Freitag, 20. November 2015

Finish up!

Stell dir vor, du arbeitest an irgendeinem Projekt, das du gerne machst. Das muss noch nicht mal besonders ernstlich sein, kann es aber: Du liest ein gutes Buch, du schreibst deine Masterarbeit, du bastelst etwas, du gewöhnst dir etwas an oder ab. Was auch immer. Stell dir vor, dass du gut voran kommst und schon über die Hälfte geschafft hast! Du kannst dir schon vorstellen, wie du das Projekt beendest, wenn es etwas praktisches ist, wie es ausschauen wird. Und dann, kurz vor Schluss, hast du plötzlich keine Lust mehr. Das Projekt, dass dir Freude bereitet hat und/oder so wichtig war, liegt plötzlich völlig unattraktiv in der Ecke und du machst alles – nur nicht das Projekt zu Ende.

Klingt komisch? Ich beobachte dieses Phänomen bei mir und bei Menschen um mich herum immer häufiger. Man macht irgendetwas und hat vielleicht sogar Erfolg, übersteht die Anfangsphase, kämpft sich durch das Durchhalten und die Ziellinie ist endlich sichtbar und plötzlich ist alle Motivation raus. Andere Dinge sind wichtiger. Es scheint plötzlich nicht mehr wichtig, dass Ziel zu erreichen. Der Weg ist scheinbar doch das Ziel und das Ziel ein Ende.

Ich glaube, hier liegt oft das Problem: Das Ziel sieht aus wie ein Ende. Wie geht es weiter? Was ist mein nächstes Projekt, mein nächstes Buch, meine neue Herausforderung, mein nächster Lebensabschnitt? Was ist, wenn ich erreiche, was ich will und ich merke, dass es doch noch weiter geht? Dass ich mit dem Erreichen des Ziels entweder doch nicht die Zufriedenheit erreicht habe, die ich mir erwünsche oder aber neue Herausforderungen kommen, denen ich mich (wieder) nicht gewachsen sehe?

Manchmal scheint es leichter, „immer so weiter zu machen“, auch wenn das eigentlich ermüdend und langweilig ist. Manchmal ist der Anblick des Ziels aber auch ein Bewusstwerden der bisherigen Leistung, der Kraft und Zeit die man investiert hat (wie gesagt, nicht alles ist gleichermaßen ernstlich). Und vielleicht fühlt man sich genau dann müde und motivationslos, weil man doch schon so vieles geschafft hat.

Und ja: Es ist toll zu sehen, was man schon geschafft hat! Aber 3/4 sind eben nicht ein Ganzes. Und etwas zu beenden, etwas zu komplettieren, zu erreichen, was man sich vorgenommen hat – das ist die Kunst. Es ist eine Kunst, anzufangen und den werten Hintern hochzubekommen. Es ist eine Kunst, durchzuhalten und nicht aufzugeben. Aber es ist auch eine Kunst, abzuschließen und zu Ende zu bringen.

Denn eigentlich funktioniert das Leben so: Es geht weiter. Wenn du ein Projekt abschließt, dann geht es weiter. Das ist nicht doof, sondern immer eine Chance. Du bist schon so weit gekommen, warum jetzt so tun, als sei das Ziel nichts wert? Ein nicht erreichtes Ziel ist kein Weltuntergang, aber es ist auch nicht das, wofür du das Ziel gesetzt hast! Ziele sind da, um erreicht zu werden und nicht nur zur Motivation, um überhaupt anzufangen. Limonade gibt’s nach der Zielgraden! Also mach weiter und hör auf, aufzugeben. Egal wann.

Auf baldigst.

Sonntag, 15. November 2015

Von Mücken und Elefanten.

Treffen sich eine Mücke und ein Elefant.
Sagt die Mücke: „Elefant, ständig behaupten Menschen, ich wäre du!“
Sagt der Elefant: „Sind die Menschen dumm? Du bist doch viel kleiner als ich.“
Sagt die Mücke: „Ich verstehe es auch nicht. Aber wenn ich vorbei fliege und mich irgendwo niederlasse, bekommen sie Angst und werfen Sachen nach mir! Sie seufzen, schreien und jammern und sagen immerzu: Was für ein großer Elefant ist das in meinem Leben! Dabei bin ich doch nur eine Mücke!“
Fragt der Elefant: „Und was machst du dann?“
Sagt die Mücke: „Ich fliege um sie herum, um ihnen zu zeigen, dass ich doch nur eine kleine Mücke bin. Aber sie hören nicht auf nach mir zu schlagen und sind den ganzen Tag damit beschäftigt, mich loszuwerden. Weil ich ihnen so eine große Last bin.“
Da lacht der Elefant: „Du bist ihnen eine Last? Du kleines Ding? Wenn sie dich einmal gezielt treffen, bist du platt! Was würden diese Menschen nur tun, wenn ein echter Elefant in ihrem Wohnzimmer sitzen würde?“
Sagt die Mücke: „Ich glaube, sie würden dich nicht bemerken.“
Fragt der Elefant: „Warum das denn nicht? Ich bin groß und dick und schwer und versperre ihnen den Weg!“
Sagt die Mücke: „Aber sie stören sich nicht an großen Dingen, die ihnen das Leben schwermachen. Die integrieren sie irgendwie. Aber kleine Dinge, die um ihren Kopf schwirren und eigentlich leicht loszuwerden sind, denen schenken sie ihre volle Aufmerksamkeit.“
Sagt der Elefant: „Also müsste ich fliegen können, damit sie mich bemerken?“
Sagt die Fliege: „Ich glaube schon. Und du solltest summen lernen. Das nervt sie scheinbar tierisch.“
Sagt der Elefant: „Komische Menschen.“
Sagte die Fliege: „Wem sagst du das.“

