Jahr.


Freitag, 21. Dezember 2007

Gedanken zur Winterzeit

Es war kalt geworden in den letzten Tagen. Es hatte sogar geschneit, viel mehr als in den Jahren zuvor. Eine pulvrige, glitzernde Decke lag auf den Wiesen und Bürgerstiege. Die Äste der Bäume beugten sich unter der Last der weißen Pracht und in der Dunkelheit verbreiteten die beleuchteten Fensterhöhlen der Häuser die Hoffnung auf Wärme und Geborgenheit.

Sie liebte den Winter, die eisige Kälte und die Dunkelheit, die Vorweihnachtszeit. Sie liebte es durch den Schnee zu stapfen, wenn welcher liegen geblieben war, und die Vorfreude auf beheizte Räume und warme Getränke.

Doch dieses Jahr saß sie an diesem verschneiten Winterabend am Fenster ihres Zimmers, anstatt durch die einladende Winterlandschaft zu wandern. Sie hatte das Licht ausgemacht und beobachtete die Schneeflocken auf ihrem Weg zur Erde, wie sie wie Federn durch die Lüfte schwebten und sich dort niederließen, wo der Wind sie hintrieb. Ihre Fensterhöhle strahlte keine Hoffnung auf Wärme und Geborgenheit aus. Ihr Gedanken schwebten durch ihren Kopf, wie die Schneeflocken in der dunklen Nacht.

Da war das Jahr schon wieder vorbei. Sie war wieder ein Jahr älter geworden und damit war es ein Jahr weniger bis zu ihrem Schulabschluss. Mit den Zukunftsfragen hatte sie sich in diesem Jahr viel herum geschlagen und war doch zu keinem Ergebnis gekommen. Erstmal sollte sie ihr Abitur schaffen, doch auch ihre Noten ließen an manchen Stellen zu Wünschen übrig. Und überhaupt, alle forderten Leistungen und mal bemühte sie sich und mal nicht und mal funktionierte das eine und manchmal das andere. In ihrer Stufe war es an manchen Stellen zu einem regelrechten Wettstreit um die besten Noten gekommen und viele Niederlagen führten zu Tränen, so wie es „damals“ in der Grundschule gewesen war, wenn man mal etwas nicht so gut konnte.

Dieses ganze Theater würde sie vielleicht über die Ferien und Neujahr für einen Moment vergessen können, doch sie wusste nur zu gut, dass es sie wieder einholen würde. Schneller als ihr lieb war.

Die Schule war zum Dreh- und Angelpunkt geworden. Für die meisten zumindest.

Die Schneeflocken wurden durch eine Windböe aufgewirbelt und flogen gegen die Fensterscheibe. Dort blieben einige von ihnen für einen Augenblick kleben und fingen dann an zu schmelzen.

Sie mochte nicht zurückdenken an die Menschen, die sie dieses Jahr verloren hatte, auf welche Art und Weise auch immer. Schmerzvoll war das und es lag wie ein grauer Nebel in ihren Gedanken. Warum mussten sie gehen? Warum macht das Leben manchmal Wendungen, die man einfach nicht nachvollziehen kann? Warum wird man verletzt? Und warum bleiben am Jahresende so viele Fragen offen von deren Antworten man glaubt, dass sie einen weiterbringen?

Ein Auto fuhr die Straße entlang, durch das Schneegestöber und leuchtete mit seinen hellen Scheinwerfern in ihre dunkle Fensterhöhle.

Aber wie viele Menschen sie in diesem Jahr auch kennen gelernt hatte! Die meisten waren sehr plötzlich in ihr Leben getreten und bei manchen hatte es auch eine Weile gedauert, bis man sich vertraut war, aber trotzdem: Es waren definitiv mehr als im Jahr zuvor. Und waren es Freunde?

Sie hauchte ihren Atem an die Fensterscheibe und malte ein Herz mit dem Finger.

Das Wort Freunde benutzte sie so ungern. Denn ab wann sagt man das und wer gehörte nicht dazu? Sie nannte sie Lebensbegleiter. Denn sie hatten sie in diesem Jahr begleitet. Manche das ganze Jahr oder einige Monate, manche auch nur ein paar Tage oder Stunden. Und manche Begleitung hatte ihr gut getan und manche hatte sie zum weinen gebracht. Doch sie war froh um jede Begleitung, denn weitergebracht hatte sie wohl beides.

Eigentlich war es seltsam, und sie lächelte über sich selbst, dass man zum Jahreswechsel immer so sentimental werden konnte. Nie war ein vergangenes Jahr nur schlecht und auch nicht nur gut. Und vermutlich würde es im nächsten Jahr nicht viel anders werden. Mal ist das Gras grüner als sonst und mal regnet es mehr als sonst. Aber verändern würde sich das Leben auf jeden Fall, auch wenn man die Richtung selbst nur schwer bestimmt konnte. Und wer wusste schon, welche Lebensbegleiter sie im nächsten Jahr haben würde? Sie schmunzelte und nahm sich vor, dem neuen Jahr mir erwartungsvoller Vorfreude entgegenzutreten, auch wenn nicht alles gut werden würde. Sie wandte sich von den Schneeflocken ab, machte das Licht an und fing an sich warme Kleidung anzusehen um dann hinaus zu gehen und sich am Winterabend zu erfreuen.

Sonntag, 2. Dezember 2007

Lebensplanung

Lebenspläne. Groß, gigantisch und schön... oder einfach, schlicht und schön. Aber auf jeden Fall positiv. Natürlich WISSEN wir, dass das Leben nicht immer schön ist, aber wünschen tun wir es uns trotzdem. Als Kind hat man viele Träume und Pläne, viele von ihnen bleiben unerfüllt. Man vergisst sie auch, denn die meisten sind utopisch. Aber der Wunsch, sein Leben in irgendeiner Art und Weise planen zu können, bleibt trotzdem zurück. Mit der Zeit lernt man, dass man für die meisten Ziele jedoch mehr braucht als nur einen Traum. Leistung wird gefordert und das Leben entwickelt sich mehr und mehr zu einem einzigen Überlebenskampf der mit den eigentlichen Träumen und Plänen nur sehr wenig gemein hat.

Letztes Jahr um die Zeit, habe ich erfahren, dass wir umziehen werden und ich sehr, sehr vieles hinter mir lassen werde. In meiner persönlichen Lebensplanung wäre dieser Schritt niemals vorgekommen. Ebenso wie viele Menschen nicht aus meinem Leben gegangen wären – nach meiner Planung. Nach manchen Träumereien wäre ich wohl heute schon verheiratet oder wäre eine bekannte Jugendautorin und hätte vielleicht auch ganz andere Freunde. In Lebensplänen ist man wohl meistens erfolgreicher, klüger und glücklicher, als man es in Wirklichkeit ist.

Aber jetzt mal für einen winzigen Moment angenommen, meine naiven und seltsamen Träume wären alle wahr geworden.. Wo und wer wäre ich dann heute? Manches mag ich mir gar nicht ausmalen, besonders, wenn es um Beziehungen geht, die – nach meinen dementsprechenden Vorstellungen – bis in alle Ewigkeit halten hätten sollen. Und an manchen Stellen bin ich sogar froh um die unangenehmen Sachen, die ich erlebt habe, denn sie sind heute ein Teil von mir, die dafür sorgen, dass ich so bin wie ich bin.

Natürlich, ich gehöre zu den Menschen, die Ungewissheit verabscheuen und die vielleicht auch wegen mancher enttäuschten und unerfüllten Träume sehr an ihrem derzeitigem Glück festhalten. Und ich weiß auch nicht, ob ich jemals so werden werde, dass ich meine manchmal utopische Lebensplanung an den Nagel hänge und einfach nur noch in den Tag hinein lebe. Aber heute, heute fällt mir auf, dass ich froh bin, dass sich einiger meiner ach so schönen Träume nicht erfüllt haben und dafür ganz andere Dinge passiert sind und ganz andere Menschen in mein Leben getreten sind. Und ich merke auch, dass mein Leben an einigen Stellen sehr schön ist, auch wenn ich nie genau weiß, wie lange es anhalten wird und das ich wirklich dankbar bin, dass ich meine Lebensplanung nicht immer in der Hand hab. Vielleicht ist das die Kunst des Glücklichsein, dass man lernt die Dinge so zu nehmen wie sie geschehen und sich an den schönen Dingen zu erfreuen. Vielleicht...


Danke fürs lesen.

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Schlüsselbund

Seit wir umgezogen sind, bin ich stolze Besitzerin eines eigenen Schlüsselbundes, mit drei Schlüsseln. Alle drei benötige ich, um in unsere neue Wohnung zu kommen. Ich gebe immer acht auf ihn, versuche ihn nicht irgendwo im Chaos unterkommen zu lassen und ihn, wenn ich ausgehe, immer mitzunehmen. Ich gestehe soagr ein, dass ich manchmal hektisch anfange meine Tasche zu durchwühlen, wenn ich ihn nicht sofort finde und suche ihn immer schon viel zu rechtzeitig heraus, bevor ich zu Hause ankomme. Selten sind die Fälle, an denen er wohlbehütet an seinem Extraplatz in meinem Zimmer liegen bleibt und ich meine Eltern runterklingeln muss um in die Wohnung zu kommen.
Heute Mittag kam ich nach einer recht kurzen Nacht und dafür umso längeren Zugfahrt nach Hause. Der Umstand, dass kein hektisches Treiben im Bus meinerseits begann und ich sehr ahnungslos an meiner Haltestelle ausstieg, machten mich leider nicht misstrauisch, denn ich bemerkte es nicht. Auf dem Weg zu unserem Haus wühlte ich gewohntermaßen in meiner Tasche und ich fand alles - außer den besagten Schlüsselbund. Ich durchwühlte sie nochmals. Ich überlegte, wann ich den Schlüssel das letzte Mal gesehen hatte und ob ich mir wirklich sicher wäre, ihn überhaupt einzupacken. In der Tasche war er zumindest nicht. Mein nächster Gedanke war, dass meine Eltern nicht zu Hause waren und auch in den nächsten sechs Stunden nicht nach Hause kommen würden. Dann fiel mir ein, dass heute ein Feiertag war, ich konnte also noch nichtmals in die Stadt fahren um mir dort die Zeit zu vertreiben. Mein Kopf sagte mir zudem, dass nicht mehr viel Geld auf meinem Handy war um alles irgendwie doch zum Guten zu weden.
Bis ich die Haustür erreicht hatte, hatte ich schon alle Möglichkeiten durchgedacht und zu keinem Ergebnis gekommen. Ich rief meinen Vater an, klingelte bei den Nachbarn, damit ich überhaupt ins Haus kam. Doch ohne die anderen beiden Schlüsseln würde mir das nichts bringen. Ich suchte den Ersatzschlüssel und fand ihn sogar. Alles schien gerettet. Ich ging zur nächsten Tür und steckte den dafür vorgesehenen Schlüssel hinen - und konnte die Tür nicht öffen. Der Schlüssel ließ sich nur mit einem drittel in das Loch schieben, mit etwas (viel) Gewaltanwendung beförderte ich ihn sogar zu zweidritteln hinein, aber weiter ging nicht und somit war alles zwecklos.
Es dauerte noch ungefähr 20 Minuten, bis ich endlich in der Wohnung war, weil ich zufällig einen Ersatzschlüssel auch dafür aufrteiben konnte, der sogar passte.
Am Abend ging ich nochmal aus und als ich grade nach Hause kam, und diesmal hatte ich meinen eigenen Schlüsselbund dabei, empfand ich es als ein seltsames Glücksgefühl diese drei Türen ohne fremde Hilfe und langen Wartezeiten und nervender Verzweiflung zu öffnen. Es ging so einfach. So selbstverständlich.
Ich dachte: "Man ist immer auf der besseren Seite, wenn man die richtigen Schlüssel hat."
Ist es im Leben nicht genauso? Wenn man "die richtigen Schlüssel" hat, geht manches so einfach oder zumindest einfacher und manches wird selbstverständlich. Zwar kommt man vielleicht auch ohne einen Schlüsselbund zu haben ein Stück weiter, aber für das Ziel, das warme zu Hause (und ein Bett ^^) reicht es nicht. Ich weiß, dass ich selbst oft versuche viel aus Eigeninitative zu machen, mit dem Ergeiz mir Dinge selbst zu erarbeiten und mit meinen Möglichkeiten voranzukommen und dabei gerne auf Dinge verzichte, die es mir wesentlich einfacher machen würden voranzukommen, z.B. der Dialog mit Gott.
Und manchmal "verzichte" ich darauf eher unabsichtlich, weil ich es einfach vergesse oder zu faul bin oder zu sehr mit mir selbst beschäftigt.
Schön ist doch, dass wir solch ein Schlüsselbund für unser Leben kriegen und ihn benutzen dürfen, ihn mit uns rumtragen und damit ans Ziel kommen und damit auch immer wieder zu Gott selbst.
Und was auch schön ist, dass Gott uns auch die Türen öffnet, vor denen wir sitzen und vergessen haben wie das mit dem Schlüssel nochmal geht. Wenn wir ihn darum bitten. Das kann manchmal Zeit in Ansüruch nehmen, weil wir uns selbst dazu überwinden müssen unser Vergessen einzugestehen, aber Gott lässt uns nicht allein vor den für uns verschlossenen Türen unseren Lebens sitzen.

