05 – Dunkel

Eigentlich hat es nicht direkt etwas mit dem Advent oder Weihnachten zu tun, aber da diese Ereignisse immer in eine bestimmte Jahreszeit fallen, beschäftigt es uns doch:

Es ist Dunkel!

Morgens, wenn man früh aufstehen muss ist es dunkel und meisten ist es auch schon wieder dunkel, bevor man wieder zu Hause ist. Und wenn das Wetter dann noch so ist wie derzeit, bewölkt, verschneit oder regnerisch und besonders wenig Sonne, erscheinen viele Tage beinahe nur noch dunkel.

Ich hab heute morgen einen kurzen Artikel zum Thema Winterdepressionen gelesen und wie gut es doch Hundebesitzer haben, die bei jedem (Hunde)wetter raus müssen und deswegen mehr Bewegung und Licht abbekommen. Ein Satz hat mich sehr zum Nachdenken gebracht: „Wer beim Weckerklingen nicht aufsteht, beginnt den Tag mit einer Niederlage.“ Ich weiß, dass Bett ist kuschelig, warm und sehr verlockend. Aber an manchen dunklen Tagen (egal ob es nur außen oder auch in uns drinnen Dunkel ist), vergessen wir, dass es uns besser tun würde, aufzustehen, die Rollladen hochzuziehen und ein bisschen Tageslicht an uns ranzulassen. Denn das tut nicht nur uns besser, sondern auch unserem Umfeld, das uns ertragen muss (wenn wir dann endlich mal aus den Federn draußen sind). Außerdem gibt es noch einen ganz praktischen Auftrag für dunkle Tage:
Lichtsein. Leuchten. Strahlen. Funkeln. Den dunklen Tag eines anderen Menschen erhellen, anstatt sich selbst die Decke über den Kopf zu ziehen. Licht leuchtet am besten im Dunkeln, weshalb sich jeder dunkle Adventsabend hervorragend dazu eignet, ein paar Kerzen anzuzünden. Aber genauso kann jeder von uns dem anderen ein Licht sein, und die Wirkung kann in diesen Tagen noch sehr viel mehr Wirkung haben. Egal, ob du jemanden helfend zur Hand gehst, ihm ein paar Kekse schenkst oder einfach mal zuhörst und lächelst. Das ist so einfach. Und trotzdem machen wir manchmal das Komplizierteste daraus. Ganz nach dem alten Adventslied (nicht von Rolf Krenzer):
Tragt in die Welt nun ein Licht, sagt allen: Fürchtet euch nicht!

Weder vor der Dunkelheit, noch vor dem Weihnachtsstress oder sonst etwas.

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