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Aus tiefstem Herzen

Ich sage, was ich denke, damit ich weiß, was ich denke.“ Im Gespräch mit anderen Menschen habe ich manchmal das Gefühl, dass dieser Satz ganz treffend ist. In guten Gesprächssituationen kann es passieren, dass man plötzlich Worte für etwas findet, was man vielleicht noch nie richtig in Gedanken formuliert bekommen hat. Manchmal geben sich Menschen aber auch nicht so viel Mühe, ihre Gedanken in ihrem eignen Köpfchen zu verarbeiten, sondern hauen einfach alles raus, was ihnen durch den Hirnkanal rennt.

In meinem Kopf sind eigentlich immer mehr Gedanken als ich jemals aussprechen könnte (außer ich würde 24 Stunden am Stück reden und selbst dann bin ich mir nicht sicher, ob alles gesagt werden könnte). Ich weiß, dass es gar nicht notwendig ist, alle meine Gedanken zu teilen. Manches ist völlig unwichtig, manches nur für mich wichtig. Anderes ist „nicht geeignet für die Öffentlichkeit“ und wieder anderes traue ich mich nicht, auszusprechen. Vieles mache ich mit mir in meinem Kopf aus. Das kann gut sein. Ich finde es erstrebenswert, nicht alles immer rauszuplappern, sondern sich seiner Worte und ihrer Wirkung bewusst zu sein, egal in welchem Zusammenhang. Wenn man für etwas Feuer gefangen hat, passiert es natürlich schneller, dass man sich in einem Thema ereifert (egal ob es die Ohren der anderen so interessiert wie einen selbst). Aber oftmals kommt aus meinem Mund weniger als das, was eigentlich in meinem Kopf und meinem Herz sind.

Dabei ist es so viel Wert, dass Herz sprechen zu lassen. Nicht unbedingt aus der wilden, akuten Emotion heraus, sondern aus dem stillen, tiefen Herz. Denn wenn man das, was in der Stille und in der Tiefe des Herzens sitzt, nicht ausspricht, kann es so schnell passieren, dass Menschen sich nicht ernst genommen, nicht wahr genommen, nicht wert geschätzt fühlen. Weil die oberflächlichen Worte (die sogar dieselbe Intention haben können) nicht dieselbe Wirkung haben. Es kann heilsam sein, nicht nur das Endprodukt der Gedanken und Gefühle dem Gegenüber entgegenzuhalten, sondern auch die Hintergründe, den Weg dort hin auszusprechen. Nicht um sich zu rechtfertigen oder einen Seelen-Stripteas hinzulegen, sondern um dem Endprodukt mehr Tiefe und mehr Herz zu geben. Denn in der Tiefe wachsen die Herzbeziehungen. 

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Abstand gewinnen.

Jahrelang habe ich Tagebuch geschrieben. Weil ich bekanntermaßen gerne schreibe und manche Lebensmomente gerne festhalte und manchmal einfach „mein Hirn freischreiben muss“. Gerne passiert das aus der akuten Situation heraus.

Liebes Tagebuch. Heute ist alles Scheiße.
Liebes Tagebuch. Heute ist alles toll.
Liebes Tagebuch. Ich bin müde.
Liebes Tagebuch. Ich kann nicht schlafen.

Ich schreibe dann quasi „im Affekt“ - also aus der Situation heraus. Ich gebe dem akuten Gefühl, dass mein Herz scheinbar übermannt, Raum auf dem Papier, vor allem damit es nicht mehr so viel Platz in mir drin einnimmt. Dieser Weg ist aber nicht gut durchdacht. Denn zum einen schreibe ich nicht ALLES auf, also nicht aus jeder Emotion. Besonders schöne Momente will ich nicht „an das Papier verschwenden“ sondern in meinem Herzen festhalten, besonders blöde Momente schreibe ich auch nicht auf, weil ich mich ja nicht für immer an diese oder jene vielleicht peinliche Situation erinnern will. Zum anderen ist das Gefühl nach dem Aufschreiben nicht besonders. Keine Erleichterung. Kein Umdenken. Es bringt mich nicht weiter. Im Gegenteil:
Ich habe beobachtet, dass ich weniger Tagebuch geschrieben habe, weil mir dieses Buch zu einer Müllhalde meiner nervigsten Emotionen wurde.