Gute Nacht.

Donnerstag, 27. September 2007

Am Abend...

Gedankenchaos.
Wie so oft um diese Uhrzeit.
Es fühlt sich seltsam an.
Natürlich höre ich alles um mich herum,
höre das Rauschen meines Computers,
höre das Ticken der Uhr,
höre die Autos auf der Straße und das Klappern in der Küche.
Doch eigentlich will ichs nicht hören.
Habe das Bedürfnis zu schlafen,
das Bedürfnis zu Ruhe zu kommen
und das Bedürfnis in den Arm genommen zu werden.
So viele Fragen in meinem Kopf
und so viele seltsame Erkenntisse,
die ich gar nicht wissen will
und die sich mir trotzdem immer und immer wieder aufdrängen.
Fühle mich erschöpft und ausgelaugt
von einem Tag an dem ich nicht viel gemacht hab.
Ich suche etwas, was ich nicht finden kann, schon den ganzen Tag.
Und alles was ich bei dieser Suche sonst finde
macht mich nachdenklich, traurig und vielleicht auch ängstlich.
Ist das eine würdige Verfassung einen Tag zu beschließen?
Hab mal wieder Fernweh,
raus aus meinem Chaos
was mich an Tagen wie diesem Ersticken lässt.


Am Abend,
wenn keiner sieht wie sich
die Welt
auf meine kleinen Schultern legt,
zwischen Traum und Niedergang
wer bin ich dann?

(Jenas Böttcher: "Am Abend" http://www.boettchercom.de/index/musik.htm )

Sonntag, 9. September 2007

Die Begegnung

Er stand auf einmal vor mir, mit dem Rücken zu mir. Ich konnte meinen Augen nicht glauben. Wie lange hatte ich ihn schon nicht mehr gesehen? War er es überhaupt? Wenn er es wirklich war, warum war er hier? Auf diesem Konzert mit sehr spezielle Musik und einem sehr ausgewähltem Publikum. Ich versuchte mich wieder auf die Musik zu konzentrieren, aber sie spielte in meiner Wahrnehmung nur noch im Hintergrund. Wenn ich doch nur ein Blick auf sein Gesicht werfen könnte! Wie lang war es her? Drei Jahre? Vier Jahre? In meinem Kopf drehte sich alles. Während ich grübelte und ihm immer mal wieder einen Blick zu warf und versuchte handfeste Beweise für mein vorschnelles Bauchgefühl zu finden, fing er an zu tanzen. Unpassenderweise. Die Musik war ihm nicht vertraut und es kamen immer wieder viel zu aggressive Bewegungen vor, die gar nicht zum Musikstil passten. Ich suchte in meinem Kopf verzweifelt nach unserer letzten Begegnung, aber alles was meine Erinnerungen hervorbrachten war verschwommen oder nur Informationen die ich erst in der letzten Zeit über ihn bekommen hatte. Sein Tanzstil beschämte mich. Oder vielleicht mehr der Umstand, dass ich ihn kannte und er die ganze Konzertstimmung aufwühlte? Zwischen den Liedern blieb er am Rand stehen. Meine Chance ihn zu betrachten. Zu meinem Leidwesen kam er auf die selbe Idee und wir schauten uns einen ungewöhnlich langen Moment an. Er war es. Diese spitze Nase und die Augen. Zwar zierte sein Kinn nun einen kleinen Ziegenbart und die Haare waren zu längeren Locken geworden die er zum Takt schüttelte. Ob er mich erkannte? Sicher nicht. Denn wenn mein Kopf mich nicht betrügte hatten wir damals gar nicht so viel miteinander zu tun gehabt, nur das wir im gleichen Schuljahrgang waren. Er grölte. Er sprang durch die Gegend. Er nutzte die leere Tanzfläche und genoss es offenbar vom Rest des Publikums dabei zu beobachtet werden. Mich verschaffte diese aggressive Art der Bewegung ein unangenehmes Gefühl in der Magengegend. Nicht das ich Angst vor ihm gehabt hätte. Aber mir war die ganze Situation unheimlich unangenehm. Und aus seiner ganzen Darstellung schloss ich, dass er mich nicht erkannt hatte. Vermutlich erinnerte er sich noch nicht einmal an mich. Wieso auch. Ich kannte ihn zwar, mit Vor- und Nachname und ich wusste auch alle schwierigen Geschichten aus seiner Vergangenheit und alles, was ich im nachhinein noch erfahren hatte. Aber ich war es gewohnt, dass dies eine sehr seltene Erscheinung war und andere Menschen ihre Mitmenschen nicht so wahrnahmen oder sich gar alles so dermaßen detailiert einprägten.

Das Konzert war zu Ende und ich stand noch mit ein paar anderen zusammen, wir tranken und unterhielten uns über die Musik, einer aus der Band hatte sich zu uns gestellt. Ich merkte, wie mir jemand auf die Schulter tippte. Und dann hörte ich meinen Namen. Meinen Vornamen UND meinen Nachnamen. Ich drehte mich um und er stand direkt vor mir. Er lächelte verlegen, fragte mich, ob ich mich noch an ihn erinnern könnte und wie es mir ginge. Ich war kaum in der Lage zu antworte. „Ich bin leider ein wenig betrunken.“,meinte er entschuldigend. Das war mir auch aufgefallen. Und wie er so vor mir stand war er genauso wie ich ihn in Erinnerung hatte. Und ganz anders als er sich dort eben auf der Tanzfläche verausgabt hatte. Ich verabschiedete mich schnell, hatte ihm nicht viel zu sagen und zu viele Gedanken im Kopf. Auf meinem Heimweg überlegte ich, ob ich mich nicht nochmal bei ihm melden sollte, wenn er wieder nüchtern wäre. Schließlich hatte er sich an mich erinnert. Völlig. Nach den vier Jahren und trotz des Alkohols. Hatte das was zu bedeuten? Auch das er so anders war, wenn er nicht im Rampenlicht stand gab mir zu denken. Aber auch mein Unwohlsein kam mir in den Sinn. Ich musste erst einmal darüber nachdenken. Vielleicht wollte er im nüchternem Zustand auch nichts mit mir zu tun haben. Wer wusste das schon. Riskieren oder nicht? Aber was sollte ich von ihm wollen? Ich schob all diese Gedanken in die hinterste Ecke meines Kopfes und nahm mir vor erst einmal abzuwarten. Vielleicht würde er sich ja auch von selbst melden? Falls er sich noch an diese Begegnung erinnern konnte, wenn er wieder nüchtern war.

Samstag, 28. Juli 2007

Louise IV

Dies ist ein neues Schreibprojekt. Am Mittwoch, den 4.10.2006 fielen mir die ersten Zeilen eines Textes ein. Ich schrieb sie auf und schrieb den Text weiter. Als ich am Ende angelangt war, stellte ich fest, dass die Geschichte einen ganz anderen Verlauf genommen hatte, als ich gedacht hatte. Also nahm ich mir nochmal die ersten Zeilen und schrieb eine andere Geschichte daraus. Und auch wenn die Namen und zunächst vielleicht die Erzählperspektive gleich bleiben, sind es total unterschiedliche Geschichten. In nächster Zeit möchte ich noch mehr von diesen "Louise"-Geschichten schreiben, die immer gleich beginnen und unterschiedlich enden.Diese ist nun die vierte im Bunde:

„Sie heißt Louise. Louise.“ Seine Augen strahlten. Ich kannte sein Strahlen, auch wenn es schon lange nicht mehr seine Augen erhellt hatte. „Lousie wiederholte Natalie und fügte hinzu: „Schöner Name.“ „Das tut ja nicht so sehr viel zur Sache.“, meinte er. „Viel wichtiger ist..“, er sah zu mir hinüber. „Viel wichtiger ist, ob ihr mit ihr zurecht kommt.“ Natalie lachte und flötete: „Ach Papa! Hauptsache du magst sie und sie mag dich!“ Er lächelte Natalie an. Ich habe ihr Art schon immer gehasst, alles auf die leichte Schulter zu nehmen. Ich sagte nichts und versuchte auch sonst keinerlei Regung von mir zu geben. Er sah mich wieder an. So hatte er mich früher auch schon immer angesehen, als ich noch ein kleines Kind war. Er versuchte meine Gedanken mit seinem Blicken zu fassen, besonders in solchen Situationen, in denen ich nichts sagte und die Situation um uns herum unruhig war. Natalie schien davon nichts mitzubekommen – damals wie heute. Ich war froh darum. Zum einen, weil sie meine Nachdenklichkeit noch nie verstanden hatte und zum anderen, weil dieser Blickaustausch etwas war, was sie mir nicht wegnehmen konnte.

Er drehte sich wieder Natalie zu und fragt offen heraus: „Du meinst also, dass es dir nichts ausmacht meine neue Freundin mal kennen zu lernen? Und es macht dir auch nichts aus, wenn Louise und ich zusammen ziehen?“ Natalie zuckte mit den Achseln und sagte: „Ist doch dein Leben.“ Ich wäre ihr am liebsten an die Kehle gesprungen. Es fiel mir schwer die Haltung zu wahren. „Hast du Mama davon erzählt?“ Es war der erste Satz, den ich zustande brachte, seit dem sich das Gespräch um Papas neues Leben drehte. „Ich habe es erwähnt, ja.“, sagte er, aber er sah mich nicht an. „Ist ja auch deren Sache.“, meinte Natalie zu mir.

Ich merkte langsam, dass ich die Einzige zu sein schien in dieser Familie, die der Vergangenheit hinterher trauerte und der das neue Leben nicht allzu sehr gefiel. Auch wenn der einzig grundlegende Unterschied war, dass Papa nicht mehr zu Hause wohnte und wir ihn nur ab und an zu sehen bekamen. Trotzdem schienen alle die neue Lebensform zu genießen. Mama und Papa sowieso und Natalie war offensichtlich eh alles egal. Ich sammelte alle meine Kräfte zusammen und schob alle Trauer und Enttäuschung und alles in die hinterste Ecke meines Herzens, atmete tief durch, versuchte zu lächeln und sagte dann: „Ja natürlich. Es ist ihre Sache. Solange sie glücklich werden soll es mir egal sein.“ Seine Augen strahlten noch mehr und er verfiel sehr plötzlich in geschäftiges Treiben zum Aufbruch. Vielleicht hatte er Angst, wir könnten es uns anders überlegen. „Gut. Dann bin ich wirklich erleichtert, ihr beiden Süßen.“ Er stand auf und zog sich seine Jacke an. „Entschuldigt mich, ich habe gleich noch einen wichtigen Termin in der Firma. Ich melde mich bald wieder bei euch.“ Er ging zur Tür. „Schöne Grüße an Louise!“, rief Natalie ihm fröhlich hinterher. „Oh! Das werde ich ihr gerne von euch ausrichten.“, rief er zurück und dann fiel die Tür ins Schloss. Von uns? Ich hatte keinen Ton gesagt. Und wenn er mich nur noch einmal so angesehen hätte wie er es damals immer gemacht hatte, dann hätte er vermutlich gesehen, dass ich diese ganze neue Lebenssituation immer noch hasste. Aber er hatte es nicht getan.


