Dienstag, 31. Januar 2006

soo viele gedanken

Einen angenehmen Dienstag wünsch ich gehabt zu haben.
Ja, ich schaffs tatsächlich heute noch zu bloggen. Nach sooo langer Zeit^^.. Nee eigentlich weiß ich mal so gar nicht wo ich anfangen soll. Da war ja das Wochenende.. welches den tollen Namen "Chill-Out-Wochenende" bekommen hat. Kurz gesagt, die Doro war hier. Die Doro die ich erst seit Borkum kenne. Die Doro, die so weit weg wohnt. Die Doro die drei Jahre älter ist. Und vorallem DIE DORO mit der ich stunden lang reden kann und das auch getan hab. Echt ma. Man sagt das ja manchma so schnell "Mit xy könnt ich stuuuuuundenlang reden!" Und dann fehlt einem nach einer Stunde der Gesprächsstoff und es entstehen plöde Pausen.. Kennt man, oder? Ja, und mit Doro saß ich bei mir im Zimmer, wir redeten und schauten nur sehr selten auf die Uhr meistens mit dem Spruch: "Was?Es ist schon so spät?" Und uns ging der Gesprächsstoff nie aus. Ich glaub es gibt nur verdammt wenig Themen die wir NICHT besprochen haben. Und ich hab einige Dinge klar bekommen, von neuen Seite betrachten können und zum Teil auch endlich abschließen können.. Danke, Doro, dass du da warst. War echt toll. wirklich.
Zum Thema abschließen: Ich hab sehr überraschend ein Gedankenbuch wieder gefunden, welches genau aus diesen Monaten in 2005 stammt. Und eine Diskette mit Texten von den Weihnachtsferien 04/05. Ich will nur soviel sagen: Wie schnell vergisst man, wie tief unten man war und wie verdammt nah man der endlosen Tiefe war. Haben mich schockiert. Diese texte. Und es ist gut zu wissen, das ich das wirklich abgeschlossen hab.
Ja, am Montag ist die Doro dann wieder nach Hause gefahren und für mich hat das 2.Schulhalbjahr begonnen. Das heißt ich werd mich bemühen zu lernen, schließlich steht der 10er Abschluss vor der Tür. Ich hoffe, ich krieg das alles vernünftig gebacken. Das wäre echt mal was.
Heute ist ja bekanntlicherweise der 31.1.2006. So nochmalvon dieser Stelle einen liebsten Gruß zu Thilo, der nämlich heute Geburtstag hat. Ja und ichwar vorhin bei ihm und freu mich sehr darüber das es ihn gibt weil ich ihn soo lieb.
In diesem Sinne wünsche ich euch allen, dass ihr den ersten Montat dieses neuen jahres gut überstanden habt und das ihr den nächsten noch besser übersteht. Gottes Segen dazu.

Donnerstag, 26. Januar 2006

Zeit der Stürme


Ein kurzer Blick zur Seite.
LAng genug um sie wahrzunehmen.
Riesig. Gigantisch. Schäumend.
Die Welle.
Kurz bevor sie in sich zusammen bricht.
Noch ist sie nicht da.
Noch berührt sie einen nicht.
Aber allein ihr Anblick
und die anderen Wellen
die sie mit ihrem Zusammenbruch losstößt.
Alles genug um den Boden unter den Füßen wegzureißen.
Boden?
Schwarzes, tiefes, unruhiges Wasser,
das ist der Untergrund.
Es ist die Zeit der Stürme.
Wer ist so wahnsinnig und tut das Unmögliche?
Auf Wasser gehen.
Über endlosen Tiefen stehen.
Von der Unruhe wegsehen.
Der erste Schritt ist leicht gemacht.
Mit sturem Blick nach vorn.
Mit der Vorfreude auf das Ziel.
Aber der Weg dorthin?
Jede noch so kleine Regung um einen herum,
lässt das Wasser aufspritzen
den Untergrund aufreißen
den Weg wegschwimmen.
Und dort, wo das Wasser spritzt
der Untergrund aufreißt
da kann man sie sehen.
Die endlosen, schwarzen Tiefen.
Tiefen die verschlingen.
Tiefen die unberechenbar sind.
Wenn man allein ist.
Der sture Blick nach vorn.
Die ständige Gewissheit auf das Ziel.
Das sichere Vertrauen darauf,
dass man nicht allein ist.
Das ist es, was man für das Unmögliche braucht.
In der Zeit der Stürme.
Der sture Blick auf Jesus.
Die ständige Gewissheit in Gottes Plan.
Das sichere Vertrauen darauf,
dass Jesus uns hält und wir nicht allein sind.
Das Unmögliche tun.
Auf Wasser gehen.
Über endlosen Tiefen stehen.
Von der Unruhe wegsehen.
Und das
jeden Tag aufs neue.
25.1.2006