Vor einiger Zeit habe ich eine Lösung gefunden: Ich schreibe nicht mehr über das Heute, nur noch über das Gestern!

Liebes Tagebuch. Gestern war ein anstrengender Tag.
Liebes Tagebuch. Gesten war ein schöner Tag.
Liebes Tagebuch. Gestern war mein Kopf voll Gedanken über...

Es ist eine Reflexion. Versuch dich jetzt mal an das zu erinnern, was du gestern Nachmittag gegen 15:30Uhr gemacht und gedacht hast. Das kann man kaum mehr so genau nachvollziehen.
Und wie war deine Stimmung gestern Abend? Man behält viel mehr einen Gesamteindruck.
Mit etwas Abstand ist gar nicht mehr alles scheiße, sondern vielleicht nur eine Situation, die einem nicht geschmeckt hat. Die wilden Emotionen sind nicht mehr präsent, sondern der ruhige Kern wird sichtbar.

Dafür sind zwei Sachen nötig: Ruhe und ein bisschen zeitlicher Abstand. Mancher Pups, der einem an einen Tag zu quer sitzt, ist am nächsten Tag schon wieder vergessen. Und anderes ist dafür wesentlich wichtiger, was vielleicht in der erlebten Situation noch gar nicht zu fassen war.

Bei manchem denke ich mir inzwischen „Oh, ich freue mich das morgen in mein Tagebuch zu schreiben!“ Das geschieht dann nicht immer, weil es am nächsten Tag gar nicht mehr so wichtig ist. Und manchmal ist es genau das, was sich festzuhalten lohnt.
Und die ganzen alltäglichen Querelen bekommen nicht mehr so viel Aufmerksamkeit und sind deswegen auch (manchmal) weniger nervig. Reflexion, das tut gut!




Donnerstag, 1. Oktober 2015

Im Affekt!

Als ich zur Schule ging, kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Klassenkameraden, bei der der eine  mit einem Gegenstand auf den Kopf des anderen einschlug. Das Entsetzen war groß und zog eine Menge Konferenzen nach sich, aber noch bevor dem Schlagenden irgendein Vorwurf gemacht werden konnte, rief er – in meiner Erinnerung beide Hände abwehrend in die Luft streckend: „Das war im Affekt!“

Da hatte jemand ein schlaues Wort aufgegriffen und gleich mal angewendet. Denn es bedeutet, dass er nicht nachdenkend gehandelt hat, sondern aus einem erregten Gemütszustand heraus und deswegen nicht unbedingt im vollen Maßen bestraft werden kann.

Diese Rechtfertigung ist mir sehr ins Hirn gebrannt. Es klang so, als ob damit alles entschuldigt sei. Aber ist es da?
Können wir uns (jetzt mal fernab von großen juristischen Fragen) damit rechtfertigen, dass wir „im Affekt reagiert haben“? Dass uns die Emotionen überrannt haben und wir keinen „kühlen Kopf“ bewahren konnten? Dass wir nicht die Klappe halten konnten? Sind wir frei von Schuld, wenn wir die Kontrolle verlieren?
Ich glaube nicht.
Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn die Worte aus einem schneller herausbrechen, als man sie kontrollieren kann und man, noch während der Klang der Stimme im Raum verhallt, ganz genau weiß, dass man mit diesen Worten Schlimmes angerichtet hat.
Ich weiß aber auch, wie es sich anfühlt, wenn diese Wut, Trauer oder welche Emotion auch immer, im Herzen hochkriecht und alles gefangen nimmt, jedes Wort plötzlich in einem anderen Licht darstellt und schon die kleinste Kleinigkeit das Fass plötzlich zum überlaufen bringen kann.
Und ich weiß, dass ich dieser Emotion entgegen treten kann, BEVOR sie alles einnimmt.

Was in solchen Momenten oft fehlt, ist Geduld. Mit dem Gegenüber, mit sich selbst, mit der Gesamtsituation. Es ist eine Kunst, die wirklich nicht leicht zu erlernen ist, sich selbst im Griff zu haben. Nicht, um immer alles wegzulächeln, sondern um weise vorzugehen. Um Konflikte zu lösen, anstatt Öl ins Feuer zu gießen. Und natürlich werden diese Gefühle in dir sagen: Nein! Du kannst uns nicht kontrollieren! Wir müssen hier raus! Aber ich lerne immer mehr, dass es meistens nicht viel bringt, aus der (negativen) Emotion heraus zu agieren. Denn oft sind diese (aufbrausenden) Emotionen nicht der Kern des Problems. Der Kern ist oftmals viel ruhiger weil eingeschüchtert und verletzter, als dass er große Wellen schlägt. Ihn zu finden ist die Lösung. Und nicht mit all den wilden Emotionen „im Affekt“ um sich zu werfen.