28.7.07

Danke fürs lesen.

Mittwoch, 25. Juli 2007

Überfordert und unnütz?!

„Hast du wirklich geglaubt, ich würde dich auch nur einen Augenblick im Stich lassen?“

Dieser Satz schoss durch meinen Kopf. Ich saß hier am Computer, den Kopf voller Gedanken, voller Ideen und Fragen. Und niemand war da mit dem ich meinen Gedankenwust hätte teilen können. Pläne zu schmieden und Ideen der Veränderung zuzulassen ist eigentich ein spannendes Unterfangen. Vorallem wenn man nicht allein auf diese Pläne gekommen ist, sondern mit anderen Personen und man schon positive Resonanz dafür erhalten hat. Man kann überlgen und planen, schreiben, zeichnen, verwerfen, neudenken. Und das völligst ungestört.

Doch in solchen Momenten, wo der Kopf überquillt mit Gedanken und Ideen und eben auch vielen Fragen und Ungereimtheiten und man selbst schon nicht sorecht weiß, was man da eigentlich denkt, dann kann das Gefühl aufkommen überfordert zu werden.

„Ich würd mich gern verstehen, aber ich weiß nicht wie das geht – der Grundriss ist weg.“

Überfordet von den eigenen Gedanken und Wünschen und Plänen und Fragen. Überfordert und Alleingelassen – was so ja nicht stimmt. Es würde ein Anruf, eine SMS, eine Nachricht übers ICQ reichen und ich hätte jemanden, dem ich den Gedankenwust zuschieben könnte. Doch davon hätte ich ja auch wieder nicht soviel, schließlich weiß cih selbst nicht so recht, was ich denke und habe auch keine Ahnung, wie ich meine Pläne richtig in Worte fassen kann.

„Ich sollte aufhören mein Hirn zu strapaziren.“

Und dann die Hauptfrage, die mich in den letzten Tagen immer wieder einholt: „Gott, was willst DU von mir?“ In den letzten Wochen gab es Momente, in denen ich glaubt, Gott sehr fern zu sein. Nicht etwa, weil ich das fühlte, sondern eher weil ich glaubte „das müsste so sein“ im Zusammenhang mit den unzählbaren Veränderung die sich momentan in meinem Leben abspielen. Quasi unter dem Motto: „Hm, und ist Gott noch da? Oder vernachlässige ich ihn zu viel?“
Ich glaube, dass ich grade in der momentanen Zeit viel näher bei Gott bin, als ich es ahne. Schon allein die Frage, „ob ich ihn zu sehr vernachlässige“ zeigt auf, dass ich mir viele Gedanken darum mache, manchmal sogar Sorgen, aber damit erreiche, dass ich eigentlich nur noch mehr darauf achte in Gottes Gegenwart zu sein und ihn an meinem Leben aktiv teilhaben zu lassen.

„Ich gehe nicht weg, hab meine Frist verlängert. Neue Zeitreise – offene Welt. Ich habe dich sicher in meiner Seele.“

Seltsam das, vermutlich liegt es daran, dass ICH seltsam bin. Vielleicht versteht auch keiner dieses Problem, Angst davor zu haben, sich von Gott zu entfernen ohne es eigentlich zu wollen.
Gestern hab ich mir eine Bibelgeschichte als Hörspiel angehört, sie ging über die Jünger, insbesondere um Petrus. Ich kenne die Geschichten um die Jünger, insbesondere die um Petrus, ziemlich gut. Und trotzdem hat mich dieses Hörspiel fasziniert und ich dachte mir igrendwann: „Meine Güte, Jesus hat sich da ne ganze Menge an Typen angelacht, die echt lang aufm Schlauch stehen zeitweise und letztendlich doch ne ganze Menge krasse Dinge für Gott gemacht haben.“ Ermutigt hat mich das.
Weil mir mal wieder klar geworden ist, dass Gott auch durch meinen Gedankenwust blickt und ne genaue Ahnung hat, warum mich manche Dinge so derbst bewegen und mich nicht mehr loslassen, dass ich stundenlang über sie nachdenken muss und trotzdem noch nicht wirklich wieß wie ich sie formulieren soll.
Vielleicht ein Schritt in die richitge Richtung bezüglich der Dinge die ich mit meinem chaotischen Leben für Gott machen kann. Bin erstaunt sowas hier zu schreiben, Aber halte es irgendwie für wichtig.
Ich weiß irgendwie wieder, dass Gott auch mit sehr schrägen Typen was anfangen kann, die zwischenzeitlich meinen ihr Leben nicht auf die Kette kriegen.Aber er hat auch genauso krasse Dinge mit Menschen vor, die sich ab und an sowas von 0815 halten und auch nicht wissen wie sie ihr Leben besonders machen können. Ich glaibe, Gott hat ne ganze große Menge Dinge vor. In meinem Leben. Und in deinem.Zum Glück. :)

„Hast du wirklich geglaubt, ich würde dich auch nur einen Augenblick im Stich lassen?"

Ja, ich hab es geglaubt in menen Chaos Gedanken. Aber schön, dass man sich vom Gegenteil überzeugen lassen kann.


Ich hoffe das alles war net zu chaotisch. Danke an alle dies zu Ende gelesen haben :P

Dienstag, 17. Juli 2007

Die Sache mit den Erinnerungen

Es liegt in der Natur des Menschen, Dinge, die er erlebt, zu speichern. Im Herzen oder im Kopf, lebendig oder schwach. Man spricht von Erinnerungen. Manchmal kann man sagen, dass ganze Leben besteht aus Erinnerungen. Sie begleiten uns jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, in jede Situation. Das ist uns zwar nur selten bewusst, doch es stimmt. Viele der Verhaltenweisen, die der Mensch an den Tag legt beruhen auf Erinnerungen. Diese lassen sich in dem Fall dann als „Erfahrungen“ spezialisieren. Doch auch Erfahrungen gehören zu den Erinnerungen. Man erinnert sich an Situationen, Sätze, einzelne Worte, an Blicke, Gestiken, Gerüche, an Gedanken und sogar an Gefühle. Es gibt Menschen die viele Kindheitserinnerungen haben, andere, die diese Zeit kaum in ihr Gedächtnis zurückrufen können.

Oftmals sind es nur kleine Dinge, Gegenstände oder Wörter die uns urplötzlich in das Reich der Erinnerungen verfallen lassen. Denn selten kramen wir bewusst in den Erinnerungen, selbst wenn sie uns tagtäglich begleiten. Wir erleben etwas, reagieren darauf und denken nicht darüber nach warum wir wie reagieren und welche Erinnerungen und Erfahrungen wir nun damit eingebunden und hervorgerufen haben. Es wäre auch zu viel, zu anstrengend, zu hirnrissig sich das jedes Mal, bei jeder Aktion und Reaktion vor Augen zu führen. Das würde einen jedem an etwas ganz entscheidenden hindern: Am Leben selbst.

Aber manchmal passiert es ja dann doch. Wir hören einen Namen, sehen ein Bild, riechen einen bestimmen Geruch, hören ein spezielles Lied, beobachten eine gewisse Verhaltensweise. Und dann ist alles wieder präsent. Oft denkt man an einen Menschen und an eine Situation. Etwas, was in Kopf und Herz gespeichert wurde. Etwas was uns einst bewegte, faszinierte, verängstigte, verletze. Dann kann ganz viel aus der Vergangenheit hochkommen. Viele Gedanken. Schöne Momente, liebevolle Gesten. Aber auch Schmerz und Wunden. Denn seltsamer Weise scheint es ebenfalls in der Natur des Menschen zu liegen, schmerzhafte Erinnerungen und Erfahrungen zu speichern. Diese begleiten einen zwar nicht unbedingt aktiv Tag für Tag, werden jedoch ganz schnell aktiv, sobald man sich erneut auch nur ansatzweise in solch eine Situation begibt.

Es ist kein einfaches Spiel, sich mit Erinnerungen auseinander zu setzen. Ich kenne eine Reihe von Menschen, und zu diesen zähle ich mich selbst, die es sich zur Leidenschaft gemacht haben, Erinnerungen und den damit zusammenhängenden Gedanken auszuweichen. Menschen, die gar nicht mehr über das reden, was sie bewegt hat, fasziniert, verängstigt oder gar verletzt. Sie fressen das in sich hinein, was menschlicher weise hochkommt, da Erinnerungen sich selten zurück halten.

Ich habe letztens gelesen, dass es anscheinend nach den neusten Erkenntnissen doch möglich ist, Dinge gezielt zu vergessen. Doch das geht nur mit gezieltem Training oder halt durch Verdrängen. Wobei Verdrängen, zumindest für mich bedeutet, dass es jeder Zeit wieder aufbrechen kann.

Es gibt Menschen die nur über ihre Erinnerungen und Erfahrungen sprechen, wenn sie einen gewissen Alkoholpegel erreicht haben. Oder solche, die Dinge vergessen, da ihr Leben so voll ist mit neuen Entdeckungen und Menschen, sodass sie für ihre Erinnerungen, ins besondere die negativen, einfach keinen Platz mehr haben.

So ist es mir letztens passiert, dass ich Zeit mit einer Freundin verbrachte und für mich völlig nebenbei den Namen einer Person erwähnte, welche wir beide kennen. Ich kenne die Erinnerungen die bei dieser Namensnennung in mir aufkommen. Sie hingegen hatte diesen Namen, diese Person und alles was mit ihr zusammenhing total verdrängt. Und durch meine Erwähnung habe ich sie sehr aus ihrer Fassung gebracht. In ihr kamen Erinnerungen auf, sowohl positive als auch negative und sie war reichlich überfordert mit ihnen.

Manche Menschen behaupten, dass Erinnerungen etwas für Träumer sind, für Menschen, die aus ihrer Realität fliehen wollen.

Ich glaube, dass Erinnerungen etwas so alltägliches sind, dass wir aufhören sollten vor ihnen zu fliehen, uns vor ihnen zu verstecken, sie zu ignorieren oder sie gar aus unseren Hirnen zu löschen. WENN es etwas „Naturgegebenes“ ist, und das wäre nach meiner Definition etwas von Gott gegebenes, DANN muss es auch möglich sein, dieses in seinen Alltag einzubauen. Zu dem zu stehen, was man erlebt und wie man Dinge empfunden hat. Auch wenn man dann ein stückweit sentimental werden könnte. Lieber wissen was in einem schlummert, als irgendwann sehr unangenehm überrascht zu werden. Auch wenn Erinnerungen, wie nun schön öfters erwähnt, nicht immer positiv sind, sollte man lernen sich ihnen zu stellen. Auf das man sich selbst nicht im Wege steht in der großen Aufgabe des Menschen Daseins: Das Leben selbst.


Danke fürs lesen.

