Die Fragen

"Die Frage der Fragen ist, welche Frage das Leben fragt. Fragt es überhaupt irgendwas? Kann es überhaupt sprechen, sich uns mitteilen?
Wenn man nur mal ein paar Sekunden in dieser hektischen Welt stillhält, kann man sie sehen, die Fragen. Sie spiegeln sich im Leben eines jeden Menschen wider..."

Diese Sätze stehen schon seit ca. drei Jahren auf einer kleinen weißen Karte die immer in der Nähe meines Schreibtisches hängt. Heute hab ich sie seit längerem mal wieder bewusst war genommen und mir ist aufgefallen, wie voll das Leben ist mit Fragen. Mein eigenes und auch die der Menschen um mich herum.
Da gibt es unheimlich viele Fragen die die nahe und ferne Zukunft betreffen, deren Antworten wohl mit am schwierigsten sind.
Es gibt auch relativ belanglose Fragen, die zum Beispiel meine Haarfarbe betreffen oder meine Planungen für morgen.
Und trotzdem: Es sind alles Fragen die beantwortet werden wollen.
Ich neige dazu, Fragen lange Zeit mit mir herumzuschleppen bis sie sich selbst beantworten oder verfallen und manchmal finde ich auch einen Menschen, der sich meine Fragen anhört. Und vielleicht sogar eine Antwort hat.
Und in der letzten Woche habe ich festgestellt, dass Menschen, die mir nahe stehen, Fragen mit sich herumschleppen, die zu erdrücken scheinen. Überlebenswichtige Fragen. Fragen zur Bewältigung der Vergangenheit, deren Antworten ungefähr genauso schwierig sein können zu finden, wie die der Zukunft.
Es ist möglich, Fragen zu teilen. Sie auszusprechen und vielleicht auf jemand erfahrenderes zu treffen. So wie die Band Crushhead singt:
"why don`t you scream and shout when you`re face-down?
why don`t you talk to people who find a way out?"
Und manchmal trifft man auch auf jemanden, der zwar genauso wenig Erfahrung hat, aber der sich anfängt mit deiner Frage auseinanderzusetzen und beim Antwort suchen hilft - oder einfach nur da ist und dir zur Seite steht.
Auch wenn das Leben alle Fragen widerspiegelt, sollten wir nicht bei den Fragen stehen bleiben, sondern anfangen nach Antworten zu suchen.

Denn wer bittet, der bekommt. Wer sucht, der findet. Und wer anklopft, dem wird geöffnet.
(Mt 7,8)

Danke fürs lesen.
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Dieses Lied hab ich heute für eine Freundin geschrieben.. einfach um da zu sein:

Can you hear me?
(Refrain)
Hey.. Can you hear me?
I'm sitting here - next to you.
Hey.. Can't you hear me?
I'm next to you - seeing your tears.

I'm here to say that you are pretty.
I'm here to say that I love you so much.
I'm here to say that you are never alone.
I'm here to say: You are my girl.

Hey.. Can you hear me?
I'm sitting here - next to you.
Hey.. Can't you hear me?
I'm next to you - seeing your tears.

I just want you to stop crying.
I just want you to remember the good days.
I just want you to smile for me.
i just want you to be happy.

Hey.. Can you hear me?
I'm sitting here - next to you.
Hey.. Can't you hear me?
I'm next to you - seeing your tears.

I talk to you but you can't hear my voice.
And you can't feel my fingers touching your face.
I wish you could see me sitting next next to you.
But you can't, 'cause I'm an angel

Hey.. Can you hear me?
I'm sitting here - next to you.
Hey.. Can't you hear me?
I'm next to you..

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