Ich will lernen, mich von diesen wilden Emotionen (ob nun meine eigenen oder die der anderen), nicht mehr einschüchtern und provozieren zu lassen, sondern den Kern zu finden. Dazu das nächste Mal mehr!

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Dieser Text gehört zu einer kleinen Serie unter dem Motto #herbstgefühle aus dem Oktober 2015.

Freitag, 18. September 2015

Wer wir sind und was wir haben.

Ein Schrank voll Kleidung. Und nichts zum anziehen.
Ein Regal voll Computerspiele. Und nichts zum Zocken.
Ein Kühlschrank voll Lebensmittel. Und nichts zum Essen.
Ein Leben voller Ereignisse. Und nichts zum Erzählen.
Ein Herz voller Liebe. Und nichts zum Weitergeben.

Der Blick aufs eigene Leben ist oft ziemlich schräg und unsere Wahrnehmung krankhaft.
Alles quillt über und wir behaupten, nichts zu haben. Weil das, was unsere Schränke und
Herzen füllt, uns nicht ausfüllt. Weil es uns nicht zufriedenstellt. Weil wir horten, anstatt
zu kalkulieren. Weil wir immer mehr wollen, anstatt zu sehen, was wir alles geben können.
Weil wir unzufrieden sind, aber diese Unzufriedenheit sich niemals stillen lässt.
Nicht mit neuer Kleidung, nicht mit mehr Action, nicht mit Menschen, die uns lieben.

Wir sind reich. Wir sind überreich. Wir sind Könige.
Aber wir verhalten uns wie Räuber.

Wir nehmen uns was uns gefällt, fragen nicht, bitten nicht, denken nicht nach.
Wir nehmen uns Sachlichkeiten und Liebe. Weil wir Könige sind,
haben wir das Recht, willkürlich zu entscheiden, zu verletzen, zu nehmen.
Uns zu überheben, unzufrieden zu sein, die Welt zu machen, wie sie uns gefällt.

Wir sind Könige.
Aber wir verhalten uns wie Räuber.
Die niemals genug bekommen.
Die keinen Anstand gelernt haben.
Die um alles kämpfen müssen.
Die Angst haben, dass sie selbst beraubt werden.

Wir haben nichts zu verlieren.
Und wir haben mehr als genug.
Wenn wir nur endlich verstehen würden,
wer wir sind und was wir haben.

Sonntag, 6. September 2015

In den höchsten Höhen.

Alles wackelt, schwankt, bewegt sich. Kein Schritt ist sicher. Ich wackle, schwanke und jede meiner Bewegung gibt mir das Gefühl, beim nächsten Schritt kommt der Abgrund näher. Ich mag das nicht. Es ist nicht die Höhe. Es ist das Gefühl von Unsicherheit, das mich lähmt und zu einem unerträglichen Jammerlappen zusammenschrumpfen lässt. „Come on!“, höre ich und „Es ist nicht so schlimm wie es aussieht!“ Aber in mir ist nur eine große Frage: WARUM? Warum spannen Menschen Drahtseile zwischen die Wipfel der Bäume, um dann auf ihnen herum zu balancieren? Warum? Warum bleiben wir nicht auf dem sicheren Boden? Warum überlassen wir das Klettern nicht den Tieren, die sich in den Wipfeln sicher fühlen? Meinetwegen können auch alle Adrenalienjunkies da rumturnen. Aber ich muss das nicht haben. WAS BRINGT MIR DAS?

In dem Moment, den man bis zu 10 Meter über dem Boden mehr oder weniger freiwillig auf einem Drahtseil balanciert (natürlich fachmännisch abgesichert) und krampfhaft versucht, die nächste Plattform zu erreichen, kann man vielleicht nicht so schnell eine Antwort auf das große WARUM finden. Wie so selten im Leben, wenn Adrenalin durch die Adern schießt und man sich verzweifelt an irgendetwas festzuhalten versucht. Wenn die Angst groß ist, findet man keine Antwort.