Sonntag, 22. Januar 2006

Verhaltensweisen

Heute ist schon wieder Sonntag. Der erste Tag in der Woche.
Da Wochenende ist und mein Opa gestern 78 Jahre alt geworden ist, ist fast die ganze Familie zu Hause. Und natürlich bin ich zur Zeit ein toller Grund für die sogenannte "Fam. Buddeberg - Live Comedy" da ich ja in fester Bindung zu einer tollen Person stehe. Und überhaupt. Auf jeden Fall sind wir auf alte Kinderlieder gekommen (die natürlich erstmal umgedichtet wurden, worauf ich jetzt aber NICHT näher eingehe) und mir ist ein altes Kinderlied von dem ostdeutschen Liedermacher Gerhard Schöne eigefallen, welches den Titel trägt "Schmusen muss sein" (ja ich weiß.. toller Titel..) und daruaf hin hab ich eine der Strophen umgeschrieben, so das der Sinn jedoch erhalten blieb:

Und du bist der Meinung,
dass keiner dich liebt.
Drum kannst du nich lachen,
drum bist du betrübt.
Du seufzt bis zum umfallen
manchmal suchst du Streit
und haust irgendeinen,
danach tuts dir Leid.
Wie gesagt, es ist ein Kinderlied. Aber es ist schön und ich habs den halben Tag schon als Ohrwurm. Viellleicht passt dieses Lied auch so gut, weil mir grad ne ganze Menge Leute einfallen, die (zum Teil zu Recht) total gefrustet sind von ihrem Leben oder mindestens mit der gesamt Situation unzufrieden. Mir fallen auch ne Menge Leute ein, die sich nicht geliebt fühlen und deswegen alles nur schwarz sehen. Und eigentlich find ich das echt traurig. Ja oke, ich hab gut reden, ich hab n super lieben Freund den ich liebe und der mich liebt. Und ich bin glücklich. Aber auch sonst.. Gottes Liebe ist doch tausendmal größer, tausendmal wirkungsvoller und er liebt uns immer, auch wenn wir nich gut drauf sind. Oder sonst was gemacht haben. Seine Liebe endet nie. Und das ist ein Grund, weshalb ich finde, dass man wesentlich glücklicher durchs Leben gehen kann oder/und auch sollte. Man, das baut doch echt auf, wenn man weiß, dass man rund um die Uhr geliebt ist. Und das wiederrum sollte doch auch Auswirkungen auf das Verhalten haben, oder etwa nicht? Zum einen vielleicht, das man aufrechter surchs Leben geht, aber auch das man anderen Menschen Gottes Liebe noch vieeeeel mehr zeigt. Weiß grad nich wie man das im Alltag umsetzten soll.. Aber ich bin mir sicher das das geht. Und das soll hier jetzt nicht so klingen wie: "Hey ihr da draußen, liebt euch mal mehr weil Gott euch liebt!" =) Eigentlich heißt es eher: "Hey Anna, lieb mal mehr die anderen da draußen, weil Gott dich liebt!" Jo.. So ist das.. Für die neue Woche ein "neuer" Vorsatz.
Ach übrings gibts noch zwei andere schöne Sachen, für die neue Woche:
1. Der Thilo wohnt in Hagen.. also nicht mehr ganz so weit weg.
2. Am nächsten Wochenende will die Doro vorbeikommen! Das freut mich echt sehr!
Wünsche euch allen eine gute neue Woche.