Sonntag, 1. Juli 2007

Der Draht ist entzwei

Es tut weh Menschen zu verlieren. Egal auf welche Weise und egal warum und egal wann. Jedes mal ist es schlimm. Es hinterlässt Wunden und Einsamkeit. Es hinterlässt unbeantwortete Fragen und Vorwürfe.
Gott sei Dank habe ich es noch nie erleben müssen, einen Menschen zu verlieren, der für immer gegangen ist. Zumindest niemand in meinem engen Bekanntenkreis. Es muss sehr schlimm sein.
Jedoch hab ich eine Menge anderer Menschen verloren – innerlich. Menschen, die mir sehr nahe standen, die meist sehr plötzlich einfach nicht mehr da waren.
Wunden.
Einsamkeit.
Fragen.
Vorwürfe.
Oft waren es Trennungen hervorgerufen durch Streit und Misstrauen und all solchen Dingen. Wo Menschen sich gegenseitig verletzt haben. Menschen mich verletzt haben und ich Menschen verletzt habe. Und man nicht wieder zueinander gefunden hat. Es ist, wie wenn man den Draht, den man zueinander hatte, durchkneift. Aprupt. Schnell. Und entzwei. Und beide sehen auf das jeweilige Ende was sie in den Händen halten und wissen nicht wohin mit sich. Sie wenden sich voneinander ab. Vielleicht vor Wut oder vor Scham. Weil ihnen die Selbstüberwindung fehlt, einzugestehen das es nicht in Ordnung war, was da grade passiert ist. Vielleicht auch, weil die Wunden zu groß sind und sie Angst vor dem ganzen Blut haben.
Ich mache es, wie viele Menschen auch: Ich verdränge das. Rolle den Draht zusammen und leg ihn in die Kiste mit der Aufschrift: „Besser zulassen sonst Schmerzen.“ und packe alles feinsäuberlich weg. Und vergessen.
Machen wir das wirklich so? Ich erwische mich so oft dabei wie ich da stehe mit den (vielen) Drahtenden und mir überlege, warum das alles so gekommen ist und ob es nicht irgeneine Möglichkeit gibt, zwei Drähte wieder zusammenzuschweißen. Doch wenn man einmal den Mut hatte diesen Draht zu zertrennen geht es das nächste Mal auch. Und vorallem: Man muss beide Enden erstmal wieder zusammenführen, sich mit den Menschen auseinandersetzen und überlegen wie man es wohl wieder heile machen könnte.
Es gibt aber auch Menschen die machen das anders. Mir fallen grad zwei Typen ein.
Typ1 ist der, der versucht alles besser zu machen. Wenn ein Draht mal getrennt worden ist, achtet er bei den anderen noch mehr darauf, dass dies nicht passiert. Ansich nicht falsch. Jedoch muss er bedenken, dass es in Freundschaften immer zu Spannungen kommen kann und der Draht auch sehr strapaziert werden kann. Das heißt jedoch nicht, dass er sofort reißt.
Typ2 ist der, der einfach keine Drähte mehr spannt. Auch er hat eine beträchtliche Sammlung an Drahtenden und den dazugehörigen Folgen. Und er hat kein Bock mehr und Angst vor dem Blut. Seine Konsequenz: Er spannt keine Drähte mehr. Nur die, die noch bestehen, an denen hält er fest, aber alles andere ist im egal.
Ich weiß selbst nicht welcher Umgang der beste ist. Ich weiß auch nicht, ob es wirklich geht, zwei Drähte wieder zusammenzuschweißen.
Ich glaube, man müsste einen ganz neuen Draht spannen. Aber wer freundet sich schon ein zweitesmal richitg an, wenn der Draht einmal in zwei ist?
In diesen Tage sitz ich mit vielen verschiedenen Drahtenden da und weiß nicht was ich machen soll. Es fällt mir schwer es hinzunehmen, dass diese Verbindungen getrennt sind und es tut mir noch viel mehr weh zu sehen, dass Leute mit dem anderen Ende sich nicht darum scheren, die vielleicht sogar die Enden weggeschmissen haben.
Oder sitzen sie in einsamen Nächten auch vor diesen Drähten und ihr Herz ist betrübt?
Wer weiß das schon.
Ich wünschte, ich könnte manche Dinge rückgängig machen. Und ich wünschte, man könnte neue Drähte spannen.

Danke fürs lesen.

Montag, 25. Juni 2007

Die Höhen des Himmels in der Nacht

Es gibt Nächte in denen kann ich nicht einschlafen. Das passiert nicht sehr häufig, aber wenn es passiert ist nichts zu machen. Ich liege wach, drehe mich von einer Seite auf die andere und versuche den Pfad ins Land der Träume zu finden.
Grundsätzlich bin ich ein „guter Schläfer“, also jemand der tag und nacht schlafen kann in fast allen Lebenslagen.
Deswegen weiß ich auch, dass es irgendeinen Grund hat, wenn ich nicht einschlafen kann. Was macht man dann? Liegen bleiben und weiter wälzen? Irgendeiner Person eine SMS schicken und sein Leid klagen und in dem unruhigen Hoffen vielleicht eine Antwort zu bekommen dann einschlafen? Oder lieber lesen? Fehrnsehgucken? Musik hören? Musik machen? Was essen oder trinken? An die frische Luft?
Bevor ich umzog bin ich in solchen unruhigen Nächten immer raus gegangen, hab mich auf den Hof gelegt, auf den kalten und unbequemen Asphalt und bin in den Höhen des Himmels versunken. Egal ob klarer Sternenhimmel, Schleierwolken oder dunkle Wolkenfront. In dieser dunklen, meist kalten Einsamkeit hab ich mich geborgen gefühlt. Warum? Schließlich ist Aspahlt wirklich extrem unbequem und die Geräuschkulisse der Nacht nicht sonderlich ansprechend. Man denke an Vogelrufe, Katzengejammer, undefinierbares Geraschel in Bäumen und Sträuchern und ein paar vereinzelte Autos die mit überhöhter Geschwindigkeit die Bundesstraße entlang brausen. Vielleicht, vielleicht ist es nur das nostalgische Gefühl der Kindheit. Die vertraute Umgebung, die Sicherheit das kein schwarzer Mann aus dem nächsten Gebüsch springt.
Jedoch habe ich diesen Hof nie sonderlich gemocht. Zum Spielen war es oke, doch die ganze Umgebung des Hauses mocht ich ab einer gewissen Zeit nicht mehr sehr und die Nächte die cih draußen unter freiem Himmel vebracht haben waren eher am Ende der Zeit, als wir dort wohnten.
Nein, ich glaube es ist etwas anderes. Denn ich weiß, dass ich es liebe unter freiem Himmel zu liegen, völligst unabhängig vom Ort (z.B. im Urlaub oder auf Freizeiten). Es ist also mehr als Kindheitsgefühle.
Es sind die Höhen des Himmels. Es ist das Gefühl so winzig klein zu sein. Es ist die Gewissheit, dass da noch so viel mehr ist. Dort, hoch über mir. In weiter ferne. Wenn man Glück hat sieht man was davon. Den Mond, die Sterne oder sogar Sternschnuppen, wenn man einen günstigen Ort dazu hat. Und selbst wenn man es nicht sieht, man weiß, dass das Universum da ist, dass es weiter geht.
Natürlich, man könnte dies alles als bedrohlich sehen. Man ist zu winzig in dieser Welt, ein Nichts zu all dem was dort draußen noch ist. Sovieles, was nocht nicht erforscht ist oder nur dürftig.
Ich empfinde es nicht als bedrohlich dort zu liegen unter den unendlichen Höhen des Himmels. Ich empfinde es als beruhigend.
Es beruhigt mich in solchen Nächten, in denen ich keinen Schlaf finde, weil ich über Menschen nachdenke oder mich Bilder immer und immerwieder einholen die mir Angst machen, weil ich weiß, das mein winziges Leben und meine Probleme und das was mich in dieser unruhigen Nacht so bewegt, dass das nicht alles ist. Dass da noch soviel mehr ist. Dass die Höhen des Himmels viel unendlicher sind als ich mir das überhaupt vorstellen kann. Und auch, dass mir diese Gedanken und Bilder keine Angst machen müssen. Denn sie sind ebenfalls winzig, noch winziger als ich. Schließlich sind es „nur“ Gedanken und Erinneurngen.
Hier, in der neuen Wohung und in der neuen Umgebung würd ich nicht unbedingt rausgehen. Ich dneke, die Nachbarschaft wäre etwas sehr verwirrt wenn ein Mädchen auf dem Kirchplatz läge. Und auch der Balkon war heute für mich keine Alternative. Ich zere von den Erinnerungen an die Höhen des Himmels in der Nacht auf dem Hof bei der alten Wohnung, in den Dünen und am Strand an der Nordsee und auf den Bänken auf der Wasserkuppe in der Rhön. Ich bin dankbar, dass ich diese Erinnerungen habe, auch weil sie meistens mit anderen schönen Dingen verknüpft sind. Und ich kann in Frieden schlafen, weil mir wieder bewusst wird, wie klein doch das ist, was mich am schlafen hindert.

Danke fürs lesen.


Donnerstag, 21. Juni 2007

Genug?!

Schön genug für diese Welt?

Samstag, 16. Juni 2007

Vorbote

Eine "künstlerische" Darstellung der Formulierung die mir seit Tagen durch den Kopf geht..

Sonntag, 10. Juni 2007

Is it me?!

Es ist mal wieder Wochenende. Sonntag. Einen Tag den ich damit zu gebracht hab zur Hälfte zu verschlafen, weil ich heut Nacht die Kurve mal wieder nicht gekriegt hab. Ein Tag an dem ich eigentlich nur entspannt hab und Dinge getan, die mich von den (mal wieder) vielen Gedanken in meinem Kopf ablenken sollten. Das Schreiben ist halt immer wieder eine Überwindung. Die letzten Tage waren voll mit Erlebnissen und Begenungen und zwischen drin totale Erschöpfung. So wie mein Alltag häufig aussieht. Das alles (natürlich) gepaart mit unheimlich vielen alten und neuen Gedanken, hängengebliebenen Augenblicken und auch einer ganzen Menge an Fragen an mich, an andere und an Gott.
Ich möchte mich heute der Frage, die mich am meisten beschäftigt stellen oder zumindest ein paar Gedanken zu ihr gefasst bekommen. Und damit hab ich mir kein leichtes Thema ausgewählt. Die Frage, ganz einfach und ohen Zusatz ist:

Steh ich zu dem was ich bin?

Eigentlich eine dämliche Frage, denn: Wer bin ich überhaupt? Was macht mich aus? So eine schöne, klischeehafte Frage einer heranwachsenden Person. Und noch klischeehafter meine Antwort darauf: Ich weiß es nicht.
Aber ehrlich gesagt: Ich muss es auch nicht wissen. Denn wenn ich es jemals wissen werde, dann am Ende meines Lebens und das ist hoffentlich noch nicht allzu bald. Ich kann nur darauf anworten, wie ich mich gebe, was ich tue und denke und vielleicht ergibt sich daraus ein Teil von dem was ich bin.
Ich will hier nicht beschreiben, was ich denke wer oder was ich bin. Das wäre ein seltsames Unterfangen und wahrscheinlich amüsant für Außenstehende (und das sind alle die nicht ich sind :P ) zu lesen.
Nein, ich frage mich viel mehr, ob ich bereit dazu bin, die Konsequenzen für das zu tragen, was ich so tue und denke und fühle. Halt:

Steh ich zu dem was ich bin?

In einem der letzten Einträge schrieb ich, dass mir nachgesagt wird, ich hätte mich verändert. Das sehe ich auch so. Doch es gibt Momente, in denen ich mich vor mir selbst erschrecke oder mich mindestens über mich selbst wundere.
Eine Veränderung des eingenen Denkens durchzumachen ist sehr spannend und intressant. Auch zu sehen, wie andere Menschen darauf reagieren.
Nicht immer ist das wirklich positiv. So gibt es Menschen bei denen ich merke, dass sich durch meine eigene Veränderung auch mein Umgang mit anderen Menschen verändert. Ich stehe neben ihnen wie sonst auch lange Zeit, doch etwas ist anders. ICH bin anders. Und sie vielleicht auch. Denn welcher Mensch mag schon Veränderungen? Das würde bedeuten, dass man umdenken muss. Sich selbst hinterfragen, oder mindestens die Situation. Das bedeutet, dass man seine Meinung überarbeiten muss, vielleicht auch sein eigens Verhalten. Aber man muss es nicht. Man kann Verändeurngen auch einfach beobachten und bevor es einen selbst betrifft abspringen. Was sinnvoller ist, sei dahin gestellt. Sicherlich kommt es auf die Veränderung an und man kann es nicht pauschalisieren.. Aber wenn man, wenn ich beobachte, dass Menschen, die mir nahe stehen diese Veränderung sehen und abspringen (vorallem innerlich), dann tut das weh und ich frag mich:

Steh ich zu dem was ich bin?