Außer man hält inne – vielleicht sogar gezwungenermaßen – um die Kräfte und den Mut zusammenzusammeln, sich selbst am Riemen zu reißen und wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Dann merkt man plötzlich: Je ruhiger man selbst bleibt, desto weniger wackelt die ganze Konstruktion um einen herum! Es kostet Kraft, keine Frage, in unsicherer und unangenehmer Umgebung Ruhe zu finden, tief durchzuatmen, stark zu bleiben und dann weiterzugehen. Aber es hilft ungemein. Nicht nur im Hochseilgarten. Auch in den unsicheren, unangenehmen, wackeligen Zeiten im Leben: Einfach mal inne halten, stehen bleiben, durchatmen, sich selbst stabilisieren – und dann einen Schritt nach dem anderen weitergehen – langsam und bedacht. Nicht aus der Panik heraus alles möglichst schnell zu überstehen, sondern in dem Bewusstsein, dass man der Herausforderung gewachsen ist. Das ist im Leben genauso schwer wie im Hochseilgarten, denn anstrengende Zeiten will man einfach schnell hinter sich bringen und manchmal möchte man gar nicht über die Dramatik nachdenken, die eine bestimmte Situation inne hat. Und doch glaube ich: Man kommt besser durchs Leben, wenn man immer wieder versucht zur Ruhe zu kommen und bewusst zu leben.Und es hilft auch zu wissen: Du wirst gehalten. Du bist sicher, auch wenn alles so aussieht, als wäre es das nicht. 
Vetrauen statt Sehen. Glauben statt Zweifeln. Gehen statt Zaudern. So funktioniert das Leben.

Auf baldigst.


Dienstag, 18. August 2015

Mangelhaft?

Ich bin ein Schisser. Wirklich. Vor allem wenn es um die Probleme anderer Menschen geht. Dabei höre ich gerne zu, bin dankbar für Vertrauen, dass andere mir entgegenbringen, wenn sie mir von ihren Herausforderungen erzählen. Manchmal hilft es ja auch schon, wenn sie einfach mal ihren Frust losgeworden sind, ihre Probleme verbalisiert haben, die großen Emotionen freien Lauf haben. Aber nicht immer. Genau genommen eigentlich nie. Denn ja, es hilft in dem Moment, es fühlt sich befreiend an, alles loszuwerden. Aber in den allermeisten Fällen, packt man das Problem danach einfach wieder in seine Tasche und geht wieder seines Weges. Und der Zuhörer (ich in dem Falle) nehme auch gleich noch ein Stück davon mit. Trage die Herausforderung des anderen in meinem Herzen, mache mir Gedanken und Sorgen, stelle Fragen und suche nach Antworten. Und das macht mir Angst. Denn ich weiß: Damit ist nicht geholfen. Und zu oft sind es Dinge, die sich nicht mit einem Lächeln, einer Umarmung, einem lieben Wort wieder gut machen lassen. Das macht mir noch mehr Angst. Macht mich hilflos und wütend. Warum kann eine Umarmung ein gebrochenes Herz nicht heilen? Warum kann ein Lächeln nicht Frieden stiften? Warum kann ein liebes Wort nicht Krankheit verscheuchen?
Besonders oft geht mir dabei die psychische Verfassung der Personen in ihren Herausforderungen nahe. Wenn Hoffnung, Glaube, Liebe, Zuversicht, Mut und Kraft nur noch Worthülsen sind, die man versucht mit Inhalt zu stopfen, den man nicht zu fassen bekommt. Ich will keine Worthülsen. Ich will keine Oberflächlichkeit. Ich will nicht fliehen. Auch wenn ich in den Abgrund der Aussichtslosigkeit starre und verstehe, warum die Person nicht mehr so tun kann, als wäre da nichts.
Ich will kämpfen. Ich will eintreten. Ich will ausfüllen. In das was fehlt. Ich will das tun, was die andere Person nicht mehr kann.

Ich will dich tragen, wenn dir die Kraft fehlt.
Ich will dich aufrichten, wenn du keinen Elan mehr hast.
Ich will hoffen, wenn du die Hoffnung verlierst.
Ich will dich und dein Leben lieben, wenn du nicht mehr lieben kannst.
Ich will für dich mit glauben, wenn du nicht glaubst.
Und wenn du keine Zuversicht hast, werde ich sie haben für uns beide.

Das alles will ich. Nicht weil ich für mich so besonders halt oder glaube, dass ich mehr aushalte als mein Gegenüber. Keines falls. Das alles will ich, weil ich mich mit dem Mangel nicht zufrieden geben will und weil ich geben will, was ich geben kann. Und wenn es das ist, dann will ich da sein.

Mittwoch, 5. August 2015

Das wünsche ich dir.

Ich wünsche dir, dass du glücklich bist.
Das denke ich. Nachdem ich zu viel an dich gedacht habe.
Ich weiß nicht, ob du glücklich bist.
Vielleicht bist du es, ohne dass ich es weiß.

Ich wünsche dir, dass du bist wer du bist.
Das denke ich. Nachdem ich zu viel an dich gedacht habe.
Keine Kopie. Keine Fassade. Keine Show.
Nur du selbst. Weil du so schön bist.

