Freitag, 31. März 2006


Denn im tiefen Wasser kann man nicht mehr stehn.
Man kann nur weiter schwimmen
oder untergehen.

Sonntag, 26. März 2006

Türen


Ich sitze vor verschlossener Tür.
Mache dir Vorwürfe, dass du sie nicht öffnest.
Ich lasse meine Wut an ihr aus,
polter dagegen,
bis ich nicht mehr kann
und erschöpft zusammen sinke.
Ich zieh mich zurück,
weil du mich ja nich hörst.
Bis ich merke,
dass es meine Tür ist
und nicht deine
die verschlossen ist.
Dass ich von dir verlange
durch die geschlossene Tür zukommen.
Ich will sie öffnen die Tür,
aufreißen,
damit du freien Zugang hast.
Und da erst merk ich,
dass ich den Schlüssel verlegt hab.
Ich hoffe das du wartest,
bis ich ihn gefunden hab
in meinem Chaos.
Und ich hoffe,
dass du dann auch herin kommst.
Ich suche...

26.3.06- A.B.

Sonntag, 19. März 2006

Antworten

Man kann sich seine Verwandschaft nicht immer aussuchen.
Weder in der leiblichen Familie noch in der geistlichen.
Ein Gedanke der mir gestern Abend kam als ich auf dem Pro Christ Mitarbeiter Gottesdienst war. Es klingt sicherlich sehr böse.. Aber was soll ich sagen? Die Verwandschaft ist gewöhnungsbedürftig anders. Sicherlich eine tolle Erfahrung zu sehen mit wem man alles die Lebensbasis teilt. Sicherlich. Aber manchmal will ich das gar nicht wissen. Um ehrlich zu sein. Und manchmal fällt es mir auch sehr schwer das zu glauben.
Zeifeln und Staunen.
DAS Motto von der diesjährigen ProChrist Veranstaltung.
Zweifeln, Hinterfragen, Dinge erkennen und staunen.
Etwas was ich zur Zeit schon unabhängig davon tue.
Hab die letzte Nacht damit verbracht in meinem Denkarium zu wühlen und bin auf erstaunlich Dinge gestoßen. Fragen die ich Gott heute Stelle und Antworten die ich von ihm vor 1 1/2 Jahren bekommen habe. Antworten die mich lehren mit Situationen um zu gehen. Antworten die mir Verhaltensweisen erklären. Antworten die mich beruhigen. Antworten die mich aufwühlen.
Gefühle sind eine Sache der Einstellung. So hab ich es dieses Wochenende vernommen. Ist da wahr? Lassen sich unsere Gefühle durch die Einstellung ändern, manipulieren?
Ich will keine Antwort darauf. Ich denke nicht das es eine Antwort darauf gibt. Ich denke viel mehr, das man soetwas in seinem Leben selbst erfahren muss.
Ich bin seltsam drauf zur Zeit. Hin und hergerissen zwischen Dankbarkeit und Ratlosigkeit. Zwischen Lachen und Weinen. Zwischen Verständnis und Trotz.
Aber eigentlich ist das normal. Wenn Gott mein Herz bearbeitet und grundlegende Dinge ändernt. Und gleichzeitig ist es nervig.
Aber dafür gibt es eine Antwort von Gott, ganz persönlich für meine Situation, vllt. auch für deine. Denn er sagt:
"ICH, euer Herr und Gott, werde euch durch schwierige Zeiten tragen. ICH werde meine Versprechen einhalten, denn ICH hab einen großen, genialen Plan für euch."

*Geh unter der Gnade, geh mit seinem Segen, geh in seinem Frieden, was auch immer du tust*

Freitag, 17. März 2006

gefunden

Als ich grade im tiefen Chaos meiner Schreibtischschubladen wühlte, um einen Briefumschlag zu finden, bekam ich einen Zettel zwischen die Finger mit einem intressanten Text drauf. Handschriftlich und von der Schrift und der Thematik in einen Zeitraum von den letzten zwei Jahren ein zu ordnen. Schon spannend, wenn man Texte wieder findet, die in der heutigen Situation genau die gleichen Gefühle wieder spiegeln wie zu dem Zeitpunkt, als der Text wirklich verfasst wurde.. Hier also dieser Text, der mir auch heut ganz gut in den Kram passt:

Es gibt Tage, an denen ich mir abends, wenn ich im Bett liege, wünsche, ich hätte sie nicht erlebt.
Tage, an denen gar nichts ordentlich gelaufen ist. Sie fangen meistens damit an, dass man morgens hoffnungsvoll aufsteht in dem Glauben, einen neuen, unberührten Tag vor sich zu haben und das man genau an diesem Tag die Welt verändern kann. Und dann passieren andauernd Dinge, die überhaupt völlig überflüssig und nervtötent sind. So als ob sich jemand einen roten Stift genommen und an jede Situation, die schief laufen soll, ein fettes X dran gemalt hätte. Allerdings ist dieses X für einen selber nicht sichtbar. Und man läuft in so eine gekennzeichnete Situation, mit dem Glauben alles verändern zu können, und an allen Ecken und Kanten stößt man sich. Und das läuft den ganzen Tag so.
Wenn ich mir dann abends noch ein paar Gedanken mache, liegen alle Hoffnungen blank und irgendwann fällt man in einen hoffnungslosen Schlaf, um ein paar Stunden vor der Realität zu fliehen.
Ist so ein Tagesablauf nicht scheiße?
Und wenn man am nächsten Morgen dann wieder so drauf ist... kannste den Tag gleich ganz mit 'nem roten X versehen....