Ohne Veränderung wäre es, in erster Linie für einen Teil meiner Umwelt, einfacher. Sicherlich. Und wenn man mich kennt, weiß man, dass es mir manchmal sehr zu schaffen macht, wenn ich sehe das Menschen die mir nahe stehen abspringen, man Dinge nicht mehr mit ihnen teilen kann, manchmal sogar jegliche Kommunikation unmöglich ist. Und dann kommt so eine schwere Frage: Was ist mir wichtiger meine (m.E. positive) Veränderung oder die Angst der Menschen, die das nicht mit ansehen können, aus welchem Grund auch immer? Wenn man das so liest, ist die Antwort schnell gefunden: Natürlich die Veränderung. Im realen Leben ist das leider nicht immer so einfach, vorallem das auch umzusetzten.

Steh ich zu dem was ich bin?

Bleib ich bei meiner Meinung? Lasse ich mich von anderen Dingen einschüchtern? Halte ich das auf Dauer durch? Und was, wenn diese Veränderung gar nicht positiv ist?
Hinterfragung kann manchmal sehr schmerzhaft sein. Dann tut es gut, wenn man an manchen massiven Stellen wundersame Dinge erlebt, die nur durch diese Veränderung entstehen sein können und wenn man dadurch und durch andere Dinge ermutigt wird.
So passierte mir gestern eine wundersame Sache:
Ich war mit meinen Eltern und Fam.Buddeberg junior in Köln. Dort fand in diesen Tagen der Kirchentag statt. Wir waren jedoch nicht zu den Hauptveranstaltungen dort, sondern zu einem Konzert des Liedermachers Gerhard Schöne, der dort OpenAir auftrat (tolles Konzert übrigens :)). Sehr spontan schrieb ich einer Freundin, von der ich wusste, dass sie ebenfalls in Köln war und die ich zum letzten Mal auf meinem 17.Geburtstag sah. Wir schafften es tatsächlich uns in diesem Gewusel von Menschen zu treffen und verbrachten eine schöne Stunde zusammen. Habe es sehr genossen. Wir kennen uns jetzt 1 ½ Jahre und in iherer Gegegnwart war ich schon immer so, wie ich jetzt bin. Nämlich immer mehr ich selbst und nicht irgendetwas angepasstes. Wir trafen uns also und redeten und suchten dann meine Eltern in dem Getümmel und fanden sie und sprachen mit ihnen und setzten uns dann wieder hab. Und ich merkte, dass irgendetwas anders war. Um nicht zu sagen: Es fehlte etwas. Ich brauchte lange, bis ich merkte, was fehlte. Es fehlte das Rollenspiel. Es fehlte, dass ich in der Gegenwart der Freundin und in Gegenwart meiner Eltern mich anders verhielt. Es fehlte das Umschalten zwischen diesen beide unterschiedlichen Verhaltensweisen. Um es auf den Punkt zu bringen: Durch die Veränderungen in meinem Leben verhalte ich mich gleich. Im Umgang mit meinen Freunden und im Umgang mit meinen Eltern – ich bin überall ich selbst. Das war gewiss „früher“ anders.
Als ich das erkannte stieg in mir ein sehr seltsames Gefühlsgemisch auf. Irgendwas zwischen Freude, Scham, Glück und Wehmut und vielleicht auch ein bisschen Stolz.
Und an sochen stellen weiß ich das ich auf die Frage:

Steh ich zu dem was ich bin?

Eigentlich immer gerne mit Ja antworten möchte. Und das ich mir sehr wünsche, dass es viele Menschen gibt, grade in meinem Umfeld und die die mir sehr am Herzen liegen dazu auch stehen wollen. Auch wenn Veränderungen und dieses Selbstbwusstsein bedeutete, dass es Menschen gibt, die das nicht teilen wollen.

Es gibt jemanden, bei dem ich mich oftmals (zu seinem Leidwesen :P) entschuldige, wenn ich viele Worte brauche um  etwas auszurdrücken. Aber dieser Jemand hat einmal zu mir gesagt: „Daran sieht man, wie sehr es dir am Herzen liegt.“

Bei allen, die es bis hier hin durchgehalten haben, bedank ich mich fürs lesen. :)

Und wünsche eine gesegnete Woche mit Mut zum Träumen und dem Willen zu sich selbst zu stehen.


P.S.: An den anonymen Kommentator: Das Lied ist von Blumfeld und heißt "Du und Ich"





Sonntag, 3. Juni 2007

Träume.

Heute ist wieder einer diese Tage, die mit sehr viel nachdenken verbunden sind. Es ist Samstag, das bedeutet, dass ich etwas länger schlafe als sonst, ein wenig mehr frühstücke und den ganzen Tag rumwusel. Und dabei lässt sich viel denken. Über so ziemlich alles was mir in den Sinn kommt. Und somit gehört dieses Tag auch zu denen, an dem ein Gedanke es schafft meine Stimmung komplett umzuschlagen. Wie einst jemand sagte: „Die Fröhlichkeit und die Melanchonie gehen Hand in Hand und wenn du nicht aufpasst, dann übernimmt letztere die Führung.“ Das Gute an diesen Tagen ist: Oft laufen Gedanken nur einmal durch meinen Kopf und werden schnell von anderen abgelöst, sodass ich mich am Ende des Tages nicht mehr entsinnen kann worüber ich nachgedacht hab. Es sei denn, es war ein wichtiger, penetranter Gedanke. So wie heute der Satz, den mir gestern jemand sagte:

„Träume können wahr werden.“

Gut, grundsätzlich keine neue Weisheit. Oder vielleicht doch?
Für mich schon. Und ich befürchte, für viele Menschen die ich kenne ebenfalls.
Heute träumt man nicht mehr.
Heute lebt man.
Heute ist man realistisch.
Heute ist man pessimistisch.
Heute sieht man der Wahrheit ins Auge.
Heute weiß man, wie alles sein wird.
Heute sind TRÄUME altmodisch, naiv, unsachlich und überholt.
Jede Träumerei wird im Keim erstickt.
Ich weiß das von mir selbst. Ich denke viel, ich stelle mir auch viel vor. Aber träumen? Das ist zu riskant. Denn Träume entfachen Sehnsucht und decken auf, dass es noch mehr gibt, was man sich wünscht. Und wer braucht schon Sehnsucht?
Das ist viel zu kompliziert. Dafür müsste sich was ändern oder entwickeln, damit diese Sehnsucht gestillt werden kann.
In meiner Familie gibt es den Spruch: „Wünschen kann man sich vieles.“, der sich auf matrielle Wünsche zu Weihnachten oder zum Geburtstag bezieht. Ich hab ihn irgendwann mal weiter geführt: „Wünschen kann man sich vieles, aber bekommen nur die Hälfte.“ Wenn überhaupt. Wenn Wünsche und Träume sich nicht (sofort) erfüllen, dann tritt Frust auf.
Und was ist mit den Dingen von denen man im Herzen träumt oder sich wünscht? Das zum Beispeil eine bestimmte Situation eintritt oder ähnliches?
Man träumt nicht, weil man nicht die Geduld hat, darauf zu warten, dass sich die Träume erfüllen könnten. Oder man träumt ohne die Hoffnung wirklich zu haben, dass sich diese Dinge erfüllen könnten.
Und was passiert wenn sie sich dann doch plötzlich erfüllen? Dann wird uns klar:

„Träume können wahr werden.“

So erging es mir heute. Ich fand beim ausräumen meines letzten Umzugskartons eine CD wieder, die ich in einer gewissen Zeit rauf und runter gehört hab. Ein Lied hat es mir besonders angetan. Ein Lied, welches eine Liebesbeziehung beschreibt. Und ich träumte: „Ich wünschte, ich könnte dieses Lied mal aus vollestem Herzen singen, weil sich all die Dinge, die beschrieben werden in meinem Leben / in der Liebesbeziehung zu einer Person erfüllt werden. „
Es traten Menschen und mit ihnen Liebesbeziehungen in mein Leben und nie hat sich dieser Traum erfüllt. Immer gab es irgenetwas was nicht ganz passte. Auswirkungen hatte das zwar keine, aber gefreut hat es mich natürlich auch nicht.
Heute, als ich die CD fand, hörte ich sie völlig ahnungslos. Und dann kam dieses Lied. Ich verharrte förmlich in meiner Aktivität und hörte zu und bemerkte plötzlich:
Es passt. Heute. Hier und jetzt. Und zwar genau. Und mein Herz freute sich.

„Träume können wahr werden.“


Aber dazu muss man erst einmal den Mut haben zu träumen. Und man muss Geduld mitbringen. Zwar sollte man nicht sagen: „Ich träume, vielleicht erfüllt es sich irgendwann in aller fernster Zukunft wenn überhaupt..“ genauso wenig wie: „Ich träume, also muss es übermorgen in zwei Wochen wahr werden!“
Man sollte einfach träumen. Ohne Zeit. Nur Träumen. Aber darauf zuleben, dass sie sich ernsthaft verwirklichen können. Und wenn sie es tun: Genieße!

Ich glaube, dass es schwer ist, in der Welt von Heute zu träumen. „Träum ruhig weiter!“ Wie abfällig man das gesagt bekommt. Aber träumen ist auch eigentlich nichts für „die Öffentlichkeit“. Träumen ist für einen selbst. Vielleicht auch für zwei, die im Herzen miteinander verbunden sind.

„Träume können wahr werden.“

Danke für diesen tiefsinnigen Satz.

Und danke fürs lesen.