Ich wünsche dir, dass dich dein Tun erfüllt.
Das denke ich. Nachdem ich zu viel an dich gedacht habe.
Kein Lückenbüßer. Kein Nichtsnutz.
Du kannst so vieles. Das weiß ich.

Ich wünsche dir, dass du liebst.
Das denke ich. Nachdem ich zu viel an dich gedacht habe.
Die Menschen, in deinem Herzen.
Und dich selbst. Weil du liebenswert bist.

Ich wünsche dir, dass du ankommst.
Das denke ich. Nachdem ich zu viel an dich gedacht habe.
In deinem eigenen Leben. So wie du es dir erträumst.
Und bei dir selbst. Und bei Gott.

Ich wünsche dir, dass du glücklich bist.
Das wünsche ich mir. Für dich.

Donnerstag, 23. Juli 2015

Liebe oder Angst.

Heute morgen hörte ich eine Aussage, die mich den ganzen Tag begleitet und zum nachdenken bringt.

Jede unserer Reaktionen entspringt immer einer von zwei Quellen. Entweder Liebe oder Angst.

Das heißt also, egal worauf ich reagiere, entweder ich reagiere aus Angst oder aus Liebe. Ich habe mir vorgenommen, mich und andere Menschen heute daraufhin zu beobachten und bin zu der Erkenntnis gekommen: In den meisten Fällen reagiere ich aus Angst und nicht aus Liebe.

Das heißt nicht, dass ich die ganze Zeit wie ein verschrecktes Kaninchen durch die Welt hoppel und vor alles und jedem Angst habe. Ich lebe mein Leben ganz normal. Aber in meiner Gewohnheit ständig darüber nachzudenken, was andere Menschen tun und denken, versuche ich immer um Menschen „herum zu reagieren“. Man könnte es Nachsicht nennen. Aber genauer betrachtet ist es wohl eher die Angst, unangenehm aufzufallen oder die Angst, im Weg zu stehen. Die Angst davor, blöd angemacht zu werden. Die Angst, vor den schlechten Gedanken und Blicken anderer Menschen. Und auch bei mir nicht fremden Personen reagiere ich oft aus der Angst, ihnen nicht zu gefallen, aus der Angst, sie zu enttäuschen oder gar aus der Angst, sie zu verlieren.

Das macht mich sehr nachdenklich. Bin ich doch ein ausgewachsener Angsthase?
Und sähe mein Leben anders aus, wenn ich nicht aus der Angst reagieren würde, sondern aus Liebe? Vielleicht wäre meine sichtbare Reaktion die gleiche, nur meine innere Einstellung eine andere.

Als praktisches Alltagsbeispiel:
Ich kann das Unkraut auf dem Gehweg wegmachen, weil ich „Angst“ vor der Meinung der Nachbarn habe. Oder ich kann das Unkraut wegmachen, aus Liebe zu jedem, der daran vorbei fährt und einen ordentlichen Gehweg sehen kann. Das Endergebnis bleibt das gleiche, aber meine innere Einstellung ist anders und offensichtlich wesentlich positiver.

Manches sieht nicht aus, als sei es aus Angst oder Liebe reagiert, sondern aus Faulheit, Erziehung oder Gewohnheit. Aber jede Reaktion, über die ich heute nachgedacht habe, konnte ich letztendlich auf eine dieser beiden Quellen herunter brechen.
Kann ich nur empfehlen, das mal zu reflektieren!

Montag, 20. Juli 2015

Auf dem Weg.

Und plötzlich ist er da.
Dieser Weg.
Dieser eine Weg.
Von dem du wusstest, dass er kommen wird.
An dessen Existenz du trotzdem manchmal
gezweifelt hast.
Wie ein kleiner Pfad, der zwischen Geäst plötzlich auftaucht.
Den man nicht sieht, bis man auf ihm steht.
Du musst nicht weiter mit den Ästen kämpfen,
die dir ins Gesicht schlagen,
den Wurzeln, über die du stolperst
und die dein Vorankommen hindern.
Aber du bist weiterhin im Wald.
Nicht auf der asphaltierten, ausgebauten Straße.
Du musst weiter Schritt für Schritt vertrauen.
Aber du bist auf dem Weg.
Auf dem richtigen Weg.
Und ich will,
dass du aufhörst zu denken,
alles vorher sei nur Fehler gewesen.
Die ganze Zeit
habe ich dich geführt
und vorbereitet.
Geh einfach weiter.
Mit mir. 

Wirklich interessant, was ich fast genau vor einem Jahr zu diesem Thema schrieb: Auf der Spur.

Montag, 13. Juli 2015

Dasein

Mein Dasein soll ein da sein sein.
Anwesend. Erreichbar. Verfügbar.
Das ist eine Kunst.
Denn die meiste Zeit sind wir:
Abwesend. Unerreichbar. Nicht Verfügbar.
Zu beschäftigt mit dem eigenen Dasein
um da zu sein.
Zeit zu investieren. Zuhören. Einfühlen. Nachfragen.
Mein eigenes Dasein erweitern.
Nich nur Dasein sein, sondern für andere da sein.
Ohne mein Sein zu verlieren.