Montag, 13. März 2006

*seufz*

You give an take away
You give and take away
My heart will choose to say
Lord blessed be your name

Freitag, 10. März 2006

Gedankensplitter

Splitter sind ja ansich nicht angenehm. Holzsplitter im Finger tun weh und man will sie schleunigst entfernen. Splitter sind aber auch einfach kleine Teile eines großen ganzem die sich absondern, die vielleicht ohne Zusammenhang seltsam oder auch störend erscheinen, im ganzen aber ihren Sinn ergeben. Ich hab keine Lust diesen Tag ganz zu beschreiben .. Deswegen nur "Splitter" von diesemTag..

Heute war...
.. Irmela diejenige über die ich mich speziell gefreut hab
.. Thomas ein echt toller Gesprächspatner =)
.. Suse diejenige an die ich oft gedacht hab
.. Lisa diejenige die mich zu unheimlicher Heftigkeit gebracht hat

Heute hab ich...
.. viel über das Wort "Neeejooo"nachgedacht
.. unheimlich viele Menschen gesehn, die mich an irgendwas erinnerten
.. Kettcar gehört und bin auf folgende Liedzeile gestoßen: "In der Einsicht verbunden: Du gibst was du brauchst, ich glaub was ich seh"
.. ein paar echt schlaue Gedanken gehabt

Splitter die die Welt nicht braucht, für manchen sicherlich unverständlich und zusammenhanglos sind, mir aber trotzdem sehr wichtig.

In diesem Sinne

*Und schwarz wird zu grau wird zu rot wird zu Licht*

Mittwoch, 8. März 2006

Licht


Siehst du das Licht?
Spürst du die Wärme?
Gottes Gegenwart?

Samstag, 4. März 2006

verkrochen

Das Gegenteil von Gut ist Gutgemeint.
Der Blick - zu lange
Die Tonlage - zu hönisch
Der Kommentar - unpassend
Man kann es mir zur Zeit nicht Recht machen. Oder vielleicht ist es grade das was mich so aufregt, das es mir so viele Recht machen wollen und nicht sehen das ich das nicht will. Ich verkriech mich in meine Welt, bin ganz auf den Beobachterposten zurück geklettert. Ich guck mir alles nur an, mach mir meine Gedanken dazu und kritisiere.. Im stillen. Ich lebe mein Leben. Zur Zeit eher schweigend. Na und? Warum wundert ihr euch alle darüber? Selbst wenn ihr meinen Standpunkt verstehen würdet, in euer Denken würde es doch nicht passen. Mir hat mal eine liebe Person gesagt: "Hör auf es allen Recht zu machen, du schaffst es doch eh nicht." Recht hatte diese Person. Könnt ihr euch das nicht auch zu Herzen nehmen? Könnt ihr nicht aufhören mir alles Recht zu machen? Nach wessen Meinung handelt ihr denn wenn ich etwas Recht macht? Gott hat mit mir noch viel vor, so scheint es mir. Und wenn er mich anderen Wege führt als ihr euch das vorstellen könnt? Und wenn er mir JETZT schon sagt was dran ist, könnt ihr das nicht glauben? Mensch, glaubt ihr wirklich, wenn ich mich zurückziehe, schweige ich die Wand an? Oder begrab mich unter den Problemen meiner Freunde? Glaubt ihr das?
Zurückziehn, schweigen, genießen, träumen, zuhören, aufpassen, beobachten. Ja, alles Dinge, die man nicht regelmäßig von mir erwartet. Aber sind es nicht Dinge, die wichtig sind? Endlich zu Ruhe zu kommen? Zur Ruhe vor Gott? Stundenlang in der Hängematte liegen und die Volxbibel verschlingen? Auf Gottes reden warten? Hören? Und lernen Dinge zu verstehen? Warum könnt ihr das nicht einfach hinnehmen?
Ihr kostet mich so viel Kraft und ihr erschwert es mir meinen Weg zu gehen. Ich weiß nicht, warum ihr das tut. Ich weiß nur, dass ich allein aus Gottes Gnade leben kann. Und das ich mich dafür nichr rechtfertigen muss.
Ich weiß nicht, das oben geschriebene ist so ein Gedankenmonolog der mir zur Zeit viel zu oft kommt. Viele Fragen die nur profan beantwortet werden..
In diesem Sinne...
*Ein kleiner Käfer krabbelt einsam über die beschlagene Fensterscheibe.*
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