Samstag, 26. Mai 2007

Ein Gruß

Einen Gruß an die Welt. An die, die das hier lesen. An die, die meine kleine Welt ausmachen.
Diese Wochen sind sehr spannend.
Grundsätzlich ist zu sagen: Mir geht es gut.
Trotzdem reize ich momentan die Belastbarkeit meiner Nerven auf allen Gebieten bis ins äußerste aus. Noch 27 Tage bis zu den Sommerferien. Das heißt, ich habe den Großteil meiner Klausuren hinter mir, darunter auch die Lateinklausur die darüber entscheiden wird, ob ich mein Latinum erhalte oder nicht und neues Land, nämlich meine erste Pädagogikklausur die ein reinster Rausch war und mir eine eins eingebracht hat. Ich kann mich also nicht viel beklagen. Nur dass ich zu wenig schlafe und zu viel anderes mache, so das meine lieben Emotionen und Nerven an manchen Stellen, besonders gerne am Vorabend vor einer Klausur, auf der Strecke bleiben.
Hier, in der neuen Wohung, die nun immer mehr die gewünschten Formen annimmt, habe ich mich sehr gut eingelebt und fühle mich sehr wohl. Das Leben und der Alltag gestalten sich anders. Das betrifft zum Teil nur solche Äußerlichkeiten, wie längere Busfahrten und somit sorgfältigere Plaung der Tagesabläufe (was sich allerdings auf Grund meiner Faulheilt auch in Grenzen hält ;) ), aber auch einfach meine Einstellung an bestimmte Dinge heranzu gehen.
Mir wird nachgesagt, ich hätte mich in den letzten Wochen verändert – das mag sein.
Und ich bin auch froh darum. Auch wenn es für einige Menschen sehr gewöhnungsbedürftig ist, nicht zu letzt für mich selbst, aber es tut mir gut. Ich fühl mich wohl dabei. Und es ist etwas, womit ich nicht so sehr gerechnet hab.
Natürlich hat sowas auch immer seine.. ich sag mal „menschliche Gründe“. Das Glück, was einen überkommt, wenn eine Person in das eigene Herz tritt und dort so viel Gutes anrichtet, dann ist man auch nicht so anfällig für Schwermütigkeit. Womit ich nicht sagen will, dass ich meine nachdenkliche Seite ablegen würde, um Gottes Willen, nein! Diese Seite wird durch diese Beziehung sehr gefördert und auch gefordert und das tut ihr sehr gut.
Und wenn ich mir diese Zeilen so ansehe, dann weiß ich, dass auch eine Schreibblokade nicht wirklich vorhanden ist. Das beruhigt mich ehrlich gesagt.
Vielleicht bin ich zu faul um meine Gedanken aufzuschreiben, vielleicht weiß ich, dass es mich bestimmt ein gewisses Maß an (emotionaler) Kraft kosten könnte, vielleicht sind manche Gedanken wirklich noch nicht reif zum aussprechen. Aber ein paar bestimmt.
Jedoch kann ich auch sagen, dass da was in meinem Kopf wächst, was viel Arbeit wird, aber auch spannend. Mal sehen, was dabei herauskommt.
Etwas, was sehr erstaunlich ist, ist meine Ungehaltenheit dieser Ortschaft gegenüber und auch ihrer Einwohner. Auf Deutsch: Ich hab kein Bock mehr auf dieses Kaff und auch auf sehr viele Menschen nicht mehr. Es verändert sich immer mehr und vieles tut mir dabei nicht weh und das was weh tut das muss trotzdem sein.
Ich erfreue mich meiner (nächtlichen) Gespräche mit meinem Liebsten, an meiner Familie und meiner Freunde außerhalb dieser Stadt, auch wenn ich das mit dem melden noch nicht durchgehend hinbekommen, aber ich geb mir Mühe. Das Leben läuft. Nicht immer grade aber immerhin vorwärts und das ist eine angenehme Beobachtung.
Abschließend noch eine Information Familientechnisch:
Ich bin heute um 03.35Uhr zum zweiten Mal Tante geworden. Meine zweite Nichte heißt: Valentina Sophie Buddeberg. Ich freue mich sehr für und mit ihrer großen Schwester Nele Amelie und natürlich ihren Eltern Tabea und Jan.

Und jetzt als Nachschub, ein paar Liederzeilen aus sehr verschiedenen Liedern die mich heute und in den letzten Tagen sehr bewegt haben. Vielleicht gefällt ja irgendjemanden etwas daraus:
  • Etwas Ruhe und Liebe wäre jetzt schön und vielleicht kann man dann auch Land wieder sehen.
  • You’ll say the world has come between us, our lives have come between us. Still I know you just don’t care.
  • It’s not so easy standing up for truth
  • Und du hast wieder gedacht, dir wären die Hände gebungen. Doch diesmal hast du dein Messer gefunden.
  • Da wo deinen Füße stehen ist der Mittelpunkt der Welt
  • Was würd passieren wenn wir losrennen und nicht zurücksehen?
  • How can I tell you that I love you?
  • Stell dir vor, du hättest keine Angst mehr, vor nichts und vor niemand.
  • Lass jede Faser meines Herzens deinem Ruf folgen, Herr.
  • Is it me you’re looking for?
  • Leben is riskant aber Risiko is herrlich. Doch wer gar ncihts hat, hat auch nichts zu verlieren. Dass du glücklich wirst, kann dir keiner garantieren. Und wenn du das Gefühl hast, du bist tot bevor du stirbst wird es Zeit das du endlich ma lebendig wirst.
  • With arms wide open under the sunlight. Welcome to this place. I'll show you everything.
  • Und der Wind bewegt die Bäume, doch ich bemerk es nicht. Vielleicht deshalb weil ich träume und denke immer nur an dich.

Fühlt euch umarmt.


Samstag, 19. Mai 2007

*möP*

  Heut trampeln wir durch
     Mamas Blumenbeete.

Sonntag, 13. Mai 2007

kritzeleien



Es heißt ja, dass, wenn man beim telefonieren irgendwas vor sich hin kritzelt, dabei tiefe
Wahrheiten rauskommen. NUn, ich telefonier gar nciht so gerne, verbringe dafür grad
glücklich meine Nächte in ICQ-Gesprächen und DABEI können auch kritzeleien entstehen :D
Diese ist von letzter Nacht. :)

lg, Anna. 

Donnerstag, 3. Mai 2007

Schicke Bilder











 





Ein neues Gedicht

Aus gegebenen Anlass ist heute folgendes Gedicht entstanden:

Explosiv

Was für ein Gefühl.
So verwirrt.
So glücklich.
So unsicher.
So fragend.
So entspannt.
So viel was nicht zusammen passt
und trotzdem zusammen auftritt.
Es macht mich nachdenklich,
wühlt mich auf,
stellt mich auf den Kopf.
Und ich weiß nciht wohin mit mir.
Wohin mit dieser
hochexplosiven Mischung an Gefühlen.
Vielleicht sollte man dafür sorgen,
dass sie feinsäuberlich so verpackt wird,
dass sie keinen Schaden anrichten kann.
Vielleicht sollte man dafür sorgen,
dass sie an jede Stelle meiner Seele gelangt,
damit,
wenn sie explodiert,
alles aufgerüttelt und verändert wird.
Doch wird sie je explodieren?
Und wenn ja,
wer sagt mir,
dass es nicht meine Seele zerfetzt?
Jemand wird den Funken werfen.
Es wird etwas passieren.
Nur was,
das bleibt offen.

Anna Buddeberg, 3.5.07


Donnerstag, 12. April 2007

Gedankenblume

Mhh.. da sind die Osterferien fast schon wieder zu Ende und ich kann nur sagen, dass ich Ferien noch nie so erholsam und zufriedenstellend empfunden hab wie diese hier.
Vielleicht liegts am Umzug.
Vielleicht liegts an den Kontakten.
Vielleicht liegts an meinen Gedanken.
Vielleicht liegts an meinem Leben?!

Auf jeden Fall ists toll. =)

Morgen früh gehts noch fürs letzte Wochenende nach Holland in einen CenterPark
mit den Eltern und den Essenern. Darauf freu mich auch, wenn auch nicht
100%ig, denn die Handykosten ausm Ausland sind nicht so erfreulich......

Ja.

Heute haben meine Eltern 30.Hochzeitstag und ich deswegen n bissl sturmfrei
was ich erstmal dazu genutzt hab aufrzuräumen Oo Tjoa.. Um nich zu sagen:
Irgendwas stimmt mit mir nicht :D Aber es ist echt krass, wenn man noch nicht
so lange in einem Zimmer wohnt und es auch noch so schönt findet wird selbst ein
Chaot zum aufräumen motiviert. Eigentlich wollt ich hier ein paar Fotos von meinem
neuen Reich reinstellen, aber ich find die Digicam leider nicht. Demnächst.

Und jetzt noch ein Gedicht (was hoffentlich nicht so komplizert ist :P ), welches
ich vor längerer Zeit mal geschrieben hab - so ungefähr vor 2 Jahren - was aber
heute und die letzten Tage und hoffentlich auch die nächsten Tage so gut passt.
Vermutlich kennen es einige. Ich finds trotzdem passend:

Zu tief

Zu tief ist
die Zuneigung
Zu tief ist
das Vertrauen
Zu tief sind
die Gespräche
Zu tief um
Zuneigung zu übergehen
Zu tief um
Vertrauen zu missachten
Zu tief um
Blicke zu übersehen
Zu tief um
Gespräche zu verachten
Zu tief...

Montag, 9. April 2007

Der Tod eines Traumes

Vielleicht hat er dich
Schon lange begleitet.
Vielleicht war eure Bekanntschaft
Auch nur kurz aber innig.

Doch jetzt sitzt du bei ihm
An seinem Sterbebett.
Sein Atem geht kurz,
seine Hände zittern.

Du sitzt da,
unfähig etwas zu tun.
Sollst du ihn und dich trösten
Oder lieber schweigen?

In deinem Kopf läuft ein Film
Mit all den Momenten
Die euch
Aneinandergebunden haben.

Eure Freuden.
Euer Leiden.
Eure Zweifel.
Eure Ziele.

Und du fragst dich
Was danach sein wird
Und ob du darüber
Jetzt schon nachdenken darf.

Du greifst nach seiner Hand.
Er reagiert nicht mehr,
Dich ergreift eine Furcht
Und du bist wie gelähmt.

Darf man sich
Über soetwas
Freuen?
Denkst du.

Muss man nicht
Bis in alle Ewigkeiten
Tief betroffen
Sein?

Doch du sitzt
An einem Totenbett.
Der letzte Atemzug
Ist getan.

Und du darfst
Trotzdem leben.
Auch wenn der Traum
Gestorben ist.


Anna Buddeberg – 9.4.07



Freitag, 16. Februar 2007

the End

Tja. Und dann ist es plötzlich alles vorbei. Kisten werden fleißig gepackt, Regale auseinander 
gebaut oder komplett verfrachtet. Der VIK (very important koffer) steht offen herum und wartet
darauf mit Kleidung und Kleinkram, die man so für die ersten Tage braucht, gefüllt zu werden und
ich hoffe das ich auch die wichtigsten Sachen einpacke. Wobei ich eh alles einpacke.
Abends fallen alle müde ins Bett, in Gedanken beim neune Tag der wieder mit Kistenpacken und
renovieren und schleppen gefüllt sein wird.
SO ist das Leben. SO ist Umzug. SO ist Chaos. ^^
Mh ja. Werd wohl die nächste Woche(n) kein Internet haben und dachte ich schreib noch ein wenig
vorher.

Es ist nicht einfach neben diesem o.g. äußerlichen Chaos, das innerliche Chaos zu bewältigen.
Es ist nicht einfach Dinge zu verarbeiten und neue Wege zu gehen.
Es bleibt nicht die Zeit. Um Gedanken zu ordnen, sich bei Menschen zu melden.
Man kommt nicht zur Ruhe. ICH komme nicht zur Ruhe.
Und auch das wird sich erst in ein paar Wochen vielleicht wieder einrichten.
ABER:
Es ist wunderbar in dieser chaotischen und anstrengenden Zeit ein paar wenige Lichtblicke zu erhaschen.
So fällt mir momentan eine CD nach der anderen in die Hand, die genau in meine Situation
passt und wo mich Texte unheimlich aufbauen.
Es hat sich nach längere Zeit eine Person bei mir gemeldet, wo ich überglücklich bin, das sie das getan hat.
Denn damit verbunden sind sowohl schöne Erinnerungen an den letzten Sommer, als auch Hoffnungsschimmer
für die Zukunft.
Ich erfreue mich an der Anwesenheit eines Freundes, bei dem ich bei jedem Gespräch mehr merke
wie wichtig er mir ist und wie nahe wir uns doch stehen. Zudem ist ebefalls die Präsenz von einer
anderen Person von großer Wichtigkeit, die, trotz emotional nicht einfacher Lage, immer ein Ohr für
meine konfusen Gedanken hat.
Ich bin dankbar für die Seelsorge die ich bekomme, auch wenn es jedesmal ein Akt ist. Doch >> Gott ist
anders, soviel anders, als alles das. <<
Und ich bin trotz des Chaos gespannt, was auf mich zu kommt.

Und somit melde ich mich erstmal ab für die nächste Zeit.

Mein Dank und Gruß und Lächeln und Umarmung gilt heute Abend:
  • Tobi. Für die tollen Gespräche.
  • Michy. Einfach fürs wieder in meinem Leben sein. =)
  • Jan. Für das viele zum Lachen bringen.
  • Tabea. Für die guten Telefonate.
  • Trude. Für ihren Brief.
  • Perta. Für die Geduld und die weisen Worte.

Der so andersartige, unfassbare Gott segne euch.

In Liebe, Anna.