Mittwoch, 17. Juni 2015

You are here.



Ich weiß nicht, wie oft ich auf diesem Blog schon erwähnt habe, dass ich ein Zukunftsdenker bin. Aber anscheinend bin ich es so sehr, dass ich noch einmal darüber schreiben muss.
Ich habe gerne einen Plan. Nicht zwingend einen einzigen, unveränderlichen, festen – dafür weiß ich inzwischen, dass sich das Leben zu schnell und zu anders entwickeln kann, als dass ich mich festlegen könnte. Also gehe ich gerne auch mit zwanzig Alternativplänen in der Tasche durchs Leben. Hauptsache, ich kann mir vorstellen, was passieren wird und wie alles so halbwegs zusammenpasst.

Seit längerem darf ich lernen, dass es Zeiten im Leben gibt, in denen nicht man nicht weiß, was kommt. Und dass man den Lebensplan zwar abhängig von dem „Nicht wissen“ machen kann, aber dass das nicht gut funktioniert, wenn man so gar nicht weiß, was kommt. Wenn theoretisch nächste Woche alles anders sein kann – oder eben auch nicht. Ich bin meistens eher von dem „es könnte alles anders sein“ beeindruckt und lasse mich davon einschränken. Wie kann ich einem Termin zusagen, wenn ich nicht weiß was kommt? Wie kann ich eine Aufgabe übernehmen, wenn ich nicht weiß, wie lange ich sie ausführen kann? Was ist, wenn ich kurzfristig absagen und umplanen muss?
Weil ich denke, dass alle Menschen so planversessen sind wie ich, will ich sie, die doch in meinen Planungen eine Rolle spielen, nicht enttäuschen. Der Witz ist nur: bin ich enttäuscht, wenn Leute aus triftigen Gründen absagen? Nein! Ich hab ja immer einen Alternativplan in der Tasche. Und alle planfreien Menschen haben eh genug Spontanität im Blut, um das zu verkraften.

Habe ich Zeit meines Lebens verschenkt, weil das Leben in letzter Zeit eben eher ein „oder eben nicht“ war, aber ich immer ein  „alles ist anders“ erwartet habe? Vielleicht. Weil ich vielleicht nicht mutig genug gelebt habe. Weil ich mich mehr auf mein Zukunfts-Ich als mein Heute-Ich konzentriert habe. Und das setzt sich langsam in Kopf und Herz durch: Ich lebe heute, hier und jetzt und kann auch nur im Ausmaß dieser Zeitspanne Entscheidungen treffen. Natürlich mit einem Blick voraus, aber nicht voller Furcht, sondern voll Mut und Zuversicht. Und der Erkenntnis: Es wird mir kein Zacken aus der Krone brechen, wenn ich mal was absagen muss, weil plötzlich doch „alles anders“ ist.

Leben bleibt spannend.

Dienstag, 9. Juni 2015

Vom Können und Wollen.



Wenn man will, dann kann man nicht.
Und wenn man kann, dann will man nicht.

Nicht immer, aber immer öfters beobachte ich diese Denkweise an mir und den Menschen in dieser Welt. Es gibt Zeiten, da kann man alles mögliche machen, erreichen, anfangen, versuchen, ausprobieren, tun. Aber das KÖNNEN bringt nicht automatisch ein WOLLEN. Also grundsätzlich will man vielleicht schon irgendwie ein Stück weit. Aber nicht wirklich. Und weil man die Wahl hat, siegen die Faulheit, die Prioritätslosigkeit, die Ablenkung, die Frage nach dem Sinn und die tausend anderen Möglichkeiten. Weil man ja grundsätzlich nichts muss. Und der Wille nicht groß genug ist.

Spätestens wenn man nicht mehr KANN, kommt der Wille angelaufen und ruft: „Wartet auf mich! Ich wollte doch.. Können wir nicht jetzt? Ich war abgelenkt! Mir war nicht klar, wie wichtig das ist!“ Aber manchmal macht einem das Leben, die Umstände oder einfach die abgelaufene Zeit, einen Strich durch die Rechnung. „Tut uns Leid, aber der Zug ist abgefahren!“

Es ist vielleicht pathetisch sich auf das alte „Carpe Diem“ zu berufen und auf die Sterblichkeit des Menschen, der Situationen und Möglichkeiten. Aber irgendwie treibt es doch an. Ich will sagen können:



Und nicht: Ich könnte, aber ich habe keine Lust, oder ich wollte, aber es war zu spät. Denn auch wenn es in vielen unseren Lebensbereichen nicht mehr so erscheint, manche Möglichkeiten entschwinden, manches kann man nicht wiederholen. Man muss bestimmt nicht alles mitmachen, aber das, was einem wichtig ist, sollte man tun, weil man es kann. Einfach nur, weil man es kann. Die DANKBARKEIT über das KÖNNEN lässt das WOLLEN wachsen. Denn Dankbarkeit ist der beste Dünger – für alles.