Donnerstag, 19. Januar 2006

Gleise


Einen angenehmen Donnerstagabend wünsch ich.
Heute mal mit Bild. Eines das ich im Netz gefunden hab, was mich unheimlich bewegt. Und ich bin mir noch nicht so ganz sicher warum.. Obwohl eigentlich weiß ich warum mich dieses Bild so bewegt.. Und ich versuchs mal zu erklären. Gestern Abend im Hauskreis über unser aller zur Zeit "Lieblingsthema" Gesprochen: Zukunft. Bzw. Auftrag von Gott und wie man das umsetzt soll. Petra hat uns dann irgendwann darauf zurück gebracht ist, dass das wichtigste im Leben überhaupt ist, dass Gott uns liebt. Und das allein das schon genug ist. Wo sie Recht hat, hat sie Recht. Aber ich musste an unangenehme Zeiten zurück denken. Sowohl vor drei Jahren, als auch vor einem Jahr. Da gabs dunkle Zeiten in meinem Leben, verdammt dunkel. Die meisten Leute verbinden mit Zuggleisen: einen Weg finden, seinen Weg gehen, ein vorgegebener Weg etc. pp. Ich verbinde mit Gleisen eigentlich fast immer Selbstmord. So wie die (schlechte) Band EXAKT singt: "Und wieder fehlt dir, der Sinn im Leben. Und es zieht dich zu den Gleisen raus. Komm, nimm dir doch dein beschissnes Leben, flüstert dir diese Stimme ins Ohr." Ein sehr unschönes Thema. Eine Zeit an die ich gestern Abend erinnert wurde. Und gleichzeit wurde mir wieder gesagt: Jesus ist der Sinn deines Lebens. Das Gott dich liebt, ist Grund genug um zu Leben. Und er hat was mit dir vor, und wie das sein wird, wird er dir zeigen.
Ja und jetzt dieses Bild. Diese kaputten Schienen. Von außen zerstört, für jeden sichtbar. Diese Schienen, diese vergangenen dunklen Zeiten, sie sind keine Gefahr mehr für mich. Jesus hat den Tod überwunden und er hat mich zu Gottes Kind gemacht. Und deswegen bewegt mich dieses Bild so. Weil es genau das zeigt, was in meinem Leben Tatsache ist. Ist sicherlich eine sehr subjektive Interpretation. Aber mir gefällt sie^^.. Es ist schön und gut zu leben, denn Gott hat mich hier hin gestellt. Auch wenns manchmal echt ne ganze Menge Dinge gibt die einen ankotzen, die einen fertig machen oder die einfach nur dumm sind: Gott weiß warum man grade in einer solchen Situation steckt und vorallem: Er wird einem helfen wenn er nicht schon längst dabei ist.. =)
Soviel zu heute.
Segen euch.

Dienstag, 17. Januar 2006

Ich will na Haus!

Ein wunderschönen Dienstagabend wünsch ich!

"Ich will na Haus!" Das war die Nachricht eines verzweilten Schülers, die ich heute in der letzen Stunde im Chemieraum unter den Tisch gekritzelt las. Ein Wunsch den ich ziemlich gut nachvollziehn konnte. Denn abgesehn davon, dass Chemie jetzt nicht grade das Fach ist für das ich in die Schule komme, hab ich doch einige Erkältungserscheinungen, die einem den einzien Wunsch nach einem warmen Kuschelbett immer wieder verstärkt aufkommen lassen. Aber natürlich hatte ich sechs Stunden, das heißt, der Bus war grade weg: ne halbe Stunde warten. Als ich durch den Regen, der in Bindfäden vom Himmel kam, zur Bushaltestelle lief, dacht ich immer wieder: Ich will na Hause! Und als ich dann endlich irgendwann im Bus saß, fiel mir ein Teil einesLiedes ein, was zu meinen lieblings Lobpreisliedern gehört:

So I come with confidence
into my Father's house
I believe you are the lamb
the prophets spoke about
Brian Doerksen
Ich komm in voller Zuversicht in das Haus meins Vaters. Ja, das stimmt. Bei Gott ist echt voll das tolle zu Hause. Schön warm und kuschelig, trotzdem klar und vorallem sicher. Aber es gibt soviele Tage, an denen ich es vorziehe draußen im Regen zu stehen und mir meinen Arsch abzufrieren. Und das nur, weil ich weiß das mein Vater sich für mich interessiert und es ihm nicht egal ist was ich mache und mich deswegen auch kritisiert. Es ist noch nie vorgekommen das er mir Strafreden gehalten hat, weil ich zu spät nach Hause gekommen bin oder weil ich mein Zimmer, indem Fall ein Teil meines Lebens, nicht aufgeräumt hab. Eigentlich nimmt er mich immer liebevoll zur Seite und weist mich darauf hin, DASS es unaufgräumt ist und sagt mir auch meistens warum.. Außerdem bietet er mir immer seine Hilfe beim aufräumen an. Bei soetwas macht er mich nie blöd von der Seite an oder lässt seinen ganzen Angestauten Ärger an mir aus. Nee das macht er nicht. Nur wenn ich länger nicht zu Hause war, dann spüre ich es, dass er verdammt traurig ist, dass ich den Regen und die Kälte vorziehe. Aber sobald ich wieder da bin, freut er sich total. Ja, so ist das bei Gott, bei meinem Vater.
Und trotzdem lauf ich oft so weit weg.. Durch Regen und Kälte. Und immer in dem Wissen: Mein zu Hause ist nur ein Gebet entfernd. Und trotzdem lauf ich weiter und weiter und manchmal vergess ich auch dieses Wissen. Meine zurück laufen zu müssen und finde den Weg doch nicht. Und wenn ich das Wissen vergessen hab, dann denk ich oft, dass Gott mir doch diesmal eine Strafpredigt halten wird. Letztes Mal hat er vllt. noch ein Auge zugedrückt.. Aber diesmal? Wenn ich schon so weit weg bin und ich weiß das er zu Hause sitzt und sehnsüchtig darauf wartet, das ich ihn "anrufe" das er mich zurück nach Hause holt. Dann wird er zwar froh sein, dass ich ihn anrufe und wieder da bin, aber im nachhinein ärgert er sich dann doch, dass ich ihn so lang hab warten lassen........ Das sind alles so Gedanken, die nicht grade zuversichtlich klingen. Und es sind alles Lügen. Denn Gott freut sich wirklich wenn ich ihn "anrufe" und er mich abholt, egal wie weit weg ich bin. Und jedesmal wird er mich in seine Arme schließen und sagen: "Schön, dass du wieder zu Hause bist." Über alles andere wird dann geredet, in einer liebevollen Art und Weise. Und er hilft mir wieder beim aufräumen. Und dafür bin ich Gott echt dankbar und hoffe das ich nicht mehr so oft so verdammt weit weg laufe und mir Dinge ausmale die nie so waren und die auch nie so sein werden. So I come with confindence into my Father's house.
Schön, dass heute durch ein einfaches Schülergeschmier nochmal deutlich gemacht zu kriegen.

Sonntag, 15. Januar 2006

Ordnung

Ein sehr gemütlicher Tag.. größten Teils.