Montag, 22. Januar 2007

Seelenheil

Ein Lied, welches ich grad durch Zufall gehört hab und es
bewegt mich irgendwie und es passt und so.. : 

Und wenn du nicht mehr staunen kannst, tust du mir leid
Dann hast du keine Chance mehr.
Und wenn du nicht mehr fühlen kannst
ist es vorbei, dann bleibst du ewig leer.
Und wenn du nicht vergeben kannst, vergibst du viel
ist denn deine Weste rein?
Wenn du so weiter leben kannst
erlebst du's nie, dein eigenes Seelenheil.
Du bist nicht mehr das Kind das du mal warst, das ist wahr
obwohl du besser wärst was du mal warst, das ist wahr
Das Kind das in dir schläft, weck es auf
Das Kind das in dir schläft, bring es raus.



Ich glaube, es ist falsch, sich gegen menschliche Dinge wie Gefühle wie Begeisterung und Sehnsucht zu wehren und dass man nicht versuchen sollte sie ausmerzen. Sonst wird man leer und sinnlos. Und doch gibt es immer wieder Menschen, die Gefühle für unangemessen halten und für ein Programm, welches man nach belieben ausmachen und austauschen oder wenigstens herunterfahren kann. Und wenn dann doch Begeisterung oder/und Sehnsucht auftritt schämen sie sich dafür, dass sie ihre Gefühle nicht unter Kontrolle haben.
Was ist das für eine Welt?

Noch zwei Gedanken für diesen Tag:
  • Hauptsächlich stellt sich die Frage, welche Chancen ich aus diesem Chaos ziehen kann
  • "Und dein Vater, der selbst deine geheimsten Gedanken kennt, wird dich erhören." (aus der Bibel, Matthäus 6,6b)

Sonntag, 21. Januar 2007

bilderbild

Nur so..


Samstag, 20. Januar 2007

Info

Für alle die es intressiert: Heute abend ist der dritte Teil
von dem "Louise"-Projekt entstanden. Zu lesen ist es auf
 meiner Hompage (Link rechts unten)unter "Das Projekt".
Über Kritik freu ich mich =) !

Sinn & Unsinn

Auf Grund eines Zitats und einem Gedankenaustausch mit
Tobi, werde ich heute einen Text bloggen, den ich am
6.April 2006 verfasst habe. Doch er passt heute gut und spiegelt,
zumindest in dem Zusammenhang, auch meine heutigen Gedanken
wider:  

Warum leben? Warum dieser krampfhafte Wille zum überleben? Warum die Angst vor dem Tod? Das Leben kann sich in einer Millisekunde verändern und wir tun so als ob wir alles im Griff hätten. Wir schweigen über den Tod und alles was damit zusammenhängt. Warum? Täglich könnten Menschen von uns gehen, die wir meinen zu lieben. Jede Trennung, jedes "Bis morgen!" oder "Bis bald!" ist völlig spekutlaiv. Wir leben in der erhofften Sicherheit: Morgen nimmt alles seinen gewohnten Lauf. Aber wird es so sein? Und was ist überhaupt der "gewohnte Lauf"? Es ist nicht richitg sich in Zukunftsfragen zuverlieren. Aber ist es denn richtig sich dem Alltäglichen nicht zu stellen?

Es folgt darauf eine Passage an einer Person persönlich, welche ich euch hier vorenthalte. Zum einen, weil es nicht aktuell ist und zum anderen weil ich es nicht will und die entsprechende Person vermutlich
auch nicht. Der nächste Text ist eigentlich völlig unabhängig von dem ersten:

Der Mond

Hell, voll, rund un klar leuchtet er vom Himmel herab. Selten sind die Nächte geworden, in denen er dies in seiner vollen Intensität tut. Eigentlich leuchtet er auch nicht, eigentlich ist er nur da und strahlt durch die Sonne, die ihn anstrahlt. Er leuchtet immer für mich, Nacht für Nacht. Aber oft nur teilweise. Aber er tut es, kann gar nichts dagegen unternehmen. Er steht Nacht für Nacht am Himmel und leuchtet, ob es ihm passt oder nicht. Natürlich gibt es Nächte, wo sich dunkle Wolken vor ihn schieben und selbst kleine Schleierwölckchen kommen
ihm in die Quere. Deshalb kann ich ihn nicht immer sehen. Deshalb kann er mir nicht immer den Weg leuchten. Aber trotzdem weiß ich, dass er da ist, dass er leuchtet, auch wenn ich ihn nicht sehe. Er ist der Stellvertreter für die Sonne, jede Nacht im Dienst. Der Hoffnungsschimmer darauf, dass die Sonne noch
scheint, dass die Nacht vorbeigeht. Und so bist du für mich ein Mond in der Nacht. Ein Stellvertreter Gottes.
Er hat dich dort hingestellt und er strahlt dich an und du leuchtest in der Nacht, ob es dir passt oder nicht, für mich. Du gibst mir die Hoffnung, dass Gott da ist und seine Versprechen hält. Du bist immer im Dienst. Auch wenn du dich manchmal nicht so verhälst. Auch wenn sich dunkle Wolken zwischen uns schieben, weiß ich doch, dass du leuchtest.

Vielleicht sollte man Texte vorher lesesn, beovr man sie abtippt. ^^ Klingt vielleicht etwas schnulzig, aber nciht unrealistisch, find ich.

Und was sagste nun dazu? =)

Dienstag, 16. Januar 2007

stillgestanden - ausrasten

Und wieder geht ein seltsamer Tag zuende.
Anscheinend besteht diese ganze Woche nur noch aus
seltsamen Tagen. Naja, man gewöhnt sich ja vielleicht
dran Oo. 

°°Die Welt schaut rauf zu meinem Fenster. Mit müden
Augen, ganz traurig und stumm. Ich bin  hier oben
auf meiner Wolke..°°


Auf meinem Weg von der Schule bis nach Hause hatte
ich heute eine nette (alberne) Person als Begleitung dabei
mit der ich mich über den Sinn und vorallem den Unsinn
von Buslisten und Zickenterror unterhalten habe. Dieses  
Person sagte dann: "Eigentlich sollte man einfach direkt
sein." Und ich dachte mir: Schlaues Kerlchen! Direkt auf
Menschen zu gehen. Ihnen aufs Wort genau sagen was Sache
ist.. oder was nicht Sache ist. Und aufhören mit dem "Nach vorne
Lächeln und nach hinten kotzen". In Gedenken an eine Person
die zur Zeit leider nicht unter uns weilt, kann ich mir das nur von
ganzem Herzen wünschen, dass wir damit anfangen.. Nein, das
ich damit anfange.
Es ist grausam stillzustehen und sich fesseln zu lassen. Fesseln von
Menschen, die eigentlich selbst nicht auf ihr Leben klar kommen.

Ich habe gestern Abend seit langem Mal wieder das Gefühl
verspürt, wie es ist wenn das Herz sich wehrt. Gegen Ungewissheit
und Verletzung und Erniedrigung und Hilflosigkeit. Es fühlte sich so
an, und auch wenn dir der Vergleich hinken zu scheinen mag, wie
ein schlüpfendes Küken. Etwas, was zu groß geworden ist für
die Umgebung, für die Grenzen.

Und auch wenn mir jemand sagte, dass mein Wunsch etwas
klischeehaft ist: Ich würd gern ausrasten. Mit Farbe gefüllten
Wasserbomben auf Wände schmeißen, einfach mal laut
schreien, einfach mal zu schlagen, einfach mal lieben.

Und ich sitz hier und male mir dir Dinge aus und fühle mich
immer noch gefesselt. 

Um nicht zu sagen: Es ist zu hell zum schlafen und zu dunkel
zum träumen.

Ich glaub ich hör mal auf, weil hier eh nur kleine Fetzen ankommen.
Aber vielleicht waren es wichitge Fetzen?

Was weiß ich...

Für jemanden, auch wenn ich nicht weiß ob es so passt:

*Ich glaub du vergisst: Es gibt dich nur einmal auf Erden -
und ich mag dich so wie du bist.*

Freitag, 12. Januar 2007

am boden.

In lauen Sommernächten schleich ich mich eigentlich gerne 
heimlich raus und lege mcih mitten auf den Asphaltboden und 
starr in den Himmel. Momentan hab ich eine Sehnsucht danach.
Die unendliche Höhe des Himmels über mir und mit dem Blick
fern. Ich sagte grad zu jemanden, Momentan denk ich viel über
denn Sinn nach und nur wenig Sinn find ich überhaupt.Ich fühl mich
so als ob ein Stück von mir getrennt und eingefroren wurde.
Entweder lerne ich damit zu leben das der Teil weg ist oder
ich muss warten bis man es wieder auftauen darf... Das gibt
keine gute Grundlage für einen gedankenversunkenen Tag.



Dann ist es gut wenn man gut Musik hat.
Nicht sowas wie den Ohrwurm von heut morgen:
                "Ich wünschte ich wäre bald zu Hause.
                 Ich wünschte ich wäre jetzt bie dir.
                 Ich wünschte ich wäre bald zu Hause.
                 Ich wünschte du wärst jetzt bei mir."
Nein, auch wenn es stimmt ist es nicht sinnvoll.
Aber das hier, das tat gut heute:

Die Sonne geht unter, die Menschen geh'n nach HAus
nach einem langen Tag, nach einem langen Tag.
Am Horizont beginnt der Himmel rot zu brennen
und sie rennen doch nur innerlich
und Außen sieht man's nicht.
an einem anderen Ort zu gleichen Zeit
versammeln sich die Engel machen sich bereit.

Und am Ende eines Tages
legt sich eine Hand uaf unseren Schmerz
auf unseren Schmerz.


Irgendwie beruhigend, find ich.
Mein Dank gilt heute dem Lis-chen und der Sarah. Thank you for being there.

Und nun geht ein komischer Tag zu Ende.

Gute Nacht.




Mittwoch, 10. Januar 2007

tja...

Heute ist ein komischer Tag.
Zu dem was heute passiert ist und wie es mir damit
geht sind mir mindestens auf Anhieb 10 Lieder eingefallen
die das zumindest teilweise beschreiben. Aber irgendwie
 konnt ich mich mit allem nicht so anfreunden. Zumindest  
passten sie dann wieder nicht so gut, als das ich sie hier 
bloggn könnte. Also greif ich auf ein Lied zurück, was mich 
seit ... gestern sehr bewegt.

Wenn die Stürme um mich toben, 
steh mir bei.
Wenn die Stürme um mich toben,
steh mir bei.
Wenn die Welt mir zu schwer wird,
wenn ich mich in ihr verirr.
Du, der jede Last erträgt,
 steh mir bei.
Wenn ich schwach bin und mich fürchte,
steh mir bei.
Wenn ich schwach bin und mich fürchte,
steh mir bei.
Wenn mein Weg nicht weiter geht
und kein Mensch mich noch versteht.
Du, der alle Wege kennt,
steh mir bei.
Du, der alle Wege kennt,
steh mir bei.


( von: Rosenbrock&Böttcher)

Ich wünsche mir übrigens, dass den Menschen, denen das Herz auch grad so weh tut, denselben Frieden zuspricht wie mir.

Samstag, 6. Januar 2007

Hundert Fragen

Hab ich gefunden und mir war langweilig.. ;): 

1.) Wo bist du geboren? Hagen-Hohenlimburg-Elsey

2.) Kosenamen? Anna. Annetschin

3.) Wie ist die Farbe deiner Augen? Blau-grau

4.) Und deine Haarfarbe? Normalerweise Dunkelblond

5.) Wie groß bist du? 1,73 oder so

6.) Hast du Geschwister? Jep, vier Schwestern

7.) Bist du vergeben? Ja. =)

8.) Was für ein Anhänger ist an deinem Schlüssel? So’n Giraffentier und Das Brasielnschlüsselband

9.) Was hast du zuletzt gegessen? Frühstück.. Brötchen oder so.

10.) Welches Lied hörst du gerade oder was war das letzte, das du gehört hast? It’s a beautliful day (lief im Radio)

11.) Was nervt dich im Moment am meisten? Umzugskartons packen

12.) Was hast du im Moment am liebsten? Die Vorfreude auf die neue Wohnung.