Auf baldigst!

Donnerstag, 21. Mai 2015

Mein Nudelfrust.



Jetzt schreibt sie also doch übers Essen. Aber wer mich kennt und diesen Blog liest, weiß, dass ich auch aus Bananenschalen Lebensweisheiten ziehen kann….

Ich esse gerne Nudeln. Mein Mann noch lieber als ich. Nudeln sind toll, schnell zubereitet, günstig, mit einigen Rezeptvariationen sehr vielfältig und sie geben einem ein gutes Gefühl im Magen. Deswegen verzichte ich auch ungern auf sie. Wer sich auskennt, weiß aber auch, dass Nudeln nicht besonders arm sind. Nein, sie sind stinkreich an Kohlenhydraten. Was ja auch nicht schlimm ist, ich gönn ihnen das! Und mir gönne ich diese Nährstoffe auch. Letztens sogar in Form einer riesigen Portion Spaghetti Aglio oilio (in meiner Familie heißen sie liebevoll „Spaghetti Armer Vampir“). Einen riesen Teller voll. Es war so lecker! Und ich fühlte mich danach voll und glücklich und richtig „pastasatt“ und dachte: Ich brauche heute nix mehr zu Essen.

1 ½ Stunden später meldete mein Magen ans Gehirn: HUNGER! HUNGER! MEHR NUDELN! MEHR IRGENDWAS! WIR BRAUCHEN MEHR ESSEN! MEHR ESSEN!

Ich dachte, ich höre nicht richtig. Wie konnte das sein? Ich hatte doch eben erst so viel gegessen. Und es war nicht diese Art von Hunger „Achja, so ein kleines Stück Schokolade wäre jetzt auch nicht schlecht.“, sondern die Art von: Wenn ich jetzt nicht sofort was esse, geht ein bisschen die Welt unter und vor allem meine Laune in unbeschreibliche Abgründe! Ich war unglaublich frustriert.  Jetzt hatte ich mir schon so eine große Portion gegönnt und mein Körper dankt es mir in Form von Hunger. Hatte ich mich eben nicht noch so satt und glücklich gefühlt? Wie kann etwas so schnell verpuffen?

So einen Frust gibt es oft im Leben: Dinge, Gefühle, Situationen, Entscheidungen, Begegnungen, die sich für den Moment an richtig gut und zufriedenstellend anfühlen, aber deren Wirkung so schnell verpufft, dass man gar nicht so schnell gucken kann. Das bedeutet nicht, dass sie keine Berechtigung in unserem haben oder dass sie total falsch und böse sind. Es bedeutet nur, dass wir ihnen vielleicht weniger Gewicht geben sollten. Eine gute Begegnung mit einer Person, mit der wir sonst Schwierigkeiten haben, ist schön, aber sie bedeutet nicht, dass jetzt für immer alles in Ordnung ist. Ein gutes Gefühl ist schön und wohltuend, aber es bedeutet nicht, dass das Leben nicht weitere Herausforderungen mit sich bringt. Eine riesen Portion Nudeln ist wie die Höhen in unserem Leben, die uns glauben lassen, nichts könnte jemals wieder schlimm werden. Höhen gehören zum Leben, genauso wie Tiefen. Aber es ist unsere Entscheidung, wie tief wir fallen. Wenn wir darauf achten, ausgeglichen zu sein und wir die Höhen schätzen ohne sie überzubewerten, wird der Fall nicht so hart, wenn es mal wieder mehr in die Tiefe geht.  Klingt das jetzt sehr pessimistisch? Ich finde nicht. Das Leben wird niemals nur hoch und nur tief sein und auch nie immer nur irgendwo dazwischen. Aber der Frust wird geringer, wenn man sich genau das klar macht. Leben ist unterschiedlich. Mal schön, mal anstrengend, mal fröhlich, mal traurig, mal erfrischend, mal ermüdend. Die Kunst ist, darin eine gewisse Gelassenheit zu entwickeln. Denn:

Gelassenheit ist die Kraft derer, die Frieden stiften. 
(Jörg Zink)

Ist die Konsequenz aus meinem Nudelfrust jetzt, dass ich nie wieder Nudeln esse? Nein, auf keinen Fall. Aber ich werde nicht mehr erwarten, dass sie mich langristig satt machen und darauf achten, dass ich mehr Eiweiß zu mir nehme, das ist nämlich unspektakulärer, aber sättigender.

Auf baldigst!
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