  1. Heut Morgen Gottesdienst. Hatte zusammen mit meinem Thilo Lobpreis. War schon ziemlich kuhl, dafür das wir vorher nicht mehr durchspieln konnten und ich eigentlich ziemlich fertig war. Aber Gott reißt es dann meistens doch. Außerdem gabs ne echt gute Predigt. SO von wegen Jesus befreit uns von unsren Ängsten. Das ist zumindest das was bei mit am stärksten hängen gebliebn ist. Eigentlich klar so: Jesus ist am Kreuz für alles gestorben. Für meine Sünden. Für die Krankheiten. Und für sowas alles. Und auch für Ängste. In diesem Sinne im Prinzip eine Selbstverständlichkeit die ich als Christ eigentlich wissen müsste und auch annhemen. Aber irgendwie.. mhm.. Ich bin ein Mensch der sich ne ganze Menge Gedanken macht. Und Nachdenklichkeit und Depriphasen (also städiges Sorgen machen und so halt) gehen eigentlich immer Hand in Hand und oft ist die Letztere die Dominante. Und so hab ichs leider auch schon oft erlebt, dass ich ziemlich schnell in solchen Zuständen gelandet bin, wo ich mir einfach nur noch Sorgen gemacht hab und diese Sorgen sich in Ängste verwandelt haben. Und dann heute nochmal zu hörne das Jesus mich wirklich davon frei gemacht hat, das ich keine Angst mehr zu haben hab, weil Christus in mir lebt und er für mich am Kreuz gestorben ist, war echt gut. Grade weil ich in gewissen Situationen ziemlich schnell wieder in einen solchen Zustand zu fallen. Danke Jesus.. !
  2. Heut Nachmittag hab ich komischer Weise angefangen aufzuräumen. Erst meinen Schreibtisch. Dann meinen Kleiderschrank. Dann mein ganzes Zimmer. Sehr seltsam.. Hab aber eine logische Erklährung dafür =) Normaler weise ist es so, dass ich aufräume, wenn ich zuviel Gedanken im Kopf ist oder mein Leben im Chaos steht. Denn dann ist es um mich herum auch meistens ziemlich sinnlos chaotisch. Ich hab echt nix gegen Chaos.. ganz im Gegenteil.. Bisschen Chaos muss sein.. Aber so richtig durchgehend chaotisch.. Mhm. Naja auf jedenfall haben sich in meinem Leben echt ne ganze Menge Dinge geklärt, Dinge die ganz schön Chaotisch waren. Und die stehen jetzt in Ordung und deswegen kann es auch um mich herum ordentlicher sein =) Meine Eltern finden es auch sehr bezeichnent das ich aufräume^^ haben aber eine andere Begründung: Wenn man verliebt ist man meistens n bisschen durchgeknallt... haha.. mhh.
  3. Hab eine Predigtkassette (!) aus dem Jahre 1988 gefunden mit einer ziemlchen Hammerpredigt von meiner Ma (noch aus Mitarbeiteringzeiten) über das Thema: "Soziologische und gesellschaftliche Hintergründe der Okultismuswelle" Echt ziemlich heftig.. Aber sehr empfehelnswert! =) Ich glaub ich wird mir in nächster Zeit mal mehr Predigten "reinziehen". Ist echt gut.
  4. Mein Computer ist endlich wieder bei mir.. Und zum Word schreiben reichts schonma ;-


So viel zu heute.. und wieder bin ich dem Trend gefolgt.. :-P

Samstag, 14. Januar 2006

Gedanken im Zug

Ein Satz aus dem Lukasevangelium der mir heute auf der Heimfahrt von Duisburg mit dem Zug kam: Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. (Lk.2,19)
Der Satz geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Gar nicht mehr. Und ich weiß nicht wie ich drauf komme.. Aber er bewegt mich sehr, dieser Satz.. Denn irgendwie trifft er auf mich zu. Grade jetzt in diesem Augenblick meins Lebens. Schon spannend wie Gott manchmal zu einem redet. Und vorallem spannend, wenn man weiß was er meint und es trotzdem nicht so ganz wahr haben will.. Achja..

Außerdem haben mich heute zwei Leute nochmal zur Seite genommen und mir gesagt das ich umbedingt wieder Geige spieln sollte.. und überhaupt.. wie schade das alles ist und so.. Schön das solche Leute es nich hin nhemen das ich einfach keine Lust hab und nach voll tiefgehenden Gründen suchen...