13.) Hast du je einen Menschen so geliebt, dass er dich zum weinen brachte? Sicher.

14.) Was würdest du mit auf eine einsame Insel nehmen? Neben Überlebenswichtigen Dingen.. mh.. jemand zum reden, Musik und Zeug zum schreiben.

15.) Welches ist dein Lieblingsgetränk? Mhh. Trink momentan eh zu wneig.. Wasser und Milch.

16.) Was ist dein Lieblingsessen? Leckere sachen mit Nudeln.

17.) Was hast du für Hobbies? Nachdenken, Lieder schreiben, Gitarre spieln und mit Freunden reden.

18.) Was liegt gerade direkt neben dir? Links: Eine Schlafanzughose, benutze Tachentücher und eine halb ausgetrunkenen Wasserflasche. Rechts: Mein Army-Rucksack, eine Kerze und eine gestreifte Socke.

19.) Was ist dein Lieblingssender? Sat.1

20.) An welchem Ort möchtest du gerne mal geküsst werden? Irgendwo an der Nordsee

21.) Was ist der seltsamste Name den du je gehört hast? Ortrud.. ;) :-*

22.) Welchen Film hast du zuletzt im Kino gesehen? Happy Feet

23.) Wo willst du deine Flitterwochen verbringen? Irgendwas im Norden, Skandinavien so..

24.) Hast du schon mal einen Autounfall gehabt? Nein.

25.) Welches Buch hast du zuletzt gelesen? About a boy

27.) Worauf schaust du beim anderen Geschlecht? Mund, Hände, Augen

28.) Was hast du für ein Hintergrundbild? Das Schuhbild „together“ von der kuhlen Fotoaktion mit dem Tobi

29.) Wen bewunderst du? Eigentlich niemanden so dirket.

30.) Was ist zurzeit dein Lieblingslied? Keine Angst von Wir sind Helden

31.) Wie viele Kinder willst du einmal haben? Und was? Eigentlich gerne vier.. ^^ Was ist mir egal.

32.) Welches ist dein Lieblingsfilm? Patch Adams, Elisabeth Town, Stolz und Vorurteile, Tatsächlich Liebe.

33.) Wann hast du das letzte mal geweint? Am Silversterabend würd ich mal sagen-

34.) Wie ist das Wetter gerade? Nass und zu warm für Winter-

35.) Magst du Blumen? Welche? Oja.. Gerbera.

36.) Redest du viel? Ich befürchte schon. Zumindest wenn ich mich wohl fühl.

37.) Bist du abergläubisch? Nee.

38.) Glaubst du an Liebe auf den ersten Blick? Bedingt ja.

39.) Glaubst du an Gott? Yeah.

40.) Was ist die beste CD, die du hast? Keine Ahnung.

41.) Was ist die peinlichste CD die du je gekauft hast? Keine, denn wenn cih mir schon Cds kaufe dann wohl bedacht :D

42.) Wer ist die lustigste Person, die du kennst? Johannes und Jonas vom Camp ^^ Aber auhc Alex und das Lieschen und Matthias und Jan... und überhaupt :P

43.) Wer ist die bestaussehende berühmte Person? Hugh Grant? ;) und Keria Knightly

44.) Glaubst du an Wunder? Muss ich, sonst wäre ich aufgeschmissen.

45.) Mit wie viel Kissen schläfst du? 2 oder so.

46.) Dein Lieblingszitat? „Haben Sie noch jemand dabei? N Kolibrie unterm Ärmel oder so?“ (Helge Schneiders Vogelhochzeit)

47.) Was ist für dich das Schlimmste? Menschen zu verlieren und Abschied zu nehmen.

48.) Was ist das schönste Gefühl? Richtig kuhel Lobpreis und wenn mein Freund mich gaaaanz lange in den Arm nimmt.

49.) Was sind deine Lieblings-Jungs-Namen? Benjamin und Leonard.

50.) Und deine Lieblings-Mädchen-Namen? Emily und Alice.

51.) Welches ist deine Lieblingsfarbe? Bin recht farbenfroh. ^^

52.) Hast du Piercings? Nee.

53.) Hast du ein Tattoo? Auch net.

54.) Wo kaufst du am meisten ein? Eigentlich gar nicht.

55.) Gewitter und Sturm. Spannend oder schrecklich? Kommt auf meine Verfassung und den Aufenthaltsort an.

56.) Nimmst du Drogen oder rauchst du? Nein. :D Doch Shisha ab und an mit Thomas.

57.) Welches ist dein Lieblingsferienort? Cuxhaven ist toll.

58.) Was sammelst du am liebsten? Alles was ich mit bestimmten Personen verbinde. Gibt dazu richte „Akte“.. :P

59.) Welches Shampoo benutzt du? Pantene pro-V oder Balea.

60.) Sind deine haare kurz? Nicht so wirklich

61.) Welche Sportarten magst du? Speerwurf ^^

62.) Magst du Shopping? In Holland ja ind Deutschland nein.

63.) Wie viele Telefone hast du zu Hause? Insgesamt wohlsechs, aber davon ist nur eins mein Handy.

64.) Wie viele Fernseher hast du daheim? Zwei.

65.) Was machst du, wenn du gelangweilt bist? Gitarre spieln und Fehrseh gucken.

66.) Was ist dein Traumberuf? Sozialarbeiterin.

67.) Auf welcher Seite schläfst du? Momentan aufm Bauch.

69.) Welches Auto willst du haben? Eigentlich ist mir das Wurst. Aber ich mag so Famileinbusse.

70.) Bist du lustig oder seltsam? Ich würd sagen seltsam, aber das macht mich immer wieder lsutig. Zumindest lachen meine Freunde viel ;)

71.) Was ist deine Glückszahl? Nee.

72.) Wenn du die Möglichkeit hättest, dich einfrieren zu lassen und nach 1000 Jahren wieder auftauen zu lassen, würdest du´s tun? Nein danke.

73.) Betest du? Ja.

74.) Bist du nachtragend? Manchmal mehr, manchmal weniger. Aber bei ernsten Sachen eher weniger.

75.) Bist du Rechts- oder Linkshänder? Rechtshänder, kann aber auch viels mit links, wenn ich will :P

76.) Hast du schon mal versucht dich umzubringen? Nein...

77.) Möchtest du studieren? Wahrscheinlich schon.

78.) Bist du jemals für ein Verbrechen bestraft worden? Je nachdem wie man „Verbrechen“ und „Strafe“ definiert vielleicht schon..

79.) Wie findest du Talkshows? Langweilig.

80.) Hast du schon mal geglaubt, du müsstest sterben? Ja.

81.) Bist du kitzelig? Ja und das auch ncoh an ungünstigen Stellen. *Schal umwickel*

82.) Welche Religion hast du? Ich bin Christ.

83.) Hast du Narben? Ja, eine ganz kleine direkt überm Auge z.B.

84.) Wie oft machst du Ganzkörperpflege (duschen,…)? Oft würd ich das nicht nenne, aber so das es reicht.. ^^ (keine sorge.. :P)

85.) Was war dein schlimmster Alptraum? Das willst du gar nicht wissen..

86.) Trägst du Brillen oder Kontaktlinsen? Nein, auch wenn ich wen manchmal nicht scharf sehen kann.. Aber auf Dauer wird’s wohl was, dann aber Brille.

87.) Was ist dein größtes Talent? Schriebn würd ich jetzt mal so spontan sagen.

88.) Kannst du gut Menschen zuhören? Ich glaub schon.

89.) Welches ist deine Lieblingseiscreme? Ähm... Was weiß ich, bin da sehr spnaton.

90.) Was machst du hiernach? Endlich mla was aufräumen hier.

91.) Was ist der größte Fehler den du je begangen hast? Das kann ich nicht so dirket sagen.

92.) Dein erster Gedanke, wenn du morgens aufwachst? SCHLAFEN!!!! Und dann: Was hab ich geträumt?

93.) Dein Lieblingsort? Pff. Vielleicht Waldwiesen?

94.) Wo siehst du dich in 10 Jahren? Hoffentlich erfolgreich meinStudium beendet, verheiratet und mindestens schon zwei von den vier Kindern :D

95.) Wird dir schlecht beim Fahren? Ja, ab und zu schon...

96.) Hast du einen Lieblingstag in der Woche? Nein, kommt auf den Stundenplan an..

97.) Sommer oder Winter? Frühling.

98.) Deine Lieblingsseite im Netz? www.annas-gedankenflug.blogspot.com

99.) Was ist dein Lieblings-Disney-Film? Ähm.. Weiß nicht.. Narnia =)

100.) Was wolltest du schon immer mal laut sagen? Fang an zu leben!


Freitag, 5. Januar 2007

Rohbau

Die Arbeiten in der neuen Wohnung gehen gut vorran. Im Moment befindet sie sich im Rohbau, d.h alle Wände kahl, ohne Tapete etc., und zum Teil aufgerissen, da die ganze Elektrik neu gemacht wurde.. Hier ein paar Eindrücke..

Kabelsalat aus der Dose.
Besagte Tapetenschichten.

Der "Arbeitsstille-Kaputtmacher"

Der direkte Blick aus meinem neuen Zimmer.


Die Bewohnerin meines neuen Zimmers.

Kaffeepause.

Was WEIß ich.


Das sieht man, wenn man aus dem neuen Wohnzimmerfenster sieht und seine Augen nach oben richtet. Nicht schlecht, was?

Allgemeines Renovierchaos.


Soviel dazu.. :)

Donnerstag, 4. Januar 2007

Von Himmel und Wolken

Es ist mir grad gelungen ein paar schlaue Gedanken in einen 
Songtext zu verwursten und dieses Lied gefällt mir
sogar richtig gut :) . Vielleicht noch so viel dazu: Es ist in erster Linie für Matthias und er weiß auch warum *rübergrinz* , aber mir fallen da noch so n paar andere Menschen ein zu denen es passt.. Lest mal:

Blauer Himmel

Dein blauer Himmel ist so
wunderwunderschön
und dort ist keine einzige
Wolke am Horizont.


Und du zeigst jedem deinen
wunderschönen blauen Himmel
und du lächelst, ja du lächelst,
weil du nicht mehr ander kannst.
Und dann drehst du dich um schweigst
und heulst, ja du heulst.

Dein blauer Himmel ist so
wunderwunderschön
und dort ist keine einzige
Wolke am Horizont
.

Denn all die großen und kleinen Wolken
hast du einfach fortgeschickt.
Und du tust so, als ob sie
nie da gewesen wären.
Und jetzt siehst du das Gewitter
hinter deinem blauen Himmel
und du weißt nicht wie du
es verhindern sollst.

Dein blauer Himmel ist so
wunderwunderschön
und dort ist keine einzige
Wolke am Horizont.


Der Donner grollt schon tief
und du heulst immer noch
um deine blaue Himmelsfasade,
die den grauen Himmel versteckt.
Und dann kommst du zu mir und fragst:
"Ja was soll ich denn nun machen?"
Und ich geb dir einen Vorschlaghammer
in die Hand.

Dein blauer Himmel ist so
wunderwunderschön
und dort ist keine einzige
Wolke am Horizont.



Reiß ihn einfach ein
deinen schönen blauen Himmel,
mach sie nieder deine nichtsnützige Fasade.
Du wirst sehen, nachher geht es dir dannsehr, sehr viel besser.
Denn auch an grauen Himmeln
scheiint öfter mal die Sonne.

Dein blauer Himmel ist so
wunderwunderschön
und dort ist keine einzige
Wolke am Horizont.


Dein grauer Himmel
ist einfach ein Teil von dir und
desto öfter du ihn versteckst,
destö größer wird das Gewitter,
was du nciht verhindern kannst.
Also reiß ihn ein, deinen blauen Himmel.
Reiß ihn ein.

Dein grauer Himmel ist so
wunderwunderschön
und manchmal gibts viele bunte
Wolken am Horizont.
Dein grauer Himmel.
Dein grauer Himmel.

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