Donnerstag, 12. Januar 2006

Grauer Alltag?!

Nass, kalt, diesig, ungemütlich, ermüdent, grau. Der Alltag. Ein Tag wie alle anderen. Um nicht zu sagen 0815. Und dazu noch nichtmals ein schöner, normaler Tag. Einfach nichts sagend eher.
Man arbeitet so vor sich hin.. Der umher fliegende Grippevirus zwingt einen zu einem langsamenTempo was auf dauer sehr nervig ist. Und dann ist man völlig unmotiviert noch irgendwas andres zu tun außer zu schlafen, sich zu verkriechen oder evtl. sich noch mit einer sehr lieben Person zu treffen, was natürlich nicht geht, weil diese Person auch im grauen Alltag steckt und genauso viel noch zu tun hat und genauso unmotiviert ist..
Wie wärs mal mit ein paar Farbkleckesen im grauen Alltag?
Ich hab zum Beispiel grad einen wunderschönen roten Farbklecks gefunden als ich eine Liebeserklärung vom Thilo las. *klecks* Ein toller Kontrast zu meinem etwas angenervten grauen Dasein heute. Und eine Farbe die ich im Moment sehr liebe. Sonst noch irgendwelche Farbkleckse an diesem Tag? Mhh.. Vielleicht wäre das auch mal so eine Überlegung, den grauen Alltag regelmäßig nach ein paar Farbkelcksen zu untersuchen und sich an denen zu erfreuen anstatt sich von dem monotonem Grau erdrücken zu lassen. Oder einfach mal selbst die Farbe zur Hand nehmen und ein paar Kleckse um sich werfen. Denn schließlich sieht man ja nicht immer nur seinen eigenen grauen Alltag, sondern auch den der anderen...
Ich denke, morgen wird ein etwas farbenfoherer Tag. Denn nach nur sechs Stündchen Schule gehts auf mit dem Zug nach Duisburg zum Lenchen.. Und das nicht allein. Sondern mit Thilo. Und darauf freu ich mich sehr. Denn abgesehn davon das er ein sehr guter Gesprächsparnter ist, ist er auch der Jenige, den ich total liebe.. =) Soviel zu morgen.

Mittwoch, 11. Januar 2006

Lieber glücklich sein

Heute: Ein wesentlich besserer Tag als gestern.
Schule halbwegs akzeptabel, auch wenn man sich mindestens die letzten beiden Stunden hätte stecken können.. Aber nun ja.
Dann zu meinem Liebsten gefahren und ne ganze Menge schöne Zeit mit ihm verbracht. Desto länger ich darüber nachdenke, desto krasser wird mir klar, was Gott da eigentlich gemacht hat. Und ich bin ihm sehr dankbar dafür.. sehr, sehr dankbar.. =)
Heut Abend dann Hauskreis.. Und da viel mir mal wieder auf, dass es nicht normal ist einfach nur glücklich zu sein. Hab das in den letzten elf Tagen gut verdrängt, größtenteils, wie es ist, wenn man einfach keine Bock mehr hat und einen alles ankotzt. Klar, auch wenn man imGrunde glücklich ist, gibts Tage die nicht so toll sind, so wie gestern z.B. Aber trotzdem ist ein grundlegendes Glücksgefühl vorhanden. Und das "nur" weil man mal richtig alltagsaufwirbelnd erfahren darf, dass Gott zu seinem Wort steht und das für ihn Dinge möglich sind, von denen wir noch nicht mal träumen. Schön wenn man so glücklich sein kann.. Aber traurig wenn man Menschen sieht, die diese Erfahrung so gut wie überhaupt nicht teilen oder nachvollziehn können. Als wir grad nach Hause gefahren sind, überlegte ich mir, ob ich nicht grad einfach n bissel außer weltlich lebe. So von wegen verliebt und glücklich und so.. Obwohl ich eigentlich finde das wir, oder das ich noch sehr unabgehoben bin. Manchmal sogar viel lieber mehr einfach nur glücklich wäre ohne nachzudenken, was bei mir (leider) überhaupt nicht funktioniert. Aber glücklich und Gott dankbar.. Nicht eigentlich auch ein "sollte sein" Zustand bei Christen? Oke, glücklich nicht umbedingt, aber Gott dankbar? Allein schon für die endlose Gnade (Galaterbrief =) ) in der wir leben dürfen...? Komisch sich plötzlich mal zu überlegen was eigentlich in einem Christenleben vorhanden sein sollte und doch vom grauen Alltag immer mehr und immer wieder verschluckt wird. So was einfaches wie: DANKBAR SEIN. Anstatt sich immer nur aufzuregen.. Im Vertraun geschrieben gehöre ich eigentlich auch immer zu den Leuten die sich sehr viel aufregen anstatt dankbar zu sein.. Gut das man in solchen Lebensphasen mal darauf kommt, das man manche Dinge anders machen sollte. In der stillen Hoffnung und vllt. auch im Gebet das man in anderen/schwierigen Lebensphasen daran denkt wie mans anders machen sollte..
Im Moment bin ich Gott unendlich dankbar... und glücklich!

Dienstag, 10. Januar 2006

Augen zu und durch

Irgendwie ist heute ein seltsamer Tag..
Wenn man nach Sprichwörtern geht, muss ich wohl mit dem falschen Fuß aufgestanden sein, oder mir ist eine ganze Herde Läuse über die Leber gelaufen.. wer weiß. Auf jedenfall bin ich unheimlich in meinen Gedanken versunken ohne wirklich zu denken. Besonders in der Schule kann das sehr anstrengent sein..
Als ich dann auf den Bus wartete beobachtete ich die Jungendlichen die schon seit mindestens fünf Jahren im selben Bus mit mir fahrn.. Alles solche Girlys bzw. voll die kuhln Hopper. Nicht grad e die Menschen, die mir vom Auftreten her sympathisch sind. Und als ich da so stand kam mir plötzlich der Gedanke, wie ich damit umgehen würde wenn ich solche Leute im Sommer aufm Anskar Camp in der Teeniegruppe vor mir sitzen hab.. Als Mitarbeiter muss ich sie annehmen und eigentlich ist es meine Aufgabe sie auf Gott zu bringen.. Ist das nicht im Alltag eigentlich genauso meine Aufgabe? Muss ich dafür immer erst irgendwo hin fahren? Seltsame Gedanken..
Genauso seltsam wie diese:
Saß dann endlich irgendwann im Bus, welcher vor einer Ampel stehen blieb. Neben uns hielt ein Auto. Die Fahrerin zog noch einmal intensiv und schnippte dann den Zigarettnstummel aus dem geöffnetem Fenster. Ich fragte mich: Macht das eigentlich Spaß? Die Antwort aus meinem Kopf kam promt: NEin. Dann sollte man aufhören, wenns keinen Spaß macht!, war mein nächster Gedanke. Und die Antwort: Macht man immer nur Sachen die einem Spaß machen?
Komische Folgerung. Irgendwas arbeitet da in meinem Kopf, aber ich weiß nicht soganz was.
Und wenn ich dann länger nachdenke und kuriose Fragen ans Leben stelle kommt mir das Ende des Johannesevangelium in den Kopf, was ich letztens durch Zufall wieder gelesen hab: Jesus fragt Petrus ob er ihn mehr als alles andere liebe. Drei Mal die Frage. Drei mal die Antwort. Seltsam das ganze.. und auch ein Grund, weshalb ich mir ein Blogger eingerichtet hab.. Um sowas mal nieder zu schreiben.. Vielleicht bringt das ja was.
Jetzt liegt noch ein halber Tag vor mir und das Motto gilt heute: Augen zu und durch, morgen wird sicher ein schönerer Tag.
Es ist ein Fehler bei diesem Gadget aufgetreten.